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Mit Kind und Kegel unterwegs

Sind Kinder unterwegs, muss alles mit!
Bild: www.kidsgo.de

Tiere, wer will Tiere?



Schließlich bleiben wir am Spielplatz hängen. Hier haben wir endlich auch Zeit für eine Pause, während die Großen klettern und sich Baby Marie Sand in den Mund stopft. Hach, wie wunderbar friedlich. Angesichts der Tatsache, dass gerade alle zufrieden sind, lassen wir die Tiere Tiere sein und genießen die friedliche Stimmung. Erst auf dem Rückweg, als mit der Würstchenbude der große Hunger kommt und wir versuchen, unserem Nachwuchs die Vorteile gesunder Vollkornbrote gegenüber fettiger Fritten nahe zu bringen, ist es vorbei mit der guten Laune.

Völlig erledigt[



Zwei Stunden später – nach einem Wutausbruch und einem aufgeschrammten Knie (Pflaster inklusive) sinken wir erschöpft in die Autositze und treten die Heimfahrt an. Keine zehn Kilometer weiter, schnorcheln unsere drei Zoobesucher bereits in ihren Kindersitzen. Der ein oder andere zuckt mal im Schlaf oder murmelt vor sich hin. Vermutlich erschrecken unsere kleinen Abenteurer im Traum gerade die Raubtiere oder schleichen sich – ganz heimlich – an den Eisverkäufer an…
Der kurze Blick in den Rückspiegel und das zufriedene Lächeln, das meinem Mann kurz darauf über das Gesicht huscht, lässt die Anstrengungen des Tages schnell vergessen. Und als ich ihm verstohlen einen zufrieden: „Hach, Süße, du denkst doch an alles...“

Das SURVIVAL-PACK



Bis vor kurzem stopfte ich vorm Spaziergang mit Baby – eher wahllos – ein paar Dinge in den Rucksack. Meine Freundin Steffi stand derweil relaxt daneben. Gab es dann unterwegs einen der alltäglichen GAUs (Kind hat sich von oben bis unten vollgemacht, gespuckt oder ähnliches ... fehlte natürlich genau das, was wir gerade benötigten, z.B. eine frische/n Body/Windeln/Feuchttuch). Steffi zog dann ganz gelassen den Reißverschluss ihrer Tasche auf ... und hatte garantiert das Passende dabei. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich gemerkt hatte, warum sie nie etwas vergaß: Sie hatte ein Survival-Pack dabei. In Ruhe zuhause gepackt. Seitdem hab ich auch eins. Ich gehe entspannter aus dem Haus und bin bestens für alles gerüstet. Hin und wieder helfe ich sogar anderen Müttern aus, die etwas vergessen haben. Dann ziehe ich ganz lässig den Reißverschluss auf ...
Teil 1

Mama denkt an alles

Hunger, Durst, Pipi


Teil 2

Tiere, wer will Tiere?

Völlig erledigt

Das Survival-Pack
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Teil 1

Mama denkt an alles

Hunger, Durst, Pipi


Teil 2

Tiere, wer will Tiere?

Völlig erledigt

Das Survival-Pack

Das Survival-Paket

Checkliste nervenschonender Mitnehmsel


Sind Sie für den Ausflug gerüstet? Haben Sie an alles gedacht? Einfach die Checkliste Punkt für Punkt abhaken, gegebenenfalls ergänzen und sich das Vergessen ersparen.

Auf jeden Fall einpacken
• Windeln
• Wechselwäsche
• Feuchttücher
• Wundcreme
• Moltontuch
• Fläschchen mit Wasser
• Gläschen (Brei) Löffel
• Lätzchen
• Kuscheltier
• Transportmittel (Tragetuch, Buggy, Drei-/Laufrad, Roller)
• Schnuller
• Erste Hilfe-Paket (Pflaster, Desinfektionsspray, Arnica Globuli – informieren Sie sich bei Ihrer Homöopathin)
• Trost-Gummibärchen o.ä.
• Zeckenzange
• Zwiebel (bei Wespenstichen)
• kleine Decke

Und sonst?
• Stillfreundliche Kleidung
• Still-Einlagen
• Ersatzshirt, Pulli
• Nervenfutter für alle (Nüsse und Rosinen für die Großen, Reiswaffeln für die Kleinsten)
• Trinkwasser
• belegte Brote, Rohkost für den großen Hunger
• Geld
• Mobiltelefon
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