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Knete selber machen: Was darf rein?

Knete selber machen: Was darf rein?
Bild: panther-foto - Fotolia.com

Matschen, kneten, walken - das macht Spaß, es fördert Grob- und Feinmotorik und den Tastsinn. Die Kleinen lernen,wie sich die weiche Knete anfühlt, wie man Stücke abteilt, Kugeln rollt und Tiere formt. Die Fantasie hat freie Bahn.

Knete zum Kaufen hat oft Schadstoffe



Selbst gemachte Knete ist eine Alternative zur gekauften, die oft für die kleinen Hände zu hart ist oder künstlich riecht. Auf den Zusatz von Alaun sollte man dabei aber verzichten: „Alaun ist eine Chemikalie und hat in Kinderspielzeug nichts zu suchen“, betont Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) wirkt schwach desinfizierend und ist in vielen Rezepten als Konservierungsmittel enthalten. Es schützt die Knetmasse vor einem Befall mit Mikroorganismen, hält sie feucht und macht sie länger haltbar. Alaun kann aber Schleimhäute und Haut reizen.

Knete zum selber machen



Rezept: Knete ohne Chemie
  • 400 g Mehl
  • 200 g Salz
  • 400 ml kochendes Wasser nach und nach zugeben,
  • 3 EL Öl, Lebensmittelfarbe
Die Teigmenge lässt sich in drei bis vier Portionen teilen und kann mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe verschieden gefärbt werden. Fertige Knete im Kühlschrank in einer verschließbaren Plastikdose aufbewahren.

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