Das Baby hat immer noch keinen Trinkrhythmus, Ihr Sohn trotzt, was das Zeug hält und Sie zweifeln langsam an Ihren mütterlichen Qualitäten? Keine Panik, bislang hat noch jedes Baby seinen Rhythmus und jeder Sohn seinen Weg aus der Trotzphase gefunden. Geben Sie sich und Ihren Kindern etwas Zeit, sich zu entwickeln. Wenn es mal nicht so rund läuft und Sie sich weit entfernt vom Sprung in die Liga der Super-Mütter sehen, was solls? Der Weg ist das Ziel.
Messlatte runter
Perfekte Hausfrau, immer liebevolle Mutter, tolle Pädagogin und allzeit aufmerksame Partnerin – mal im Ernst, wo bitte gibt´s das? Wer vielen Ansprüche gerecht werden möchte, fühlt sich bald überfordert. Deshalb: Stutzen Sie Ihre Erwartungen (und die der Anderen). Überlegen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist und streichen Sie konsequent die Dinge, die nicht dazu zählen. Entspannt ungemein.
Streicheleinheiten genießen
Nehmen Sie sich Zeit für liebevolle Berührungen. Massagen, Kuscheln und der Austausch von Zärtlichkeiten entspannen, stärken das Immunsystem, vermitteln das Gefühl von Geborgenheit und sind vor allem Balsam für die Seele.
Fünf Dinge für leuchtende Augen
Nennen Sie spontan fünf Dinge, die Ihnen im vergangenen Jahr richtig viel Spaß gemacht und Ihre Augen zum Leuchten gebracht haben. Schreiben Sie sie auf und sorgen Sie dafür, dass sie sich in absehbarer Zeit wiederholen.
Freiräume schaffen
Eigentlich sind ein Sie Fabelwesen. Eines, das sich innerhalb von Sekunden verwandeln kann. Von der Mutter zur Freundin, zur Ehefrau oder zur eigenständigen Persönlichkeit. Damit Sie bei der Vielzahl der Rollen nicht Gefahr laufen, den Überblick zu verlieren (manche Paare sprechen sich ja schon gegenseitig mit „Mutti“ und „Vati“ an), sorgen Sie für Freiräume. Dass es eine Elternzeit und eine Kinderzeit gibt, verstehen selbst kleine Kinder schon und dass Mama ab und zu mal eine Pause braucht, kann meistens auch der Papa nachvollziehen.
Inne halten
Sie torkeln im Finstern schlaftrunken zum Baby oder springen morgens wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett, weil Sie – wie immer – spät dran sind? Auch, wenn es paradox klingt, sobald Sie in Stress geraten oder sich überfordert fühlen, halten Sie kurz inne. Frieren Sie die Situation ein und gönnen Sie sich einen Augenblick, indem Sie tief durchatmen, einfach Ihr Kind umarmen oder sich gemeinsam an etwas Schönem erfreuen. Die Kraft, die Sie daraus schöpfen, ist die kurze Verzögerung allemal wert.