Zahnen - Die ersten Zähnchen kommen |
 |
 Bild: Alex Q - Fotolia.com
Wenn Sie Glück haben, bemerken Sie den ersten Zahn erst, wenn er Ihnen auf die Finger beißt. Dann hat Ihr Nachwuchs sein erstes Zähnchen ohne Schmerz, Komplikationen und Ankündigung zur Welt gebracht. Eher die Ausnahme. Im Normalfall wird das Zahnen von mitunter unangenehmen Umständen begleitet, die im Extremfall zur Belastungsprobe für die ganze Familie werden können. |
 |
Anzeige
|
 |
Der erste Zahn und seine Anzeichen
Wann kommt der erste Zahn?
Den ersten Zahn können Sie normalerweise zwischen dem 6. und 7. Lebensmonat des Babys erwarten. Seien Sie aber nicht verunsichert, wenn es bei Ihrem Baby etwas länger dauert. Die Zeitpunkte sind sehr individuell, ebenso wie der Zeitraum, in dem der erste Zahn vollständig herausschaut. Andererseits ist es auch nicht ungewöhnlich, wenn Babys bereits mit 3 oder 4 Monaten „kraftvoll zubeißen“.
Wie macht sich der erste Zahn bemerkbar?
Unterschiedlich ausgeprägt sind die Symptome, die das Zähnchen ankündigen. Während einige Babys lediglich Sabbern und rote Backen bekommen, leiden andere sehr stark unter dem nach außen dringenden Zahn.
Als stärkstes Indiz dient das Sabbern. Wenn einem Baby öfter als gewöhnlich die Sabberlätzchen gewechselt werden muss, dann dauert es nicht mehr lange. Meist handelt es sich dabei um einen Schneidezahn aus der unteren Reihe. Schnell Klarheit erhalten Sie, wenn Sie in den kleinen Mund schauen und auf dem Zahnfleisch eine hellweiße Wölbung erkennen können. Mit dem verstärkten Speichelfluss beginnt das zahnende Baby zudem auf allem herum zubeißen, was ihm unter die Finger gerät. Der Druck der Gegenstände gegen das Zahnfleisch hilft dem Baby den Schmerz zu lindern und wirkt sich beschleunigend auf das Durchstoßen des Zahnes aus.
Lässt sich der Schmerz nicht „wegbeißen“, kann er für die Babys zum Stress werden. Durchwachte und –geschriene Nächte und Unausgeglichenheit sind die Folge. Folgen, die auch für die Eltern schnell zur Belastung werden können und bei denen viel Geduld und Gelassenheit gefragt ist.
Gibt es Infekte während des Zahnens?
Während des Zahnens steigt die Infektanfälligkeit des Babys. Fieber und Schnupfen sind keine Seltenheit. Sie lassen sich aber weniger auf das Zahnen zurückführen, sondern sind in der Regel normale Erkrankungen, die sich jedes Baby hin und wieder einfängt. Auf jeden Fall sollten Sie jedoch Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt konsultieren, wenn das Fieber sehr hoch ist oder sich über mehrere Tage hält.
In wenigen Fällen leidet das zahnende Baby an Durchfall und wundem Popo. Der vermehrte Speichelfluss sorgt für eine regere Tätigkeit im Magen, auf den sich die Verdauung erst einstellen muss. Zudem beginnt mit dem ersten Zahn die Umstellung auf festere Kost. Auch hier sollten Sie sich im Zweifelsfalle an eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt wenden. Üblich ist jedoch, dass die Symptome wenige Tage nach dem Durchbrechen des Zahnes abklingen. |
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Alessa Leipzig:
08.07.2010 23:40
Hey.
Mein Kind ist 2 Monate alt und es zeigt alle möglichen symptome die oben beschrieben sind auf.Sehe auch schon leicht striche oder sowas.
Der Arzt hält es für nicht möglich, aber ich habe wirklich das gefühl das er einen bekommt.
Die Nächte sind echt derf Horror.
Hab auch schon Zahnungsgel versucht anfangs hat es geholfen aber jetzt hilft es nicht mehr.
Werde es jetzt mal mit Kügelchen versuchen.
Brockmann Köln:
23.05.2010 19:57
HomöopathenInnen finden das individuell geeignete Arzneimittel für Ihr Kind und unterstützen die Kleinen beim Zahnen und Schnupfen und Schwächeln usw. Versuchen Sie es einmal.
Michelle:
22.03.2010 08:11
Habe zu anfang auch gedacht wir haben einen "tapferen schatz" sie hat alle zähne ohne probleme bekommen, außer das wir es gesehen haben, hat man ihr nichts angemerkt. und der erste kam schon mit knapp 3 monaten. doch jetzt wo die backenzähne kommen ist es fast unerträglich. sie ist kaum zu beruhigen und schläft sehr wenig, habe schon viele sachen ausprobiert-aber bis jetzt noch nicht das richtige gefunden. hoffe die zeit geht schnell rum. schließlich leide ich ja auch mit ihr :(
ali:
21.03.2010 15:08
meine kleine est nix udn ich wollte fragen warum
Melanie:
06.03.2010 01:45
Unsere Maus bekommt gerade mit 7 Monaten vier Zähne auf einmal. Der Kleine tut mir so unsagbar leid.... Fieber, Schnupfen, Husten.... Das volle Programm. Ich gebe abends ab und an, wenn er sonst überhaupt nicht zur Ruhe kommt, ein Viburcol-Zäpfchen. Das wirkt Wunder und er kann mal wieder ruhig schlafen und sich ein wenig erholen. Das ganze geht jetzt schon seit gut drei bis vier Wochen. Mal sehen, wie lange das noch dauert....
Susanna, Mannheim:
05.03.2010 00:11
Also wir haben das erste Zähnchen wirklich zuerst auf dem Finger zu spüren bekommen und das mit 2,5 monaten :D
Jetzt,nach 4 Monaten, haben wir schon ganze 4 Zänchen und überhaupt keine Probleme!
Man, bin ich fro dass wir so einen tapferen Schatz haben XD
LG
manuela:
21.02.2010 14:48
au ja da kann ich mich auf was gefasst machen !!! habe schon fast keinen nerv mehr . hilfe das gequengel!!!
|
 |


Teil 1
Der erste Zahn und seine Anzeichen
Teil 2
Wie Sie Ihrem Kind das Zahnen erleichtern |
 |
|
|
 |
Weitere Informationen |
 |
Weitere Hinweise und Informationen zur Zahnpflege und Kariesphrophylaxe erhalten Sie im Internet bei der
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Heilkunde e.V.
www.dgzmk.de |
 |
|
|
 |
Expertenforum |
 |
Sind zum Zahnen noch Fragen offen? Dann fragen Sie unsere Expertin im Zähnchen-Forum. Frau Dr. Pia Di Cristofano - praktizierende Kinderzahnärztin - stellt sich Ihren Fragen.
zum Forum |
 |
|
|
 |
Junge Mütter berichten bei kidsgo über Ihr erstes Baby-Jahr.
Hier lesen Sie die Baby Tagebücher! |
 |
|
|
 |
Weitere interessante Artikel:
Der erste Zahnarztbesuch
Die richtige Zahnpflege
|
 |
|
|
 |
Tipp für Zahnungsketten |
 |
Bernstein hat beruhigende Wirkung. Wenn Babys zahnen, bedeutet das oft Stress für die ganze Familie. Zu den traditionellsten Hilfsmitteln gehört die Bernsteinkette. Mütter und Hebammen schwören seit langem auf die beruhigende Wirkung. Bei Bernstein handelt es sich nicht um Stein, sondern um fossiles Harz. Dieses ist bis zu 260 Millionen Jahre alt. Im
Laufe der Jahre verhärtete das zähflüssige Harz zu einer festen, steinartigen Substanz und gilt in der modernen Welt als Schmuckstein.
Als Zahnungshilfe werden Babys Ketten aus kleinen geschliffenen oder abgerundeten Bernsteinen um den Hals gelegt. Vor dem Kauf sollten Sie sicherstellen,
dass die Kette keine Gefahr für Ihr Baby darstellt.
Zu den relevanten Anforderungen gehört, dass die Schnur einer Bernsteinkette erst bei einem Zug von mindestens 90 Newton reißen darf, was in etwa einem Gewicht von neun Kilo gramm entspricht. Diese Zugkraft können Babys nicht aufbringen. So können sie die Schnur nicht zerreißen und die Steine in den Mund nehmen. Die Steine sollen zudem einzeln verknotet sein, sodass, wenn die Kette reißt, nur ein
einzelner Stein lose wird. Eine Sollbruchstelle gibt zusätzlich Sicherheit. Dabei handelt es sich um eine vorgesehene Stelle, an der die Kette bereits bei einem leichten Zug aufgeht und damit verhindert, dass sich ein Baby daran stranguliert. Eine gute Lösung ist dafür zum Beispiel ein Magnetverschluss. |
 |
|
|
 |
|