In der Kindheit werden die Essgewohnheiten und Ernährungsvorlieben für das ganze Leben geprägt
Es ist ein im wahrsten Sinne zunehmendes Problem: Fast jedes fünfte Kind ist hierzulande zu dick, Tendenz steigend. Die Gründe für diese erschreckende Entwicklung: mangelnde Bewegung und vor allem eine falsche Ernährung mit zu viel Kalorien. Dabei sind die zusätzlichen Pfunde, die Ihr Kind auf die Waage bringt, spätestens im Kindergarten nicht nur optisch ein Problem.
Übergewicht kann auf lange Sicht auch zu Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose und Diabetes Typ II führen. Um so wichtiger ist es, schon die Kleinsten möglichst früh auf den Geschmack einer abwechslungsreichen und gesunden Kost zu bringen.
In der Kindheit werden die Essgewohnheiten und Ernährungsvorlieben für das spätere Leben geprägt.
Hier eine einfache Orientierung, wie die optimale Kinderernährung aussehen sollte: reichlich frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Reis, Brot und Getreide sowie ungezuckerte Getränke, regelmäßig Milch und Milchprodukte, mäßig Fisch, Fleisch, Wurst und Eier, sparsam Butter, Margarine und Öl sowie fettreiche Lebensmittel und selten Süßigkeiten, süße Getränke und Snacks.
Allein mit der richtigen Auswahl der Lebensmittel ist schon viel für eine gesunde und gewichtsfreundliche Ernährung der Sprösslinge getan. Dabei sollten Sie auf möglichst naturbelassene und schonend verarbeitete Lebensmittel setzen. Selbstverständlich müssen Sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen, denn Kinder ahmen die Großen auch beim Essen nach. Steigern die Erwachsenen ihren Obst- und Gemüsekonsum, greifen auch die Sprösslinge häufiger zu gesunden Nahrungsmitteln.
Für Kleinkinder halten die Hersteller entsprechende Fertiggerichte mit sorgfältig zusammengestellten Zutaten bereit. Sicher eine gesunde Alternative, wenn die Zeit zum Selberkochen fehlt.
Babynahrung aus dem Glas
Bei Babynahrung, ob selbst zubereitet oder gekauft, legen Eltern besonderen Wert auf die Qualität der Produkte. Dies gilt im letzteren Fall auch für die Verpackung.
Glas steht in der Beliebtheitsskala klar an erster Stelle, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Das ergab eine Meinungsumfrage des Instituts Usuma. Demnach stehen 77,1 Prozent der Frauen der Glasvariante positiver gegenüber als einem Plastikbehälter. Bei den Männern beträgt der Wert 67,9 Prozent. Die besonderen Materialeigenschaften von Glas gaben hier vermutlich den Ausschlag. Reinheit und Unverfälschtheit des Inhalts sind Faktoren, die Glasverpackungen auszeichnen. Zudem schützt die Glasvariante vor Eindringen von Sauerstoff. Auf diese Weise werden Frische und Qualität bewahrt, auch bei einer längeren Lagerzeit.
Glas ist gerade bei Babynahrungsprodukten, die erhitzt werden, von Vorteil, da das Gläschen samt Inhalt problemlos erwärmt werden kann. Im Gegensatz zu Kunststoff läuft dieser Prozess bei Glas ohne Freisetzung von Schadstoffen ab.
Dieser Artikel ist Bestandteil unserer dreiteiligen Serie “Die Entwicklung des Kindes“. Wenn Sie alle Artikel lesen oder zurück zur Übersicht möchten, dann klicken Sie bitte hier .