Immer mehr Schüler verdienen sich zusätzliches Geld mit Babysitten. Grundsätzlich eine gute Idee, doch viele Situationen können einen unerfahrenen Jugendlichen leicht überfordern, z.B. wenn das Kind ununterbrochen quengelt oder die Windel voll ist. Damit dem Babysitter der Umgang mit den Kleinsten erleichtert wird, haben wir hier eine kleine Liste erstellt, wie schwierige Situationen zu händeln sind. Und auch für die Eltern, haben wir einige Tipps, worauf sie bei der Auswahl ihres Kinderhüters achten sollten und wie ein reibungsloser Ablauf erleichtert wird.
Auswahl des Babysitters:
Wo sucht man am Besten nach Babysittern? – Da gibt es viele Möglichkeiten. Sie könnten sich in der Nachbarschaft umhören, ob einer der Jugendlichen sein Taschengeld aufbessern möchte. Oder lassen Sie sich vom Bekanntenkreis einen Babysitter empfehlen. Außerdem gibt es in vielen Städten Agenturen oder Einrichtungen, die (evtl. gegen Bezahlung) einen Babysitter vermitteln. Beispiele hierfür sind die Familienbildungsstätte und das Rote Kreuz (diese Einrichtungen bieten auch Kurse zur Ausbildung von Babysittern an).
Bei der Auswahl Ihres Babysitters sollten Sie darauf achten, dass er reif genug ist, um die Verantwortung für ein kleines Kind zu übernehmen. Zum einen könnten Sie ihn fragen, inwiefern er schon Erfahrung mit kleinen Kindern hatte (Geschwister, Erfahrung als Babysitter etc.). Außerdem zählt auch Ihr erster Eindruck. Oft kann man schon nach wenigen Minuten erkennen, ob jemand für diesen Job geeignet ist und einen „Draht“ zu Ihrem Baby hat.
Des Weiteren können Sie sich einen kleinen Fragenkatalog ausdenken. „Was würden Sie tun, wenn...“ z.B. das Kind sich an der Herdplatte verbrennt, eine Zecke hat, oder, oder, oder. Überlegen Sie sich einfach ein paar Fragen, an denen Sie feststellen können, wie der Babysitter in Notsituationen reagiert. Er sollte in jeder Situation einen klaren Kopf bewahren und verantwortungsvoll mit Ihrem Kind umgehen können.
Wenn der potentielle Babysitter den ersten Eindruck bestanden hat, lassen Sie ihn ruhig ein wenig mit Ihrem Kind allein spielen. So können Sie sehen, ob die Chemie der beiden stimmt.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die richtige Wahl getroffen haben, machen Sie einen Termin für ein Probe-Babysitting aus. Sie können Ihr Kind dann 1-2 Stunden mit dem Babysitter allein lassen und danach entscheiden, ob Sie ihn „fest anstellen“ wollen.
Klären Sie, wie viel Sie pro Stunde zahlen. Empfohlen werden 5-8 Euro.