Im Schlaf lernen - der Mittagsschlaf wirkt sich positiv aus |
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 Bild: Adam Przezak - Fotolia.com
Kleinkinder, die mittags schlafen, können sich besser an Gelerntes erinnern. Sie können es abwandeln und ähnliche Sachverhalte besser verstehen als Kinder, die tagsüber nicht schlafen. |
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Dies fanden US-Wissenschaftler von der University of Arizona jetzt heraus. Bei der Studie bekamen Kleinkinder Sätze vorgespielt. Später wurde getestet, ob sie sich daran erinnern und wie sie ähnlich aufgebaute Sätze wahrnehmen. Das Fazit der Forscher: Kinder, die nach der ersten Lektion geschlafen hatten, konnten ihr Wissen besser auf neue Sätze anwenden. Das Gehirn hatte in der Ruhepause genügend Zeit, um das Gehörte optimal zu verarbeiten.
Doch was sollten Eltern beim Mittagsschlaf ihrer Kinder beachten? Regelmäßigkeit und ein strukturierter Tagesablauf sind entscheidend und erleichtern Kleinkindern im Alter von ein bis zwei Jahren zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. „Ähnliche Abläufe wie beim Zubettgehen, zum Beispiel den Schlafanzug anziehen, das Zimmer abdunkeln und eine immer gleiche Umgebung erleichtern es dem Körper, sich tagsüber auf Schlaf einzustellen“, sagt Dr. Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Aber: Damit das Kind auch abends gut einschläft, sollte der Mittagsschlaf nicht mehr als eineinhalb Stunden dauern und zwischen Mittagschlaf und Nachtschlaf sollten mindestens vier Stunden liegen. |
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