Den Blick ratlos auf die Regale gerichtet, in den Händen die Wunschlisten der Kinder. Eltern haben so kurz vor Weihnachten viel zu tun. Sie müssen entscheiden, welches der vielen Kauf-Angebote in Frage kommen, dabei sind Rückrufaktionen und Nachrichten über Gifte im Spielzeug zu berücksichtigen. „Gerade wenn es um Spielzeug geht, sollten übereilte Käufe zu Weihnachten vermieden werden“ rät Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeits- gemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“, kurz BAG, in Bonn. Um Eltern bei den Weihnachtseinkäufen zu helfen, hat die BAG 10 Punkte zusammengestellt, auf die beim Kauf geachtet werden sollte.
Gütesiegel und Kennzeichen
Achten Sie auf Gütesiegel. Die gängigsten Prüfzeichen sind: GS-Zeichen, Proof-Zeichen, „LGA Tested Quality“-Zertifikat. Für elektronisches Spielzeug ist das VDE-Siegel entscheidend. Darüber hinaus stehen „Der blaue Engel“ und „spiel gut“ für getestete, umweltfreundliche und sichere Produkte.
Testergebnisse
Informieren Sie sich vor dem Kauf der Weihnachtsgeschenke, ob bereits Testergebnisse der gängigen Verbraucherschützer über bestimmte Produkte vorliegen. Stiftung Warentest prüft Produkte und veröffentlicht die Ergebnisse.
Beratung
Vor dem Kauf sollten Eltern das Spielzeug in der Hand halten, um selbst einen Eindruck des Produkts zu erhalten. Aus diesem Grund empfiehlt die BAG auch den Kauf bei Einzelhändlern und Kaufhäusern und nicht im Internet.
Geruch
Nicht jedes Spielzeug enthält ein Prüfsiegel. Dann ist es wichtig seinen Sinnen zu vertrauen. Ein erster Anhaltspunkt ist der Riechtest: Riecht das Spielzeug neutral oder streng nach Chemikalien? Ein wahrnehmbarer Geruch kann auf gesundheitsschädigende Lösungsmittel hinweisen. Auch beduftete Spielsachen lieber im Laden lassen. Duftstoffe können Allergien auslösen.