Kinder wollen die Welt erobern. Sie forschen gerne. Dieser Forscherdrang lässt sich am besten im Freien ausleben. Neues wird bald vertraut, und so begreifen schon die Kleinsten große Zusammenhänge. Etwa, dass der Baum im Park sich mit den Jahreszeiten verändert, und trotzdem derselbe bleibt. Im Frühjahr duften seine Blüten, im Herbst färben sich die Blätter bunt und rotbraunen Kastanien fallen herunter. Stück für Stück setzen sich so Kinder ein Bild ihrer Umwelt zusammen.
Alle Sinne im Einsatz
Was raschelt da in der Hecke? Etwa eine Amsel? Kleine Entdecker beobachten genau, sie lauschen, schnuppern, und nehmen alles in die Hand (und Vorsicht: bis zum Alter von etwa zwei Jahren gerne auch mal in den Mund!) Im Freien sind alle Sinne gefragt. Je umfassender die Sinne angesprochen werden, umso besser vernetzen sich die Gehirnzellen – und das wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Sprache und die Lernfähigkeit aus.
Körpergefühl und Selbstvertrauen
Hüpfen, rennen, balancieren – Kinder bewegen sich gerne. Dazu brauchen sie Freiräume. Der Spielplatz oder ein freies Gelände ist ein prima Trainingsparcours. Hier kann man sich selbst erproben und entdecken, was der eigene Körper kann. Und wer sich sicher bewegt, fühlt sich wohl in seiner Haut und fasst Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Keine Angst vorm Regenschauer
Sonnenstrahlen wärmen die Haut, Regen macht den Sand nass, sodass er sich besser formen lässt. Auch wenn Mütter nasskalte Füße und Schnupfen befürchten – das sollte kein Hindernis sein. Der Körper lernt, sich Temperaturschwankungen anzupassen und wird auf diese Weise widerstandsfähiger.
Finden und Erfinden
Stöckchen, Blätter, Steine - was sich alles damit machen lässt! Schon Eineinhalbjährige sind davon begeistert, Steinchen in einen Weiher zu werfen und sie dort mit einem „Plopp“ verschwinden zu sehen. Natürlich dauert der Spaziergang länger, weil die Finder auf dem Boden dauernd Neues entdecken – aber der Fund lohnt sich. Natürliche Materialien machen keine Spiel-Vorgaben, sie sind vielseitig und völlig frei einsetzbar. Das regt die Fantasie an.
Nie allein
Und noch etwas findet sich draußen: Spielpartner. Auf dem Spielplatz bleibt man selten allein. Natürlich können nicht alle gleichzeitig schaukeln. Aber das Wippen macht zu zweit erst richtig Spaß.
Meine Kinder besuchen den Waldkindergarten in Niedenstein. Dieser Kindergarten ohne Wände und Türen ist wirklich optimal um sich gesund zu entwickeln. Die Kinder sind jeden Tag 4-6 Stunden draußen. Mutter Natur bietet viele natürliche Reize, die ein Kind braucht , um alle Sinne zu fördern. Das Riechen der Blumen, das Hören der Vögel, das Laufen auf unebenem Boden, das Fühlen von unterschiedlichen Beschaffenheiten wie glatt, nass, matschig, rau, hart, weich... Die Kinder und Erzieher sind bei jedem Wetter draußen. Meine Jungs haben sehr viel spaß und machen jeden Tag neue Erfahrungen. Es sind noch Plätze frei - info unter 05624-922854