Bald ist es soweit: Der Geburtstermin rückt jeden Tag ein Stückchen näher. Was für ein schönes Gefühl. Da meistern Sie die Schlussphase der Schwangerschaft doch mit Leichtigkeit. Keine Frage, dass in den letzten Wochen der Schwangerschaft der Alltag etwas schwieriger wird. Die Kilos auf der Waage steigen, der Bauchumfang wächst stetig und jede Bewegung fällt schwer. Dafür bewegt sich Ihr Baby umso mehr, wenn Sie zur Ruhe kommen möchten. Doch mit ein paar Tricks und kleinen Auszeiten wird auch die Schlussphase der Schwangerschaft zum Kinderspiel.
In der Ruhe liegt die Kraft
Die meisten Frauen nehmen in den letzten Wochen der Schwangerschaft rund 600 Gramm zu – in der Woche! Das ist nicht schlimm, macht sich aber im Alltag bemerkbar. Der dicke Bauch ist irgendwie immer im Weg. Beim Schuhe zubinden, beim Treppen steigen und sogar beim Schlafen. Ärgern Sie sich nicht darüber. Nehmen Sie einfach praktische Schuhe zum Reinschlupfen und legen Sie zwischendurch immer mal wieder kleine Pausen ein. Organisieren Sie ein Stillkissen, dass macht das Schlafen in den letzten Wochen deutlich bequemer, wenn Sie ein Bein drauf legen. Diese ruhigen Minuten sollten Sie sich mehrmals täglich gönnen. Dann geht alles viel viel leichter.
Das stille Örtchen
Dauerplatz WC. So viel Zeit wie jetzt haben Sie sicher noch nie in Ihrem Bad verbracht. Und so manche Mutter kennt bereits alle stillen Örtchen in Ihrer Umgebung. Das hat einen einfachen Grund: Durch die Senkung Ihres Bauches drückt die Gebärmutter nun noch mehr auf die Blase. Das Ergebnis: ständiger Harndrang. Besonders nachts kann das sehr störend sein. Lassen Sie sich dadurch nicht verärgern. Sehen Sie es lieber als ein erstes Training für die Zeit mit Ihrem kleinen Liebling nach der Entbindung.
Unterschiedlicher Rhythmus
Mutter und Kind haben selten den gleichen Rhythmus. Sind Sie aktiv, schläft Ihr Baby. Möchten Sie Ruhe, wird Ihr Baby aktiv. Kein Wunder: Tagsüber wird es von Ihren Bewegungen sanft in den Schlaf gewiegt. Kommen Sie jedoch zur Ruhe, wird Ihr Baby putzmunter. Besonders abends oder nachts kann das sehr störend sein. Der beste Trick ist, sich schon tagsüber einige Auszeiten zu nehmen. Tanken Sie Kräfte wann immer es Ihnen möglich ist.
Atmen Sie durch
Aufatmen! Endlich bekommen Sie wieder Luft. Ungefähr 4 bis 5 Wochen vor der Geburt lassen die Senkwehen das Baby ins Becken rutschen. Dort nimmt es seine Geburtsposition ein. So wird das Zwerchfell entlastet und Sie können endlich wieder frei durchatmen.
Hilfe, es brennt!
Sodbrennen ist eine lästige Begleiterscheinung meist gegen Ende der Schwangerschaft. Denn der Magen wird durch die immer größer werdende Gebärmutter eingeengt. Das Baby braucht mehr Platz. Die Folgen sind Sodbrennen und saures Aufstoßen. Versuchen Sie mal Joghurt und Milch zur Linderung der Beschwerden. Und essen Sie lieber viele kleine Mahlzeiten, als eine große.
Stefanie Krauter
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Tipps für die letzten Wochen
Geheimtipp Himbeerblätter
Probieren Sie mal einen Tee aus Himbeerblättern. Er soll den Körper entgiften, die Muskulatur auflockern und den Muttermund weich machen. Kurzum, der Himbeerblättertee bietet alles, was die werdende Mutter vor der Geburt braucht. Prima. Wenn er Ihnen schmeckt, sollten Sie ab der 34. Schwangerschaftswoche täglich 3 bis 4 Tassen trinken.
Sodbrennen
Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt können das häufig auftretende Sodbrennen bei Schwangeren reduzieren. Zusätzlich sollte vor dem Schlafengehen nichts mehr gegessen werden. Hausmittel gegen das Sodbrennen sind: