Nur noch zwölf Wochen bis zur Geburt Ihres Kindes? Und Sie können sich immer noch nicht entscheiden zwischen einer Geburt in den eigenen vier Wänden, den Vorzügen eines Krankenhauses oder denen eines Geburtshauses? Hier finden Sie ein paar Hilfestellungen für Ihre Überlegungen. Natürlich muss jede Schwangere für sich selbst entscheiden, welche der hier genannten Möglichkeiten für sie die Beste ist. Dennoch gilt es einiges zu beachten:
Auf Nummer sicher: Die Klinik
Wenn Sie bspw. in Bezug auf die medizinische Betreuung auf Nummer Sicher gehen wollen (oder gar müssen), ist ein Krankenhaus Ihre erste Wahl. Aber bedenken Sie: Sie müssen die Klinik zeitig erreichen, - wie gut ist Ihre Selbsteinschätzung? Die Stärke der Wehen kann sich schlagartig ändern. Haben Sie eine Alternative im Hinterkopf, falls Sie Ihre Lieblingsklinik aufgrund des schnell fortschreitenden Geburtsvorganges nicht mehr erreichen. Machen Sie sich daher ein Bild von mehreren Kliniken in Ihrer Wohnortnähe, – mittlerweile gibt’s fast überall „Schnupperstunden.“ Und wenn das noch möglich ist: Suchen Sie sich eine Beleghebamme für das Krankenhaus Ihrer Wahl. Sonst müssen Sie sich – je nach Ablauf der Geburt – auf wechselnde Hebammen einstellen. Vielleicht kein Beinbruch, aber gerade für Erstgebärende kann das Vertrauen in den Geburtsablauf durch einen Schichtwechsel der Hebammen erschüttert werden. Die Kosten für eine Klinikgeburt werden sowohl von den gesetzlichen als auch den privaten Kassen übernommen.
Trautes Heim: Geburt in den eigenen vier Wänden
Das „Problem“ des Hebammenwechsels umschiffen Sie garantiert, wenn Sie sich für eine Hausgeburt entscheiden. Das A und O bei der Wahl dieses Geburtsortes: Ihre Hebamme. Kümmern Sie sich rechtzeitig um eine Person Ihres Vertrauens. Klären Sie die Vorgehensweise bei Komplikationen, - eine Klinik in der Nähe sollte bekannt sein. Rechtzeitig sollten Sie auch entscheiden, wo sich Geschwisterkinder aufhalten können, wenn es soweit ist. Zwei Tipps: Bereits die Vorsorgeuntersuchungen können von „Ihrer“ Hebamme vorgenommen werden. Sollten Sie privat versichert sein, klären Sie im Vorfeld, welche Leistungen der Vor- und Nachsorge bzw. Geburt übernommen werden.