Pränatale Diagnostik - Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen
Ultraschalluntersuchung
Die Ultraschalluntersuchung ist mittlerweile Routine und wird bei jeder Schwangeren mehrfach durchgeführt: Die erste Untersuchung zwischen der 9. und 12. Woche, die zweite zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche und die dritte zwischen der 29. und 32. Woche. Dabei schickt ein Schallkopf Schallwellen in den Bauch der Mutter, die als Echo zurückgegeben, in elektrische Impulse umgewandelt und auf dem Monitor sichtbar gemacht werden. Diese Untersuchung kann auch Hinweise auf Chromosomenstörungen liefern. Bei etwa 80 Prozent der Ungeborenen mit bestimmten Chromosomenstörungen wie beispielsweise Trisomie 21 kann man zwischen der zehnten und der 14. Schwangerschaftswoche eine Flüssigkeitsansammlung in der Nackenregion feststellen. Doch auch hier gilt: Diese Beobachtung ist lediglich ein Hinweis, keine endgültige Diagnose.
Der Organ-Ultraschall wird zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche vorgenommen. Dabei untersucht die Frauenärztin oder der Frauenarzt die Entwicklung und das Wachstum des Kindes. Fehlbildungen an den Organen können somit sehr früh festgestellt werden. Werden anhand der Bilder Fehlbildungen vermutet, erfolgen in der Regel weitere Untersuchungen in dafür spezialisierten Einrichtungen, zum Teil auch mittels 3d-Sonographie.
Ultraschalluntersuchungen sind sowohl für den Fötus als auch für die Schwangere gesundheitlich unbedenklich.