Pränatale Diagnostik - Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen
Nicht-Invasive Untersuchungen
Triple-Test
Der Triple-Test ist neben dem Ultraschall die schonendste Methode, liefert allerdings keine exakte Diagnose, sondern lediglich statistische Hinweise. In der 14. bis 20. Schwangerschaftswoche werden im Blut der Schwangeren drei Substanzen bestimmt:
Alpha-Fetoprotein (AFP), Chorion-Gonadotropin und Östriol.
Aus der Kombination der drei Messwerte, dem Stadium der Schwangerschaft, dem Alter der Mutter und ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte kann der Arzt eine Wahrscheinlichkeitsaussage für das Down-Syndrom oder einen offenen Rücken (Spina bifida) errechnen.
Da die Ergebnisse häufig falsch sein können, ist der Triple-Test umstritten. Ein positiver Befund muss nicht eine Fehlentwicklung bedeuten, ebenso kann eine negative Diagnose eine Chromosomenanomalie nicht ausschließen. Für eine sichere Diagnose wird bei Risikoschwangeren zusätzlich eine Amniozentese angeboten.
3D-Sonographie
Bei der 3D-Sonographie werden dreidimensionale Bilder des Fötus dargestellt. Dabei dient das 3D –Screening in der Regel zur Überprüfung von Verdachtsmomenten, die bei der routinemäßigen Ultraschalluntersuchung auftreten. Eine signifikant bessere Diagnostik gegenüber dem zweidimensionalen Ultraschall besitzt es aber nicht. Meist müssen die dreidimensionalen Abbildungen privat bezahlt werden.