Köln
Startseite Startseite  > Themen & Trends  > Familie & Partnerschaft  > Reisen und Freizeit  > Urlaub und Reisen - Mit Kindern auf der Autobahn

Mit Kindern im Auto auf der Autobahn

Tipps für eine entspannte Autofahrt
Bild: Trombax - Fotolia.com

Der Urlaub steht vor der Tür, die Koffer sind schon gepackt. Alles wäre so schön, wenn, ja wenn die stundenlange Autofahrt nicht wäre. Die Aussicht auf Stunden im Stau mit quengelnden Kindern im Autofond kann die Vorfreude ganz schön eintrüben. Damit dies nicht passiert, hier unsere Tipps für eine entspannte Autofahrt.

Der Reisetag



Entscheidend für eine ruhige Autofahrt ist bereits die Festlegung des Reisetages. Vermeiden Sie es, wie fast alle Urlauber mit den Kindern gleich nach dem Kindergarten oder der Schule ins Auto zu springen und in den Urlaub zu düsen. Mit Sicherheit sehen Sie sich im Stau auf der Autobahn wieder. Der erste Ferientag sollte aus diesem Grund laut ADAC tabu sein.

Meist ist es günstiger einen oder zwei Tage später zu fahren. Oft ist dann Wochenende, wodurch Ihnen zudem weniger LKWs auf der Straße begegnen. Haben Sie keine Wahl, weil am Urlaubsort Bettenwechsel ist, können Sie Ihre Abreise um einige Stunden auf eine andere Tageszeit verschieben. Die Hartgesottenen stehen zur Bäckerzeit auf und verfrachten den Nachwuchs im Halbschlaf ins Auto. Zu dieser Zeit sind die Straßen in der Regel ziemlich leer. Den meisten Reiseverkehr können Sie zwischen Vor- und Nachmittag erwarten. Wenn Sie nicht in aller Frühe starten wollen, sollten Sie die Abfahrt wenigstens auf den späten Nachmittag verschieben.

Frühzeitiges Packen



Die Entspannung beginnt beim Packen und zwar nicht erst bei der Abfahrt! Nehmen Sie sich Zeit für das Zusammenstellen des Urlaubsgepäcks. Achten Sie auch darauf, dass wichtige Unterlagen schnell zur Hand sind und nicht irgendwo in den Tiefen Ihrer Koffer schlummern. Über die notwendige Menge des Urlaubsgepäcks gibt es mitunter gewaltige Meinungsverschiedenheiten. Vor Abfahrt ist es daher vielleicht nicht verkehrt zu überprüfen, was von den gepackten Sachen wirklich wichtig ist. Nach einem rationalen Blick relativiert sich das eine oder andere Urlaubsgepäck. Für künftige Urlaube ist das Anlegen einer Pack-Liste sinnvoll, auf der Sie vermerken können, was wirklich gebraucht wurde.

Beim Beladen des Autos ist es wichtig, auf den Unfallschutz zu achten. Gerade wenn hinten im Auto Kinder sitzen, dürfen Sie den Kofferraum nicht zu hoch beladen. Bei einer plötzlichen Bremsung werden die oben liegenden und nicht gesicherten Gepäckstücke zu gefährlichen Geschossen. Auch wird dadurch die Sicht nach hinten stark eingeschränkt. Eine Dachbox oder ein kleiner Hänger (warum eigentlich nicht?!) können in diesem Fall Ihr Sicherheits– und Transportproblem lösen.
TEIL 1

Kommentar zu diesem Thema schreiben:

Name, Ort:
Mein Kommentar:
Bisher wurden noch keine Kommentare abgegeben.
zur Druckansicht
TEIL 1

Weitere Tipps für einen guten Urlaubsstart

Verkehrsclubs wie der ADAC geben gute Tipps für die Urlaubsfahrt. Dazu gehören:
  • Säuglinge nicht aus dem Rhythmus bringen. Stattdessen die Fahrt ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anpassen. Ein schlafendes Kind im Auto erleichtert die Reise!
  • Nicht mehr als 500 Kilometer an einem Tag einplanen und mit gleichbleibendem Tempo ohne abruptes Bremsen fahren.
  • Ausreichend Pausen machen. Über 100 Autobahnraststätten besitzen Kinderspielplätze, Spielecke, Babywickelräume oder sogar Babybetten.
  • Spielvorlagen, Papier oder Malbücher sollten in ausreichender Menge im Auto griffbereit liegen.
  • Der Beifahrer kann auch mal hinten sitzen und mit den Kindern spielen. Das bringt dem Fahrer die nötige Ruhe.
  • Spiele wie "Ich packe meinen Koffer", Kennzeichen erraten oder mit den Buchstaben der Nummernschilder Sätze bilden sind Klassiker auf Familienreisen.
  • Auch wenn sie zu Hause nicht zum Einsatz kommen: Im Auto können Nintendo, iPod oder MP3-Player wahre Wunder bewirken. Auch beliebt bei den Kleineren: Kassetten mit neuen Geschichten ihrer Serienhelden.
  • Bei kleinen Kindern muss der Kindersitz eine sinnvolle Schlafposition zulassen.
  • Manchen Kindern wird im Auto leicht übel. Nicht nüchtern oder mit vollem Magen fahren, Spucktüten bereithalten. Oftmals hilft auch, den
    Kindersitz in der Mitte der Rückbank zu platzieren: Dann kann das Kind durch die Frontscheibe nach draußen schauen.
  • Wasser ist der beste Durstlöscher, frisches Obst der beste Imbiss.
Auch auf der Urlaubsfahrt gilt: Kein Kind darf ungesichert im Auto mitfahren. Nicht einmal zum Schlafen darf der Nachwuchs - egal welchen Alters - den Kindersitz verlassen. Das ist in fast allen europäischen Urlaubsländern Vorschrift.
Weitere interessante Artikel:

Mit Baby oder Kleinkind fliegen

Mit Kind und Kegel unterwegs!
zur Druckansicht