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Allergieauslöser lauern überall

Was können Eltern tun?

Abgesehen von den unbestrittenen Vorteilen der Muttermilch für jedes Baby, ist es besonders für Kinder aus Allergikerfamilien wichtig, gestillt zu werden. Der nachgewiesene prophylaktische Effekt entwickelt sich allerdings nur dann optimal, wenn das Kind zunächst ausschließlich mit Muttermilch ernährt wird. Am besten sechs Monate lang. Klappt es mit dem Stillen nicht, muß auf hypoallergene Fertigmilch zurückgegriffen werden. Auf jeden Fall sollten Sie vorher mit Ihrer Hebamme sprechen, die sie auch nach der Wochenbettbetreuung bei Problemen mit dem Stillen in Anspruch nehmen können (wird über die Krankenkasse abregerechnet !). Stillen ist das Beste für Ihr Kind und für viele Probleme gibt es gute Hilfemöglichkeiten.
Welches Ersatzprodukt das richtige ist, sollte mit dem Kinderarzt beraten werden. Auch später gilt: Je weniger neue Eiweiße in der Nahrung gleichzeitig auftauchen, desto toleranter verhält sich des Immunsystem. Beikost sollte also schrittweise eingeführt werden.

Was Babys einatmen, spielt bei der Entstehung atopischer Erkrankungen eine genauso entscheidende Rolle, wie das, was sie essen. Allein in der Wohnungsluft wimmelt es von zahllosen Allergenen. Das mit Abstand gefährlichste: Der trockene Kot der Hausstaubmilbe. Die Hinterlassenschaften der nur unter dem Mikroskop sichtbaren Spinnentiere binden sich an den normalen Hausstaub, wirbeln mit ihm durch die Luft und geradewegs in die Atemwege. Dazu kommen mitunter noch Pollen, Tierhaare und Schimmelpilzsporen.
Ein Paradies für Milben, die sich von feinen Hautschüppchen ernähren, ist das Babybett.
Vor allem in den ersten Lebensmonaten wird es rund um die Uhr benutzt. Hier haben die Kinder den intensivsten Kontakt mit dem hochallergenen Milbenkot. Hier besteht die größte Gefahr, sich dagegen allergisch zu sensibilisieren. Daher sollten Eltern von Anfang an auf ein milbenfeindliches Schlafmilieu im Kinderzimmer achten.
Teil 1

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Teil 2

Was können Eltern tun!

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Kommentare von Lesern:

 
Pfue, Dresden:
26.04.2012 07:37
Ich habe mein Kind 1 Jahr lang gestillt, um Allergien vorzubeugen. Es hat gar nichts gebracht. Sie ist jetzt 3 und hatte als Baby ganz schlimm Neurodermitis und jetzt hat sie Heuschnupfen. Darüber bin ich sehr traurig. Ich hab extra auf Anraten der Hebamme und allen Empfehlungen lange gestillt. Und es hat nicht geholfen.
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Was können Eltern tun!

Den Milben trotzen:

Für gebrauchte Stubenwagen, Bettchen oder Wiegen unbedingt eine neue Matratze kaufen

kein Lammfell ins Kinderbett

Bettzeug täglich lüften

Bettwäsche alle zwei Wochen bei mehr als 60 Grad waschen

Möglichst wenig und nur waschbare Kuscheltiere

Nachts die Heizung im Kinderzimmer herunter stellen. Ideale Schlaftemperatur: 18 Grad. Den Milben ist das zu kalt.
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