Kastanien suchen, Blätter sammeln und Drachen steigen lassen. Das gehört alles zum Herbst dazu. Doch nicht jeder Drache eignet sich dazu, von Kindern in den Himmel geschickt zu werden. Lenk- und Sportdrachen sehen zwar toll aus, sind für kleine Flugkünstler aber eher ungeeignet.
Kinder mit einem Drachen nicht allein lassen
Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt mit einem Drachen, wenn Sie nicht sicher sind, dass es das Flugobjekt wirklich beherrscht. Vergewissern Sie sich, ob der Drache in Größe und Form zu Ihrem Kind passt und ob es ihn eigenhändig halten kann. Ein kleiner rautenförmiger Drache oder ein Einschnurdrache sind am Anfang wesentlich geeigneter als Lenk- oder Sportdrachen, die schnell und auch unberechenbar reagieren können.
Auch Zuschauen macht Freude
Kleinen Kindern macht es häufig schon viel Spaß nur dabei zu stehen und Mama und Papa beim Drachen steigen zuzuschauen. Lassen Sie Ihr Kind dann unter Aufsicht mal die Schnur halten, bleiben Sie aber dabei stehen.
Beim Kauf eines Drachen sollten Sie darauf achten, dass die Schnur nicht länger als 50 Meter ist und keine Metallfäden enthält. Die können bei stärkerem Wind in die Haut einschneiden.
Nicht überall darf man einen Drachen steigen lassen
Um einen Drachen in die Lüfte zu schicken, eignet sich ein freies Feld, zum Beispiel ein Stoppelfeld. Bäume, Gebäude, Autos und Stromleitungen sollten möglichst weit weg stehen, mindestens 600 Meter. Verfängt sich ein Drache doch in einer Stromleitung, sofort die Schnur los lassen. Niemals versuchen das Spielgerät eigenständig zu befreien! Es besteht Lebensgefahr. Informieren Sie den Störungsdienst des zuständigen Energieversorgers.
Wenn Sie all diese kleinen Tipps beachten, steht einem windigen Aufstieg nichts mehr im Weg! Und wer einen bunten Kinderdrachen selber bauen möchte, findet hier eine einfache Anleitung auf unserer Partnerseite väterzeit.de: