Die Münchner Kinderärztin, Allergologin und Homoöpathin Dr. Ursel Lindlbauer ist Impfexpertin des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte und Mitglied der Ständigen Impfkommission. „Impfungen sind wichtig, damit ein Kind frühzeitig einen ausreichenden Schutz gegen schwere Infektionen aufbauen kann. Impfungen verhindern den Ausbruch gefährlicher Krankheiten, die häufig mit Komplikationen verbunden sind und für die es zum Teil auch heute noch keine wirksame Therapie gibt. Manche Eltern lehnen aus Angst vor Impfkomplikationen ab, ihr Kind gegen bestimmte Infektionserkrankungen impfen zu lassen. Sie suchen nach Alternativen, um ihr Kind vor gefährlichen Erregern zu schützen. In vielen Naturheilkundepraxen und bei Heilpraktikern werden homöopathische bzw. natürliche Heilmittel als alternative Schutzmaßnahme angeboten. Doch sie bieten keinerlei Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten und stellen somit keine Alternative zur Impfung dar.“
„Impfungen können für Babys gefährlich sein“
Der Heilpraktiker, Dozent und Ernährungsberater Dr. Frank Herfurth ist Vorstandsmitglied des Verbandes Unabhängiger Heilpraktiker in Köln: „Impfungen können für Kinder bis zu einem Alter von sechs Monaten gefährlich sein, weil ihr Immunsystem noch nicht ausreichend aufgebaut ist. Es ist nicht absehbar, wie sie auf die Impfungen reagieren. Für ältere Kinder sind sie dagegen in der Regel unbedenklich. Neueren Impfstoffen gegenüber sollten Eltern jedoch skeptisch bleiben, weil sie möglicherweise noch nicht ausreichend getestet sind. Eine Alternative zu den klassischen, aktiven Impfungen sind passive Impfungen. Dabei werden fremde Antikörper oder Wirkstoffe gegen einen Erreger gespritzt und zwar erst dann, wenn ein Kind bereits infiziert ist. Bei Viruserkrankungen sind Impfungen in den meisten Fällen ohnehin nur sinnvoll, wenn das Immunsystem so geschwächt ist, dass sich verschiedenste Bakterien ausbreiten und Folgeinfektionen drohen.“
Ich finde es sehr wichtig dass die Eltern über die Nebenwirkungen und die evetuelle Impfschaden die auftreten können ,informiert zu werden.Es wird immer über die Notwendigkeit der Impfungen gesprochen und wie"bösartig"die Kinderkrankheiten sind.Aber kein Wort über die Kinder die nach der Impfung mit Behinderungen oder abgeschwächte Immunität bleiben.Das heutzutage die Kinder immer mehr an obstuktive Bronchitis,Astma,Allergien,Pneumonie erkranken,trotz alle Impfungen die viel versprechen,ist für viele ein Rätsel!
Die Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission, kurz STIKO, der Bundesrepublik Deutschland: www.kindergesundheit-info.de
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist das Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Seine Aufgabe besteht darin, Gesundheitsgefahren zu erkennen. www.rki.de
Rubrik: Infektionsschutz/Impfen.
Alle in Deutschland verwendeten Impfstoffe müssen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – dem Bundesamt für Sera und Impfstoffe in Langen – zugelassen sein: www.pei.de.
‚Impfen schützt’ – so der Titel der Seiten des
Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V.: www.kinderaerzte-im-netz.de/
,Beiträge zu einer differenzierten Impfentscheidung’ Dr. med. Steffen Rabe, Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in München: www.impf-info.de
Eine kritische Betrachtung des Themas Impfen auch aus Sicht der Naturheilkunde und Homöopathie: www.impfschaden.info
Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die
individuelle Impfentscheidung. Von Martin
Hirte. Droemer/Knaur 2008. Broschiert, 10,95 €.
Impfen – der richtige Zeitpunkt
Dr. Ursel Lindlbauer, Impfexpertin des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin empfiehlt:
Ein Kind soll nicht geimpft werden, wenn
das Kind hohes Fieber hat oder an einer schweren Infektionleidet.
das Kind Medikamente erhält, die das Immunsystem schwächen, wie z.B.Cortison in höheren Dosen oder Cytostatika.
das Immunsystem des Kindes generell geschwächt ist. Bei Kindern mit einer angeborenen Immunschwäche muss in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Zentrum individuell entschieden werden.
das Kind gerade operiert wurde oder eine Operation bevorsteht.
Leichte Infekte mit erhöhter Temperatur sind kein Grund, eine Impfungzu verschieben. Auch Allergien sind in der Regel kein Hindernis.