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Körperpflege fürs Baby

Hilfe für den wunden Po



Sorgfältige Hautreinigung mit lauwarmem Wasser, konsequenter Verzicht auf Seifen, Fertigwindeln mit starker Saugkraft und intensiver Hautschutz sind die Grundpfeiler der Hautpflege sowohl beim Wundsein als auch bei einer Windeldermatitis. Auf Öl- oder Feuchttücher wird besser verzichtet, da sie hautreizende Zusätze (z. B. Duftstoffe) enthalten können. Bevor die neue Windel angelegt wird, muß die Haut vollständig trocken sein auch in den Leistenbeugen. Dazu läßt man das Baby entweder mit nacktem Po gründlich „an der Luft“ trocknen oder nimmt einen Fön zur Hilfe. Dabei nur kalte bis lauwarme Temperatur einstellen, durch Überwärmung wird Juckreiz verstärkt. Um die gereinigte Haut vor erneuten Reizen zu schützen und den Heilungsprozeß zu unterstützen, sollte der betroffene Hautbereich mit besonders hautverträglichen Salben, die auf den pH-Wert der gesunden Haut eingestellt sind, behandelt werden. Besonders bei Neurodermitis kein Babyöl verwenden, das kann zu verstärktem Schwitzen, Hitzestau und Juckreiz führen. Das A&O der Therapie, aber auch die beste Vorbeugung ist häufiges Wickeln! Häufig heißt etwa alle drei bis vier Stunden und natürlich immer dann, wenn die Windel „voll“ ist. Dem Po tut es besonders gut, wenn Baby zwischendurch auch einmal ohne Windel spielen oder krabbeln darf.

Katzenwäsche - für Babys genau das Richtige



Die empfindliche Babyhaut schützt man am besten, wenn man sie soweit wie möglich in Ruhe läßt. Da Babys noch nicht schmutzig sind, reicht ihnen ein Minimum an Körperpflege aus.

Sonne - für Babyhaut tabu



Da die hauteigenen Sonnenschutzmechanismen noch nicht funktionieren, dürfen Babys unter einem Jahr auf keinen Fall direkt der Sonne ausgesetzt werden! Und auch im Schatten sollten sie mit schützender Baumwollkleidung inklusive Sonnenhut bedeckt sein. Ab dem ersten Lebensjahr können die Kleinkinder ganz langsam an die Sonne gewöhnt werden. Schützende Kleidung und spezielle Sonnenschutzpräparate helfen, Hautschädigungen durch UV Strahlung zu vermeiden.

Keine Wattestäbchen benutzen



Um das Ohr sauber zu halten, sollten keine Wattestäbchen benutzt werden. Eventuell vorhandener Ohrenschmalz wird damit nur noch tiefer in den Gehörgang geschoben, teilt die BKK ESSANELLE mit. Der Ohrenschmalz kann zu einem Pfropfen anwachsen, der beim Duschen oder Baden aufquellen und den Gehörgang verstopfen kann. Solch ein Gehörgangverschluss muss dann von einem Hals-Nasen-Ohrenarzt behandelt werden. Normalerweise reinigt sich das Ohr selbst. Winzige Flimmerhärchen sorgen dafür, dass Fett, Talg oder auch Fremdkörper langsam aus dem Gehörgang herausbefördert werden. Zu viel Herumreiben schädigt die Flimmerhärchen, der Mechanismus funktioniert nicht mehr. Deshalb sollten nur Tücher oder Waschlappen verwendet werden, auch keine so genannten Sicherheitswattestäbchen, die es vor allem für Kinder gibt.
Teil 1

Säuglingshaut - zart und sensibel

Wundsein - trotz bester Pflege?

Windeldermatitis


Teil 2

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Tipps für die Pflege

Ein bis zwei Bäder pro Woche reichen aus. Damit die zarte Babyhaut nicht austrocknet, braucht sie rückfettende Substanzen! Pflegende Ölbäder eignen sich besonders bei Neigung zu trocknen Hautzuständen, auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Keine Schaumbäder oder herkömmlichen Badezusätze für Babys oder Kinder verwenden, sie trocknen die zarte Babyhaut zu sehr aus und enthalten häufig Zusätze wie Parfüm oder Milchpulver. Auch das Kleopatrabad mit Olivenöl und Milch ist für Babys nicht geeignet, da viele Babys mit Neurodermitis eine Kuhmilchallergie haben. Neben medizinischen Ölbädern sind auch Kleiebäder bei Neurodermitis gut geeignet. Die richtige Wassertemperatur (Kinderbad = 37° C, bei Neurodermitis 35-36° C) wird am sichersten mit einem Badethermometer geprüft.

Zum Haarewaschen reicht bei Säuglingen Wasser. Größeren Kindern wäscht man das nun dichter gewordene Haar mit einem mild reinigenden Shampoo, das den Säureschutzmantel von Haar und Kopfhaut schont. Milchschorf nicht abkratzen, er fällt nach und nach von alleine ab!

Ohren und Nase werden am besten mit einem weichen Kosmetiktuch oder speziellen, dickeren Babywattestäbchen (normale Wattestäbchen bergen Verletzungsgefahr!) gereinigt. Obwohl beides nicht weh tut, haben die meisten Babys eine angeborene Abneigung gegen diese Prozeduren. Das Stäbchen nicht in Ohr oder Nase einführen, sondern nur vorne an reinigen, sonst besteht bei einer plötzlichen Bewegung des Kindes Verletzungsgefahr.

Fuß- und Fingernägel mit spezieller Baby-Nagelschere (mit abgerundeter Spitze) oder mit einem Knipser nicht zu kurz schneiden, sonst besteht die Gefahr einer Nagelbettentzündung. Bei Neurodermitis sollten scharfe Ecken entfernt werden, sonst besteht beim Kratzen Verletzungsgefahr.

Zum Wohlfühlen für Zwischendurch tut eine Massage mit pflegenden Ölen (z. B. Mandel- oder Jojobaöl) besonders gut - doch nur auf ekzemfreien Hautstellen.
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