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Das kann ich schon allein

Messerhelden



Es muss nicht immer gekauftes Spielzeug sein, mit dem Kinder „das Leben üben“. Es gibt jede Menge „Zeug zum Spielen“, das nichts kostet und doch einen hohen Spielwert besitzt, weil die Kinder nach Lust und Laune immer wieder neue Spiele damit erfinden können. Besonders beliebt sind Gebrauchsgegenstände wie Stühle, Töpfe, Kochlöffel oder Schneebesen. Auch Verpackungsmaterialien wie Kartons, Waschmitteltrommeln, Dosen oder Styroporteile, Reste und Abfälle, wie Stoffreste, Wollfäden oder Holzteilchen aus Papas Werkstatt sind unbezahlbare Fantasieobjekte.
Natürlich muss man, je kleiner die Kinder sind, auf Sicherheit bedacht sein. Größere Kinder sollten so erzogen sein, dass sie schon von sich aus auf Gefahren aufmerksam werden.

Der Griff zum Messer beispielsweise versetzt die meisten Eltern in Schrecken. Zum Brotstreichen genügt daher am Anfang ein stumpfes Messer. Doch lassen Sie Ihr Kind unter Aufsicht hin und wieder auch ein schärferes Messer benutzen. Nur so lernt es, mit einem Messer vorsichtig umzugehen.

Heimwerker



Etwa ab drei Jahren müssen Kinder die Möglichkeit haben, eigenverantwortlich etwas zu tun. Lassen Sie zum Beispiel Ihr Kind helfen, den Tisch zu decken oder abzuräumen. Ausgerüstet mit einem kleinen Eimer und einem Lappen kann es helfen, die unteren Borde und Schrankflächen in der Küche zu reinigen. Auch wenn es nicht perfekt sauber wird, für Ihr Kind ist das ein riesiges Vergnügen, verbunden mit dem Stolz, etwas zu tun, was eigentlich Aufgabe der „Großen“ ist.

Stellen Sie dem größeren Kind auch alle Zutaten für sein Müsli auf den Tisch. So kann es sich sein Frühstück selbst zusammen mischen.

Ordnungskräfte



Aufräumen ist in fast allen Familien ein Kapitel für sich. Welches Kind sieht schon ein, dass nach dem Spiel Ordnung gemacht werden muss. Ein Kind unter Druck zum Aufräumen zu bewegen, bringt in der Regel nur Stress und Tränen. Machen Sie aus der lästigen Pflicht kurzerhand einen Wettbewerb oder ein Suchspiel. Motto: Wer findet die meisten Playmobilteile? Alle blauen Autos in die gelbe Kiste, alle roten in die grüne. Angefangene Bauwerke dürfen einige Tage stehen bleiben.

Kindern macht das Aufräumen allerdings nur Spaß, wenn sie selbst bestimmen dürfen, welches Spielzeug wohin kommt. Außerdem müssen Kinder in diesem Alter auch das Recht haben, beim Aufräumen hin und wieder nur zuzusehen. Dann machen sie ein anderes Mal (vielleicht) auch mal von sich aus ganz allein Ordnung.
Teil 1

Anziehungskräfte

Kaufrausch


Teil 2

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Heimwerker

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Entwicklung des Kindes

Dieser Artikel ist Bestandteil unserer dreiteiligen Serie “Die Entwicklung des Kindes“. Wenn Sie alle Artikel lesen oder zurück zur Übersicht möchten, dann klicken Sie bitte hier .
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