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Erziehen - aber wie?

Gordon-Familientraining



Eine glückliche Kindheit in einer Familie, in der Demokratie und Gleichberechtigung herrschten, ist Ziel und Herkunft von Dr. Thomas Gordon, dem Begründer des Gordon-Familientrainings. Das Programm ist für Eltern gedacht, die ihren Kindern Selbstwert, Selbstvertrauen und Eigenständigkeit vermitteln möchten. In unterschiedlichen Workshops erfahren die Teilnehmer praktische Hilfe zu den Themen: Klare Kommunikation, wirksame Grenzen setzen, ohne zu verletzen, Wertkonflikte und Einfluss auf Kinder nehmen sowie Kindern hilfreich beistehen. Dabei werden Glaubenssätze wie „Eltern müssen ihre Kinder immer lieben“ oder Eltern müssen ihren Kindern gegenüber immer konsequent sein“ schnell als Mythen entlarvt.

Im Mittelpunkt steht vielmehr der Umgang mit der Tatsache, dass Beziehungen immer durch Persönlichkeiten, Stimmungen, Bedürfnisse und Konflikte geprägt sind – auf Eltern- wie auf Kinderseite. Ziel des Gordon Familientrainings ist es, Beziehungen tragfähig, krisensicher und befriedigend für alle Beteiligten zu gestalten. Ich-Botschaften, aktives Zuhören und die Analyse von Konfliktsituationen sind Verhaltensweisen, die in den Kursen vermittelt werden.

Hinweise für eine angemessene elterliche Reaktion auf Konflikte, sind in erster Linie die Antworten auf zwei Fragen: Erstens, ob das Verhalten des Kindes für die Eltern annehmbar oder unannehmbar ist und was die Eltern tun können, um das Verhalten so zu ändern, dass es annehmbar ist. Und zweitens, die Frage, wer ein Problem mit der Situation hat – Eltern oder Kind, die extrem hilfreich ist. Sie schützt den Elternteil davor Probleme zu bearbeiten, die nicht seine sind und das Kind vor der Einmischung der Eltern in seine eigene Problemlösungen. Selbstverständlich stehen die Eltern dem Kind jederzeit als Ratgeber zur Problemlösung zur Verfügung, können vermitteln oder gemeinsam mit dem Kind die Konflikte lösen.

Wichtig ist vor allem, dass die Bedürfnisse von Eltern und Kindern gleichberechtigt betrachtet werden, damit es zu Lösungen kommen kann, in denen keiner der Betroffenen zum Gewinner oder Verlierer wird, sondern die eigene Persönlichkeit angstfrei und vertrauensvoll entfalten kann.

kidsgo-Kommentar:

Programm, das von gleichberechtigten Interessen und Bedürfnissen ausgeht und Lösungen ohne Niederlagen sucht. Die Methode, Situationen durch das „Verhaltensfenster“ zu betrachten erleichtert es, schwierige Situationen distanzierter zu betrachten und sich nicht für alles verantwortlich zu fühlen.

Unterschiedliche Herkunft – gemeinsames Ziel



So unterschiedlicher Herkunft die vorgestellten Erziehungsprogramme auch sein mögen, sie verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: eine erfüllende Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen, die Entwicklung des Kindes zu fördern und den Eltern die Fähigkeit zu vermitteln, schwierige Situationen gelassener und konstruktiver zu lösen. Fast alle Programme setzen dabei auf den Ansatz der positiven Erziehung. Dessen Ziel ist es, Kinder durch positive Reaktionen auf erwünschtes Verhalten zu bestärken, während unerwünschtes Verhalten ignoriert werden soll. Die Inhalte und Ansätze der unterschiedlichen Programme werden in Kursen, Wochen endseminaren oder Workshops vermittelt. In kleinen Gruppen werden konkrete Alltagssituationen diskutiert und analysiert. Das neue Verhalten können die Teilnehmer dann gemeinsam mit qualifizierten Trainern in Rollenspielen ausprobieren und reflektieren. Info- und Begleitmaterial bieten die Möglichkeit, das Erlernte bei Bedarf zuhause noch mal nachzuschlagen.

Welches Programm ist das Richtige für mich?



Die Vorstellung der Programme kann lediglich als grobe Orientierung dienen. Alle vorgestellten Kurse sind wissenschaftlich fundiert und erprobt. Falsch machen können Sie bei der Auswahl also nichts. Entscheidend sollte sein, dass Sie sich in dem Kurs verstanden und gut aufgehoben fühlen. Und, dass die Ziele des Programms mit Ihren familiären Wert- und Moralvorstellungen übereinstimmen. Nur dann können Sie die Tipps und Ratschläge auch langfristig umsetzen und Verhaltensänderungen bewirken.

Teil 1

Triple P – Positive Parenting Program

Teil 2

STEP – Systematic Training for Effective Parenting

Starke Eltern – Starke Kinder


Teil 3

Gordon-Familientraining

Unterschiedliche Herkunft – gemeinsames Ziel
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Teil 1

Triple P – Positive Parenting Program

Teil 2

STEP – Systematic Training for Effective Parenting

Starke Eltern – Starke Kinder


Teil 3

Gordon-Familientraining

Unterschiedliche Herkunft – gemeinsames Ziel

Weitere Informationen

Mehr Infos über die jeweiligen Programme und Anbieter finden Sie im Internet, z.B. unter:

www.triplep.de

www.instep-online.de

www.starkeeltern- starkekinder.de

www.gordon.at

www.effekt-training.de


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