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Teens und ältere Mütter zum Thema Stillen

Was unterscheidet die Generationen beim Stillen?
Bild: Medela

Was ist gleich und was ist anders?



In unserer Gesellschaft werden immer weniger Kinder geboren. Der Trend, der seit vielen Jahren besteht, geht weiter. Dabei werden die Frauen, wenn sie das erste Mal schwanger werden, entweder immer älter oder aber sie sind noch sehr jung. So nehmen Schwangerschaften über 30 und unter 20 Jahren zu, Schwangerschaften zwischen 20 und 30 Jahren weiter ab. Da ist es schon einen Gedanken wert, was anders laufen kann bei diesen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen, auch bezüglich des Stillens.

Alle Mütter – egal welchen Alters – benötigen Unterstützung. Da die Stillkultur seit mehreren Generationen in unserer Gesellschaft verlorengegangen ist, ist der Informationsbedarf für alle jungen Familien gleich hoch. Die Geschichte des Umgangs mit Säuglingen und Kindern im letzten Jahrhundert ist nie kritisch beleuchtet worden. Und trotz neuer Untersuchungen und Forschungen in den letzten 20 Jahren auf diesem Gebiet werden die jungen Eltern nach wie vor von Großeltern und der Gesellschaft mit veralterten Ansichten verunsichert. Hinzu kommt, dass es bei uns kein Wochenbett mehr im herkömmlichen Sinne gibt, dass sich die ersten sechs Wochen jemand – eine sogenannte Doula – intensiv um die Mutter kümmert. So sind die Paare nach der Betreuung durch die Hebamme meist auf sich alleine gestellt. Geht der Partner wieder arbeiten, ist die junge Mutter alleine.

Nach dem Wochenbett gibt es auch kein Wiedereinführen in die Gesellschaft. Und so hetzen die Mütter auf Suche nach Gesellschaft mit ihren Babys von einem Kurs zum anderen, zu dem sie sich frühzeitig haben anmelden müssen. Deshalb sind Stillgruppen den jungen Müttern jeden Alters sehr zu empfehlen, da sie sich dort nicht vorher anmelden müssen, spontan und auch mal verspätet hinkommen können, Unterstützung für ihre momentan anliegenden Probleme erhalten und sich miteinander austauschen können.

Gruppen zum Austausch bieten Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC, siehe unter www.bdl-stillen.de. Stillgruppen bieten auch die La Leche Liga (www.lalecheliga.de)
sowie die Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen (www.afs-stillen.de) an.
Teil 1

Was ist gleich und was ist anders?

Teil 2

Was unterscheidet jüngere und ältere Mütter?
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Was ist gleich und was ist anders?

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Was unterscheidet jüngere und ältere Mütter?

Unterstützung und weitere Informationen

Unterstützung können alle Mütter und Familien bei den unterschiedlichsten Organisationen finden, die unter www.stillen-info.de abzurufen sind.

Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC nach PLZ sortiert sind zu finden unter
www.bdl-stillen.de oder können erfragt werden im Sekretariat des Berufsverbandes Deutscher Laktationsberaterinnen (BDL):
sekretariat@bdl-stillen.de
bzw. Tel.: (0511) 87 64 98 60.

Stillfreundliche Krankenhäuser sind unter www.stillfreundliches krankenhaus.de aufgelistet.

Lesetipps

Diejenigen, die gern lesen, können sich über Bücher informieren. Wir möchten hier hinweisen auf die von der La Leche Liga herausgegebenen Bücher, da sie nicht so bekannt, aber sehr empfehlenswert sind:

- William Sears „Schlafen und Wachen“,
Neuauflage 2005, ISBN 3906675033; 13,90 €

- William Sears „Das 24-Stunden-Baby“,
ISBN 3906675041; 13,90 €

- Carlos González „In Liebe wachsen“,
Erstauflage 2005, ISBN 3932022149; 13,90 €
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