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Was darf in die Brotbox?

Eine ausgewogene Brotbox ist wichtig für die Gesundheit der Kinder!
Bild: Sophia Winters@fotolia.com

Die Zahlen sind alarmierend: 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen bis 17 Jahre in Deutschland leiden an Übergewicht. Das hat das Robert-Koch-Institut herausgefunden. 6,3 Prozent gelten sogar als krankhaft fettleibig. Ursache hierfür sind falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Einfache Übungen wie Rückwärtsgehen oder Balancieren können heute immer weniger Kinder.
Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man bereits in frühen Kinderjahren Krankheiten, die durch Übergewicht entstehen, vorbeugen. Die so genannten Zivilisationserkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes mellitus, Osteoporose und Karies treten mit einem gesunden Speisenangebot seltener auf. Auch die Leistungsfähigkeit der Kinder wird durch das richtige Essen gesteigert.

Wichtig ist, dass Kinder nicht ohne eine kleine Mahlzeit aus dem Haus gehen sollten, notfalls ein Joghurt oder eine Tasse Kakao.

Dafür sollte das Frühstücksbrot besonders reichhaltig ausfallen. Wichtig dabei ist, dass die Brotbox gefüllt ist mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln. Auf tierische und fettige Lebensmittel sollte möglichst verzichtet werden.

Frühstück und Pausenbrot decken zusammen ein Drittel des gesamten Energiebedarfs. Das tägliche Frühstück füllt morgens gleich die Kohlehydratspeicher. Gerade kleine Kinder, die viel unterwegs und am Toben sind, brauchen das. Frühstück und Kindergartenbrot sollten sich ergänzen. Gab es Zuhause Müsli und Obst, sollte in der Brotbox Brot und Gemüse sein.

Nach Meinung der Experten besteht das Pausenbrot aus vier Komponenten: Aus Getreideprodukten wie Vollkornbrot, aus Milchprodukten wie Käse oder Joghurt, aus frischem Obst oder Gemüse und aus einem Getränk. Und das mit möglichst wenig Zucker.

Süßigkeiten, Kuchen, gezuckerte Fruchtsäfte oder Müsliriegel gehören in keine Brotbox.
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