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Keine Entwarnung in der Geburtshilfe

Die Einigung zwischen den Hebammenverbänden und dem GKV-Spitzenverband auf eine höhere Vergütung zum Ausgleich der steigenden Versicherungsprämien stellt keine Lösung für die verfahrene Situation in der deutschen Geburtshilfe dar.

Der Elternprotest Hebammenunterstützung warnt eindringlich vor Augenwischerei: „Sowohl die Gesundheitsminister* innen der Länder als auch bspw. der DHV selbst sprechen von einem Zwischenschritt und fordern weiterhin nachhaltige und strukturelle Veränderungen“. Man schiebe das Problem nur um ein weiteres Jahr auf. „Im Juli des kommenden Jahres stehen wir vor der gleichen Situation wie im vergangenen Frühjahr.

Eine Veränderung gibt es jedoch: Allen Beteiligten ist nun klar, dass es um die Geburtshilfe im Ganzen geht“.

Das Problem sei längst keines mehr, das die freiberuflichen Hebammen allein betrifft, bestätigen die Aktivist*innen des Elternprotestes: „Die Kliniken ächzen genauso unter dem fehlerhaften System wie die freiberuflichen Hebammen und Ärzte.

Deutschlandweit schließen kleinere Kliniken weil sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel arbeiten können. Für die Frauen und Kinder bedeutet dies, dass sie lange Anfahrtswege und damit ein höheres Risiko in Kauf nehmen müssen“. In den Kliniken selbst würde ebenfalls knapp geplant. Einerseits gibt es nicht mehr genug Hebammen, die für die geringen Angestelltenentgelte arbeiten wollten, andererseits gebiete das Gebot der Wirtschaftlichkeit, dass eine Hebamme im Kreißsaal mehrere Frauen gleichzeitig betreue. „Diese Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Skandal!

Die notwendige Einigung als Lösung zu bezeichnen, ist daher nicht mehr als Augenwischerei“. Als Interessenvertretung der Familien setze sich der Elternprotest Hebammenunterstützung auch weiterhin aktiv für eine Verbesserung der Situation in der Geburtshilfe ein.

Mehr über die Elternorganisation "Hebammenunterstützung" gibts hier.







Die kidsgo "Längste Nabelschnur der Welt" erreicht Gesundheitsminister Gröhe



Demonstration mit der kidsgo Initiative „Längsten Nabelschnur der Welt“ anlässlich der Konferenz der Gesundheitsminister

Rund 500 Frauen, Männer und Kinder haben am 26. Juni 2014 zusammen mit den Hebammen in Hamburg demonstriert. Anlass war die dort stattfindende Konferenz der Gesundheitsminister. Der Göttinger kidsgo-Verlag brachte „Die längste Nabelschnur der Welt“ mit. kidsgo hatte diese Idee zu der in Göttingen initiierten Demo im Februar entwicklet. Seitdem wurden überall in Deutschland Nabelschnurstücke mit Appellen an den Gesundheitsminister und Danksagungen an die Hebammen behängt. So unterschiedlich die „Nabelschnüre“ auch waren, die Forderungen an die Politik sind immer die Gleichen: Das Grundrecht auf eine 1:1 Betreung durch eine Hebamme vor, während und nach der Geburt und auf die freie Wahl des Geburtsorts. Dies ist nachweislich am sichersten und gesündesten für Mutter und Kind und senkt langfristig die Gesundheitskosten

Jetzt in Hamburg wurden die Nabelschnurstücke aus allen Teilen Deutschlands zusammengebunden. Und den Gesundheitspolitikern parallel zu ihrer Konferenz präsentiert. An der zwei Kilometern kreuz und quer gespannten Schnur hingen die Danksagungen von Familien an ihre Hebammen mit den Forderungen an die Politik auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Der Bundesgesundheitsminister war kurzfristig als Gast bei der Konferenz anwesend. Inmitten des durch die Nabelschnur gerahmten Platzes nahm er nun auch endlich die von Bianca Kasting gesammelten 424.000 Change.org-Unterschriften für den Erhalt der Hebammenbegleitung offiziell entgegen. Von Barbara Hirt, Herausgeberin von kidsgo und Initiatorin der „Längsten Nabelschnur der Welt“, bekam Herr Gröhe ein Stück Nabelschnur mit der Einladung sich die gesamte anzusehen, die um ihn herum aufgespannt war.

Als großen Erfolg werten die Elterninitiativen und kidsgo den Tag. Der seit Monaten anhaltenden Elternforderungen musste sich nun der Bundesgesundheitsminister stellen.
Vom Deutschen Hebammenverband, die Demo und Kundgebung organisiert hatte, bekam Herr Gröhe zudem eine Landkarte der Unterversorgung überreicht. Darauf wird deutlich, dass schon jetzt überall Hebammen fehlen. Geburtsstationen und Geburtshäuser schließen und oft finden Frauen keine Beleghebamme mehr - es betrifft schon jetzt neben den ländlichen Bereichen auch die Städte.

Weitere Infos findet Ihr auf www.hebammenunterstuetzung.de und auf kidsgo-Facebook






SOS für die Hebammen bei der Konferenz der Gesundheitsminister

Landkarte der Hebammen-Unter-Versorgung

Jetzt mitmachen.

Du bist auf der Suche nach einer Hebamme oder hast in den letzten Monaten Probleme gehabt eine zu finden?
Bitte trag das ein! Der Deutsche Hebammenverband erstellt eine Landkarte zur Unterversorgung.
Ziel ist, allen Frauen und ihren Familien eine selbstbestimmte, natürliche und sichere Geburt unter der Federführung von Hebammen zu ermöglichen.

Bitte tragt hier ein, wo Ihr eine Hebamme gesucht und nicht gefunden habt!




Soooo viele HERZEN!

Landauf - landab: sooo viele Herzen gabs wohl noch nie. Vielen Dank für alle Fotos, es sind so viele, so tolle,wir freuen uns so sehr über die große Verbreitung. Toll, dass Ihr alle mit gemacht habt!

Ein erster Schritt - Keine Lösung

Die am 30.4.2014 präsentierten Vorschläge des Bundesgesundheitsministers Gröhe zur Sicherung der Hebammenversorgung werten die im Elternprotest vernetzten Gruppen und kidsgo als ersten Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Lösung des Problems und als Erfolg für den anhaltenden Protest der Eltern.

Von einer „Sicherung der Hebammenversorgung“ kann angesichts der bereits bestehenden Probleme in der Geburtshilfe jedoch keine Rede sein. Eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen ist schon heute nicht mehr bundesweit die Regel. Teile der Vorschläge können aus Sicht der Eltern einer flächendeckenden zukunftssicheren Geburtshilfe eher abträglich sein, da diese die klinische Geburt stärken und auch kleinere geburtshilfiliche Abteilungen benachteiligen.
Das ausführliche Statement der Hebammenunterstützung liest Du hier.

Die Proteste müssen weitergehen! Daher HEBAMMEN-HERZEN ÜBERALL am 5.5.



Aktion zum 5. Mai 2014 - dem "Tag der Hebamme"

DIE IDEE
Jeder malt Hebammen-Herzen auf alle Straßen, Gehwege, ÜBERALL am Tag der Hebammen – 5. Mai - mit Kindermalkreide (wieder abwaschbar, ganz wichtig! Alles andere ist Sachbeschädigung und der Verursacher – das bist dann Du - haftet dafür.) Leiht Euch einfach mal die Kreide von Euren Kindern aus :) und los gehts.

BITTE FOTOS SCHICKEN an b.hirt@kidsgo.de

Und für drinnen kleben wir Herzen - ÜBERALL
Kopiervorlage findet Ihr direkt nach diesem Aufruf und in der Spalte rechts. (WICHTIG: nur einfach wieder ablösbares Tesafilm verwenden! Keine Dauerbeschädigung, dafür haftet Ihr sonst!)

*********************************************
Wichtige Anmerkungen von der Rechtsanwältin der Hebammenunterstützung

‪Mareike von Lollies‬
In der Tat ist es so, dass Ordnungsämter das ganze als Straßenverschmutzung werten. Dabei ist es nicht zwingend eine Ordnungswidrigkeit, die Straße zu bemalen (zu beschmutzen), aber das Nichtreinigen danach ist die OWi. Das kann aber in jeder Gemeinde anders sein, es handelt sich nicht um ein Bundesgesetz!
Da ich das oberaffig finde von den Ordnungsämtern würde ich es wie folgt machen: Herzen malen (Kinder schützen Euch da übrigens nicht zwingend, aber das führt jetzt zu weit), Wassereimer mitnehmen, Bilder schießen, Presse gucken lassen und dann wegspülen. Oder - wer das wie ich total kleinkariert findet: Herzchen malen, knipsen, das Ordnungsamt machen lassen und die Presse drüber informieren. *dumdidum* Oder: Ordnungsamt direkt einladen und vor deren Augen saubermachen.
Die "Strafe", ein Ordnungsgeld, wird nicht hoch ausfallen, ich bin mir nicht mal sicher, ob sie nicht zunächst Beseitigung verlangen (müssen) und erst dann bei Zuwiderhandeln ein Ordnungsgeld verhängen können. Das kann halt auch wieder in jeder Gemeinde anders sein. Aber das sind keine Unsummen, es wird keine Klage geben und niemand ist deswegen vorbestraft. Ist wie falsch parken.

‪Mareike von Lollies‬ Reinigungskosten: ich habe genau das gerade mit meinem (Juristen-)Mann diskutiert und wir sind beide der Meinung, dass sie diese sogenannte Ersatzvornahme nicht einfach vornehmen dürfen ohne es vorher vom "Störer" zu verlangen. Also, ich würde nicht abhauen und wenn, dann vorher wegputzen!

‪Mareike von Lollies‬ Herzen kleben sollte ja nur im privaten Bereich stattfinden. Tatbestandlich kann Dir jemand natürlich mit Sachbeschädigung kommen, aber wenn die Substanz nicht verletzt ist (Post-its hinterlassen ja keine Spuren in der Regel), dann ist das unschädlich.
*********************************************

HERZEN ÜBERALL: in Büros, Geschäften, der Verwaltung, im örtlichen Rathaus, auf dem Spielplatz, beim Bäcker, im Schwimmbad, in der Familienbildungsstätte, der Kirchengemeinde, … ÜBERALL!

NEU!! HERZ für dein AUTO. Als Pdf in der rechten Spalte! Jetzt ausdrucken.

Klebt die kleinen Herzchen den Kollegen an den Monitor, an die Eingangstür, in den Kühlschrank, an das WC-Schild, an den Drucker, auf die Gießkanne, den Wasserhahn, in die Kantine. Geht im Rathaus vorbei und macht es auch dort!!! (Nur immer schön alles mit einfach wieder ablösbaren, rückstandslosentfernbarem Tesafilm!!!!) Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Und lasst Euch helfen!
Druckt einfach mehrere der Bögen aus, schnell zerschnitten und jedem mitgegeben: Mann, Opa, Oma, kinderlosen Freunden, Tanten, Onkels, … JEDEM!

Wenn ganz viele mitmachen, werden wir DIE PRESSE dazu kriegen über den Hebammen-Herz-Tag zu berichten! Und vielleicht schaffen wir es so, dass die dramatischen Entwicklungen endlich mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen: ES GEHT ALLE AN!

Es wäre auch großartig, wenn wir es schaffen in vielen Städten – vielleicht abends schon – die Hauptstraßen und die Straßen vor dem Rathaus / Marktplatz mit Herzen zu bemalen! (Immer alles NUR MIT ABWASCHBARER KREIDE!!!)

MOBILISIERT EURE STADT zum 5.5. - TEILT DIE IDEE

Wir sind schon ganz viele - doch wir müssen noch mehr werden!!!

Und habt Ihr schon Euren Appell für die "Längste Nabelschnur der Welt" hochgeladen? Wir bringen diese im Juni zu den Politikern. Infos weiter unten!

Barbara/kidsgo

Druckt die Kopiervorlage auf rotes oder orangenes Papier aus - weiß geht natürlich auch :) - und dann an möglichste viele Menschen verteilen und diese zum Mitmachen bewegen. Denkt dran: Muss wieder ablösbar sein, rückstandslos :)

Download:
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Kommentare von Lesern:

 
Lena, Schleswig:
07.09.2014 01:32
Mein Mann und ich möchten gerne ein zweites Kind haben. Aber wenn ich mir vorstelle, meine Hebamme, die ich bereits bei unserem Sohn hatte, nicht an meiner Seite zu haben, wäre dies wirklich ein Grund für mich kein weiteres Kind zu bekommen. Die Geburt von unserem Sohn war nicht sehr leicht. Mein Mann konnte leider nicht bei der Geburt dabei sein. Umso glücklicher war ich, dass ich meine Hebamme an meiner Seite hatte, die mir schon während der ganzen Schwangerschaft mit Rat und Tat, Tag und Nacht zur Seite stand und eine unheimliche Bezugs- und Vertrauensperson geworden ist. Eine Geburt ist für eine Frau sowohl Körperlich als auch Emotional anstrengend und man legt einer Person das eigene und das Leben seines ungeborenen Kindes in die Hand. Ich als Frau möchte ganz alleine entscheiden, bei wem ich mich wohlfühle und wem ich vertraue und das kann ich nur feststellen, wenn ich eine gewisse Beziehung zu der Hebamme aufbauen kann. Ich verstehe nicht das die Politiker hier nicht eingreifen und nichts gegen das Aussterben des Hebammenberufes tun. Es ist einfach nur traurig und macht mich so wahnsinnig wütend. Aber wir kämpfen für Euch. Bitte gebt nicht auf.
F. Lippens, Hebammenpraxis Jarrestrasse, Hamburg:
21.08.2014 03:20
Filtipp:
http://www.ardmediathek.de/tv/MENSCH-LEUTE/Hebamme-am-Limit/SWR-Fernsehen/Video?documentId=22753790&bcastId=8758102
Tati, BW:
14.07.2014 21:33
Es wird doch immer an den falschen Ecken gespart, es ist unglaublich.
Heidi, Berlin Friedrichshain:
03.07.2014 12:42
Hebamme sind mega wichtig!!! Im Berlin is unmoglich Hebamme zu finden und man muss ganz fruh eine suchen, unglaublich.
Luna , Westerstede:
24.06.2014 21:26
Es ist doch traurig das einer.der wichtigsten berufe so abgeschmettert wird! Ich war überglücklich eine freie Hebamme gefunden zu haben die jeder Zeit für mich da war und mir alles genaustens und verständlich erklärt hat und mir meine Ängste genommen hat! Da ich eine Risiko Schwangerschaft hatte habe ich ständige angst um mein Kind gehabt und meine Hebamme hat mir sehr geholfen! Einfach nur traurig das sich Politiker die taschen voll stecken aber ein so wichtiger beruf ausgerottet werden soll... Gerade junge oder die zum 1 mal Mama werden brauchen diese hilfe! WIR BRAUCHEN UNSERE HEBAMMEN!!!
Sanni, Hamburg:
21.06.2014 16:11
nie wieder ohne Hebamme!!!!
Eine angenehmere Betreuung während der Vorsorge in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett gibt es nicht! Ich hatte bei meinen letzten beiden Schwangerschaften das Riesenglück eine freiberufliche Hebamme für alles zu haben und würde das JEDER schwangeren unbedingt empfehlen., Auch die Vorsorge. Anstatt beim Gyn. am CTG auf einer kleinen "Pritsche" zu liegen konnte ich es mir mit einen Tee im Sessel bequem machen und alle Fragen in Ruhe klären. Viel netter und persönlicher. Ebenso bei der Entbindung mit Beleghebamme.
Diese Betreuung darf auf keinen Fall wegfallen sondern sollte unbedingt ausgebaut werden!!!!!
Ketty, Stuttgart:
04.06.2014 07:52
Hallo,

ich komme aus Italien und lebe in Stuttgart mit meinem Lebensgefährte und unserer Tochter, die hier in Stuttgart geboren worden ist. Im November bekommen wir ein zweites Kind. Meine Familie kann nicht dabei sein, da meine Eltern sehr alt sind und alle meine Geschwister arbeiten (in Italien). Ich war und bin so froh, dass ich eine Hebamme hatte und haben werde. Für mich ist eine große Hilfe, auch was die seelische Betreuung angeht. Man soll nicht vergessen, was eine Mutter nach der Geburt alles durchmacht und wie hilfreich eine externe Unterstützung sein kann. In Italien bekommt man vom Staat fast nichts und ich war immer so stolz auf die Tatsache, dass hier in DE so viel geholfen wird. Der deutsche Staat darf den Müttern nicht diese wichtige Hilfe verneinen. Da, oft Mütter nach der Geburt überfordert sind, sie brauchen Tipps und allgemeine Hilfe. Man kann Hebammen mit keinem Kinderarzt ersetzen, die Hebamme kommt nach Hause und nimmt sich Zeit und hilft liebevoll mit und versucht uns Sicherheit zu übertragen, was wir auch Mütter brauchen, nachdem die Hormone verrückt spielen und wie uns alleine fühlen.
Franz München:
18.05.2014 19:35
Hallo es gibt leider so viele Berufe die nicht richtig Entlohnt werden. Die Herren oder die Damen die über so etwas zu entscheiden haben sind meiner Meinung nach Welt fremd! Ich weis auch nicht ob sie für solch ein Verantwortung und sowenig Geld Arbeiten würden. Ich selbst habe 5 gesunde Enkelkinder und in November kommt das 6 ich bin euch Dankbar das es euch gibt. Schöne Grüße. Franz
Tanja, Butzbach:
12.05.2014 21:05
Ich finde es traurig das einem der wichtigsten Berufe so wenig Bedeutung geschenkt, bzw. der Beruf kaputt gemacht wird. Die am grünen Tisch, mit Sicherheit vorwiegend Herren, denken mal wieder nur an Kohle etc.
Jede Mutter wird bestätigen können wie wichtig es ist sich während der Schwangerschaft und der Geburt gut beraten und gut aufgehoben zu fühlen. Ich war unendlich dankbar eine Hebamme zu haben, für alle meine Fragen, Sorgen und Ängste. Im Krankenhaus ist man aus Zeitmangel des Personals (was ja bereits bekannt ist) allein auf sich gestellt.....
Andrea, Kassel:
07.05.2014 08:14
Ich hatte meine Hebamme ab der 10 SSW. an meiner Seite, sie hat uns schon vor der Geburt mit Rat und Tat zur Seite gestanden und war für uns eine große Sicherheit. Sie war außerdem immer für uns erreichbar! Bei der Geburt hatten wir sie auch als Beleghebamme dabei und auch da war sie von morgens bis abends bei uns im KH. Auch an den nächsten Tagen im Krankenhaus, war ich froh, dass einmal am Tag meine Hebamme vorbeikam und ich ihr Fragen stellen konnte oder sie mir Dinge gezeigt hat, denn das Personal im Krankenhaus war nicht fähig dazu! Ich hätte meine Hebamme in der kompletten Zeit der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung nicht missen wollen!!!
Burman, Hamburg :
29.04.2014 10:18
Ich war glücklich darüber meine Hebamme zu haben und wurde einiges dafür geben, bei meinem nächsten Kind wieder besuche von ihr zu bekommen. Es ist eine Frechheit das streichen zu wollen
Ulla Kühl,D.O.T., D.O.T.P., Kinderphysiotherapeutin.Kinderosteopathin:
28.04.2014 21:39
Hebammen sind für uns alle einfach unverzichtbar!!! Rund um Schwangerschaft und Geburt kann wirklich kaum jemand besser beraten und begleiten...Sie müssen uns und unseren Familien ganz dringend erhalten werden..im Sinne aller Allerkleinsten und deren Eltern 🌻
Irmgard und Peter Berthold, Baudenbach:
27.04.2014 20:09
Prinzipiell unterstützen wir die Aktionen, die z. Zt. im Interesse der Hebammen laufen. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob die geplante Zettelschwemme so viel Sinn macht.

Bei unseren Überlegungen sind wir auf die Idee gekommen, dass z. B. eine Demonstrationskette quer durch Deutschland, vielleicht von Garmisch bis Flensburg oder Aachen bis Frankfurt/Oder ein tolles Zeichen setzen würde, möglicherweise abends als Lichterkette. Sicher würde die Mobilisierung so vieler Menschen einen großen logistischen Aufwand bedeuten, aber wenn so was klappen würde, dann hätte das auch Wirkung.

Denken Sie mal darüber nach. Wir wären jedenfalls dabei.

Dr. med. Bettina Klöpper, Bad Nauheim:
24.04.2014 21:35
Eine Hebamme, die Tag und Nacht für eine Schwangere da ist, gibt so viel Sicherheit für die Schwangere, dass ich davon überzeugt bin, dass allein daraus weniger Komplikationen während der Schwangerschaft entstehen, weniger Arztbesuche notwendig sind und es zu mehr spontanen Geburten kommt.
Eine Hebamme, die für eine junge Familie und das Neugeborene immer da ist und nach Hause kommt, kann diese Kinder in eine gute Zukunft begleiten. Sie sieht das Gute, aber auch die Schwierigkeiten in einer Familie und trägt wesentlich dazu bei, dass die Familien die Unterstützung erhalten, die sie in der Umbruchphase mit einem Neugeborenen erleben. Gerade die Begleitung der Hebamme im häuslichen Umfeld ist maßgeblich an dem Wohl und der positiven Zukunft des Kindes beteiligt. Die Gesundheit der Mutter und des Kindes liegt häufig in der Hand einer wachen und kompetenten Hebamme.

Diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben kann eine im Krankenhaus angestellte Hebamme oder ein niedergelassener Frauenarzt nicht leisten.

Wenn die Politik das nicht einsieht, empfehle ich die Durchführung einer Kosteneffizienzstudie. Diese wird beweisen, dass die Aufgaben der Hebammen nicht nur sinnvoll für die einzelnen Familien sind, sondern kosteneffektiv und somit gesellschaftlich dringend notwendig sind, um Prävention zu machen, Gesundheit zu erhalten und eine günstigere Medizin mit weniger Folgekosten zu erreichen.
Jacqueline,Berlin:
09.04.2014 19:40
Ich habe meine zwei Kinder im KH geboren und eine Hebamme ist beim ersten Kind Bedingung Mütter haben viele Fragen und Beratung im KH spärlich, falsch oft wird einem nur das stillen gezeigt.Deshalb sind's Hebammen sehr wichtig welche nach der Geburt ins Haus kommen auchbeim zzweiten Kind hatte ich ganz andere Sorgen.Ich möchte keine Kinder mehr zur Welt bringen aber wir machen auch mit bei der Demo es wäre ja schlimm wenn meine Tochter nicht die Wahl hätte wo sie später meine Enkel zur Welt bringt.Traurig das man in Deutschland wegen soetwas auf die Straße muss:-(
:
04.04.2014 21:36
Sehr interessant ist, dass Ärztehaftpflichtversicherungen billiger sind als die für Hebammen! Warum ist das so?
Kosbahn, Langenfeld:
19.03.2014 21:35
Eine verpflichtende Haftpflichtversicherung und keinen bezahlbaren Anbieter... so etwas gibt es nur in Deutschland. Und die Stille über diesen Skandal ist fast noch skandalöser.
Stelle man/frau sich das Szenario mal vor: Die KFZ-Haftpflicht nur für 5000€ oder gar nicht zu haben... Du liebe Zeit, da wäre aber was los in Deutschland. Demos und Geschrei aller Orten.
Aber hier bei den Hebammen geht's ja NUR um unsere KINDER. Was macht das schon aus, wie Mütter ihre Kinder bekommen. Was bin ich froh, schon zwei Jungs zu haben und die Planung ist durch. Ein Hoch auf die Frauen, die aushalten und freie Hebammen bleiben.
Magdalena Matscha, Visselhövede:
19.03.2014 17:09
Ich war bei meiner Tochter vor 18 Jahren auf eien Hausgeburt vorbereitet gewesen von einer freiberuflichen Hebamme, musste dann doch ins Krankenhaus und habe mich sicher gefühlt und ohne Angst und dies fast ohne Unterstützung der Krankenhaushebammen, die mit zu vielen , weniger gut vorbereiteten Frauen, alle Hände voll zu tun hatten.
Mein Sohn ist zu Hause geboren und wohlbehalten und gesund und ohne jeden Schrei in die Welt gekommen.
Danke für die Zeit, die Kompetenz, die Ruhe und Einfühlsamkeit!
Martina Langholf, Visselhövede:
19.03.2014 16:04
Ich habe beide Kinder zuhause zur Welt gebracht und hatte dank meiner Hebammen wunderbare Geburten! Ich habe mich sowohl in der Vorsorge, als auch in der Nachsorge überaus kompetent und einfühlsam betreut gefühlt und hatte dank Ihrer Begleitung zwei wunderbare Geburten! Kein Arzt kann ob seiner beruflichen Umstände so individeull auf die Mütter und Kinder eingehen wie die Hebammen!
Ich bin wirklich zornig darüber, wie wenig geachtet und wie wenig finanziell geschätzt dieser wertvolle Beruf in unserem Land wird!!!
Sabine Tannert Halle/Saale:
16.03.2014 20:49
Eines der ältesten Berufe --- verantwortungsvoll und schön.
Bei meinen neun Geburten zwischen 1974 und 2000 habe ich sie immer wieder als kompetent und einfühlsam erlebt.
melanie werk:
15.03.2014 23:06
ich finde es sehr schade das immer wieder an den falschen enden gespart werden soll! ich habe 5 kinder bekommen und bin so dankbar das es unsere Hebamme (Natalia palten) immer und jeder zeit für einen da war. Hebammen sind sehr wichtig ganz egal ob das 1oder das 5 kind ich war froh das ich meine Hebamme hatte..darum müssen Hebammen ihren Beruf weiter ausführen dürfen. ..und hoffe das auch meine kinder ( wenn auch nur die schwiegertöchter )später mal die Möglichkeit hat eine Hebamme der Schwangerschaft &babyzeit in Anspruch zu nehmen. ..
Netty, Berlin:
15.03.2014 18:29
Was würden wir ohne Hebammen tun wenn Sie nicht wären??Ich hatte auch eine super tolle Hebamme und Sie war Tag und Nacht erreichbar :D Ohne Sie wäre ich damals in manchen Situation sehr hilflos gewesen.Meine und meines Sohnes Unterstützung habt Ihr auch
Töpfer Schwarmstedt :
13.03.2014 21:51
ich habe eine wunder bare Hebamme gehabt Doro danke für alles und jetzt sollen sie ihren job nicht mehr machen .
ich finde diese menschen so besonders das sie unsere zukumpft auf die welt bringen das schönste geschänk auf der welt und dann so was meine unterstüzung haben die hebammen in schwarmstedt
Cordula, Bochum:
13.03.2014 19:54
@ Devenport,
Du hast sehr Recht, bei war es genau so wie von dir geschildert, ich wünschte mir nichts sehnlicher als eine natürliche Geburt, nicht mal eine PDA wollte ich.
Aber nach insgesamt 63 Std mit Einleitung und Wehentropf (hatte vorzeitigen Blasensprung) blieb außer dem Kaiserschnitt keine Möglichkeit mehr. Ich hätte mein Kind niemals auf natürlichem Wege zur Welt bringen können. Ich bin aber niemals dafür schräg von der Seite angesehen worden, auch nicht beim zweiten (dann geplanten KS).
Devenport, Frankfurt:
13.03.2014 19:14
@Miriam Joseph, es ist sicher richtig das die Zahl der Wunschkaiserschnitte hoch ist, aber nach Aussagen vieler Ärzte und Hebammen ist der Wunsch einer natürlich Geburt auch wieder am steigen, nur leider oft medizinisch nicht umsetzbar. Bei dieser Diskussion wird nämlich oft vergessen das sich auch viel in der Anatomie der Frauen und Größe der Kinder getan hat.
in meinem Geburtsvorbereitungskurs waren 13 Frauen und alle wollten eine natürliche Geburt und nur bei zweien hat es geklappt, der Rest hatte Notfallkaiserschnitte oder kurzfristig geplante weil die Kinder falsch gelegen haben.

Daher möchte ich einen Appell an die Frauen richten, die Frauen mit Kaiserschnitt verurteilen, auch die Hebammen die das tun: Fragt nach warum bevor Ihr Frauen mit Kaiserschnitt verurteilt, es ist nämlich schlimm genug über 48 Stunden in den Wehen zu liegen um dann doch einen Kaiserschnitt zu bekommen. Da brauch man hinterher nicht diese herablassenden Kommentare oder Blicke.
Danke!
Heinrich, Frankfurt:
13.03.2014 16:06
Ich hätte o. unseren Geburtsvorbereitungskurs nicht annähernd so gut abgeschnitten wie es meinem Mann und mir nach der Geburt lobend anerkannt wurde. An dieser Stelle erneut ein großes Danke an unsere Hebamme Antoinette!
Gerne würde ich auch helfen. Aber auch in meinem Fall ist der vorgefertigte Brief nichtig. Unfassbar was hier abgeht. Kämpft weiter!
Miriam Joseph:
12.03.2014 16:52
Die Berufshaftpflicht und ihre Auswirkungen ist das eine Thema. Das andere ist aber, wie lange "wollen" Hebammen und Frauen dem Kaiserschnittwahnsinn noch zu schauen? Viele Kliniken haben schon jetzt 40-50% Kaiserschnitte. Das stellt den Kernberuf Hebamme total in Frage und Geburtsvorbereitungskurse kann Frau sich auch sparen. Es muss Anreize für eine natürliche Geburt geben und mit der Bezahlung eine Neuausrichtung stattfinden!
Martina Lohan, Teltow:
14.02.2014 14:44
Die Aktion ist mehr als lobenswert! Leider ist auch für mich der Musterbrief nicht brauchbar, da ich keine Kinder mehr bekommen werde und nicht gesetzlich versichert bin. Und jetzt? Darf ich diese Aktion nicht unterstützen?
Vielleicht sollten wir gemeinsam über eine Online-Petition nachdenken und diese in Gang setzen.
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Gesundheitsminister Gröhe mit einem Stück Nabelschnur in der Hand

Weitere Informationen zur Aktion unter:

Die Seite des Elternprotests:
www.hebammen unterstuetzung.de

***********************************

www.hebammenverband.de

www.hebammen fuerdeutschland.de

www.hebammenblog.de

www.facebook.com

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