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Rechte der Familien - Finanzielle Unterstützung durch den Staat

Der Staat unterstützt Familien finanziell!
Bild: jstan - Fotolia.com
Wenn das Kind dann endlich da ist, ist nicht nur die Freude groß, sondern die Eltern haben inzwischen viel gelernt über ihre Rechte als Familie. Der Staat unterstützt Familien direkt und indirekt. Im Einzelnen haben die Eltern folgende Ansprüche:

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wichtig

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Mutterschutz



Sechs Wochen vor der Geburt darf die Schwangere nur beschäftigt werden, wenn sie sich dazu ausdrücklich bereit erklärt, acht Wochen nach der Geburt darf sie gar nicht beschäftigt werden. In dieser Zeit hat die Erwerbstätige Anspruch auf Mutterschutzgeld. Während der Schwangerschaft bis vier Monate danach besteht ein besonderer Kündigungsschutz. Dieser Kündigungsschutz sowohl für die Aufnahme der Tätigkeit nach dem Mutterschutz, als auch für die Elternzeit.

Die nicht verheiratete Mutter hat gegen den Vater ihres Kindes einen Anspruch auf Unterhalt für sich selbst. Das gilt natürlich auch anders herum, sofern der Vater das Kind betreut. Dieser Anspruch besteht vier Monate vor der Geburt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes, in Ausnahmefällen länger. Voraussetzung für die Durchsetzung des Anspruches ist, dass der Unterhaltsverpflichtete leistungsfähig ist.

Kinderschutz



184 Euro Kindergeld für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das Dritte, sowie 215 Euro für das vierte und jedes weitere Kind gibt es ab dem Monat, in dem das Kind geboren wurde, also für den Dezember auch dann noch, wenn das Kleine ein Silvesterkind ist. Seit 2005 kann zum Kindergeld der so genannte Kinderzuschlag beantragt werden. Er ist wird gezahlt für Kinder unverheirateter Eltern oder Alleinerziehende, die ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht überschreiten. Höhe und Dauer des Kinderzuschlags wird von der Familienkasse bestimmt. Eltern mit Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe bzw. Empfänger von Arbeitslosenhilfe II erhalten keinen Kinderzuschlag.

Alleinerziehende, die vom Unterhaltsverpflichteten für das Kind keinen oder zu wenig Unterhalt bekommen, können bei der Unterhaltsvorschusskasse Unterhaltsvorschuss beantragen. Für ein Kind unter 6 Jahre wird ein Betrag von 117 Euro im Monat und für Kinder bis höchstens 12 Jahren ein Zuschuss von 158 Euro gezahlt. Die Zahlungshöchstdauer beträgt 72 Monate. Abgezogen werden Unterhaltszahlungen und Waisenbezüge. Beim Unterhaltsvorschuss gibt es keine Einkommensgrenze.

Ist der Unterhaltsverpflichtete bereit, Unterhalt zu zahlen, so kann er kostenfrei bei jedem Jugendamt die Unterhaltsverpflichtung anerkennen. Kinder haben ab dem dritten Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz.
Teil 1

Mutterschutz

Kinderschutz

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Familienschutz

Elterngeld


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Hilfe von Institutionen

Bundesstiftung Mutter und Kind
Die Mittel der Bundesstiftung sollen werdenden Müttern in Not- und Konfliktsituationen durch finanzielle Unterstützung die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf, Mittel aus dem begrenzten Fonds der Stiftung zu erhalten!

Gelder aus der Stiftung werden gewährt, wenn entsprechende Hilfe durch andere Sozialleistungen nicht möglich ist, nicht ausreicht oder nicht rechtzeitig möglich ist. Unterstützung gibt es z.B. für Umstandskleidung, Erstausstattung des Kindes, Weiterführung des Haushalts, Einrichtung einer Wohnung, Betreuung des Kindes.

Die Mittel der Stiftung dürfen nicht auf Sozialhilfe, Arbeitslosenunterstützung, Kindergeld, Wohngeld und andere Sozialleistungen angerechnet werden. Den Antrag stellst du über die Schwangerschafts- beratungsstellen z.B. der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas („esperanza“), des Diakonischen Werks, Deutschen Roten Kreuz, Pro Familia, „donum vitae“ oder bei den Schwangerschafts- beratungsstellen der Städte und Landkreise (nicht bei der Bundesstiftung).

Das Bundeserziehungs- gesetz
Diese Broschüre informiert dich ausführlich über die gesetzlichen Regelungen zum Erziehungsgeld und zur Elternzeit. Herausgeber ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 11018 Berlin.

Sie kann über die Homepage:
www.bmfsfj.de
kostenlos angefordert werden. Bemühe dich rechtzeitig um einen Beratungstermin, da die Mittel vor der Geburt beantragt sein müssen.

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