In Mamas Bauch ist der kleine Mensch rundherum gut geschützt. Nachdem Baby das Licht der Welt erblickt, sieht das anders aus. Schon bei den Vorbereitungen auf das Baby sollten Sie einiges beachten. Einige Dinge brauchen Sie sofort nach der Geburt aber viele haben noch etwas Zeit.
Viele Babyhändler nutzen die Ängste der Eltern aus. Sie bringen zahlreiche Sicherheitspakete auf dem Markt. Vieles davon brauchen Sie aber gar nicht – oder nicht sofort. Lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie was Sie wirklich benötigen: kein Neugeborenes stellt gleich den gesamten Hausstand auf den Kopf. Und viele der Produkte können Sie von Freunden mit älteren Kindern leihen oder auf einem Babyflohmarkt günstig gebraucht erstehen.
Schlafen, Wickeln, Überwachen
Es gibt einige Maßnahmen, die Eltern schon vor der Geburt ergreifen sollten. Wenn das Baby nicht bei Ihnen im Bett oder in einem Anbaubett direkt neben Ihnen schläft, eignen sich entsprechende
Babybetten
. Eltern sollten darauf achten, dass Babys Kopf nicht zwischen die Stäbe passt. Übrigens: Kuscheltiere und Kissen gehören nicht ins Bett.
Sehr gut bewährt haben sich
Babyschlafsäcke
. Diese können nicht über Babys Kopf und nicht vom Körper rutschen. Zudem gibt es sehr gute Modelle, die für ausreichend Luftzirkulation sorgen. Wichtig ist auch eine gute Matratze. Achten Sie dabei besonders auf die Luftdurchlässigkeit und eine Prüfung auf Schadstoffe. Babys verbringen mehr als die Hälfte des Tages auf diesem Untergrund!
Mit Hilfe eines
Babyphones
haben Eltern immer ein Ohr dort, wo das Baby schläft. Einige Modelle bieten auch Zusatzfunktionen wie eine Gegensprechanlage – so kann bereits mit seinem Kind reden, wenn man auf dem Weg ins Zimmer ist. Andere Babyphones machen ein sanftes Schlummerlicht, das sich langsam ausschaltet und wieder angeht, wenn Geräusche zu hören sind. Wichtig auch hierbei: Achten Sie auf Qualität, das heißt in diesem Fall: strahlungsarme Geräte bevorzugen!
Ganz wichtig ist in den ersten 1-2 Jahren der
Wickelplatz
. Gut, wenn Sie gleich auf die richtige Höhe achten, da freut sich Ihr Rücken. (Wenn Ihr Partner deutlich größer ist, erkundigen Sie sich vielleicht nach einem höhenverstellbaren Wickeltisch.)
Die Kommode sollte eine weiche,
wasserdichte Unterlag
e haben, auf die Sie ein sauberes Handtuch legen. Rechts und links muss unbedingt ein Gitter, ein Brett oder ein sonstiger
Schutz gegen das Herunterfallen
des Babys angebracht sein. Denn auch wenn Ihr Kind nach der Geburt ganz still liegt – es geht ganz schnell und die Süßen fangen an sich zu drehen. Statistiken zeigen immer wieder, dass Babys, die von der Wickelkommode gerollt sind, einen großen Anteil an den Krankenhausbesuchen mit Babys ausmachen. Also diesen Schutz besser gleich von Anfang an anbringen – und auch am Anfang das Baby niemals alleine auf der Kommode liegen lassen.
Ein
Heizstrahler
ist eine geniale Erfindung. Er macht den Wickelplatz im Nu (also auch nachts und nach dem Baden) kuschelig warm. Egal ob Sommer- oder Winterbaby – brauchen werden Sie das. Denn dort ist ein schöner Ort um mit Ihrem Kind zu spielen, es nackt liegen zu lassen (ist gut für den Popo mal etwas Luft zu bekommen). Achten Sie bei der Anbringung unbedingt auf den Sicherheitsabstand. Es ist ein „Heißstrahler“ und macht seinem Namen alle Ehre! Geprüfte Sicherheit versteht sich auch bei diesem Gerät, das Sie im Babyfachmarkt oder auch im Baumarkt bekommen.