Südniedersachsen/Nordhessen
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Auf dem Fahrrad ist der Helm Pflicht!

Auch die Kleinsten sollten einen Helm tragen!
Bild: www.kidsgo.de
Kopfverletzungen stehen bei Unfällen von Radfahrern an der Spitze. Mit einem Helm gehen Unfälle in der Regel glimpflicher ab – Schädelbrüche und Hirnschäden mit Langzeitfolgen können verhindert werden. Wenn die Kleinen auf dem Kinderfahrradsitz oder im Kinderfahrradanhänger mitfahren, sollte der Helm auf jeder Fahrt(!) aufgesetzt werden, auch auf kurzen Strecken zum Einkaufen um die Ecke. Der Helm ist erst recht wichtig, wenn die Kinder größer sind und allein mit dem Roller, Fahrrad oder Inline Skates unterwegs sind. Und – Hand aufs Herz – auch umsichtige erwachsene Radler sind vor Unfällen nicht gefeit und sollten nicht nur einen Helm im Regal, sondern bei jeder Fahrt auf dem Kopf haben. Dann haben die Kinder auch gleich ein überzeugendes Vorbild.

Laut Stiftung Warentest haben sich Qualität und Tragekomfort von Fahrradhelmen in den letzten Jahren sehr verbessert: Die Helme sind leicht, passen sich durch Polster gut an und sehen peppig aus. Ein guter und passender Helm muss nicht einmal teuer sein und ist ab 20 Euro zu haben. Das wichtigste ist, dass der Helm richtig sitzt, und darum muss er vor dem Kauf unbedingt anprobiert werden.

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Kommentare von Lesern:

 
Vollzeitvater, Neuss:
12.05.2011 10:53
Ich persönlich halte das schon seit langem für grob fahrlässig, ohne Helm Fahrrad zu fahren, egal auf welcher Strecke oder zu welchem Anlass.

Vor ein paar Tagen wurde mir noch einmal sehr deutlich, warum.

Ich habe hollywoodreif versucht, eins mit dem Asphalt zu werden. In Neuss auf der Batteriestraße kreuzen Bahnschienen den Radweg, in einem Winkel, den man für unbedenklich hält, bis es zu spät ist.

Bei gut 25 Km/H hat es mich umgenietet, das hintere Rad hatte sich verklemmt oder ist schlicht weggerutscht. Der Klassiker.
Ohne Helm wäre ich jetzt mit Sicherheit im Krankenhaus. Mein Helm hat den Aufprall meines Kopfes auf der Straße sehr gut aufgenommen. Die Schäden an der Hartschale sind nicht zu übersehen. Leider ist der Helm jetzt hin, sozusagen in Erfüllung seiner Pflicht gestorben.

“Bedingt durch die Energieaufnahme trägt ein Fahrradhelm beim harten Aufprall bleibende Verformungen davon und sollte nicht weiterverwendet werden, weil er seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllen kann.” Wikipedia

Mein Radtrikot hat es auch nicht überlebt, am Fahrrad sind erstaunlicherweise nur geringe Schäden zu sehen. Alles in allem hatte ich wohl Glück, auch wenn meine linke Seite am nächsten Morgen abenteuerlich aussah.

Aber als Mann zieht man sich dann zum Sport kurze Sachen über und gibt einfach damit an. :)
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So passt der Helm

Beim Kopfschütteln darf der Helm nicht wackeln.

Beim Gucken nach oben muss der obere Rand des Helms zu sehen sein.

Die Halteriemen sind dann straff genug, wenn beim weiten Öffnen des Mundes der Helm heruntergezogen wird.

Nach einem Unfall versteht es sich von selbst: ein neuer Helm muss her!

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