Düsseldorfer Raum
Startseite Startseite  > Themen & Trends  > Schwangerschaft & Geburt  > Schwanger sein  > Hebamme - Wochenbettfürsorge

Die beste Fürsorge ist eine gute Nachsorge

Die beste Fürsorge ist eine gute Nachsorge
Bild: Jose Manuel Gelpi - Fotolia.com

Die ersten 10 Tage mit Ihrem Baby sind aufregend und voller Fragen. Gut, dass Sie sich hierfür jederzeit an Ihre Hebamme wenden können. Dabei ist es egal, ob Sie in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause entbunden haben. Die Anzahl der Wochenbettbesuche orientiert sich ganz an Ihrem Bedarf. Denn jede Mutter hat eigene Fragen, persönliche Wünsche oder ganz private Schwierigkeiten.
Wenn Sie wünschen, geht die Betreuung bis zum Ende der 8. Woche weiter. Insgesamt können bis zu 16 Nachsorgetermine über die Krankenkasse abgerechnet werden. Bei besonderen gesundheitlichen Umständen und bei allen Fragen zum Stillen sind weitere Hausbesuche sogar bis zum Ende der Stillzeit möglich. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an Ihre Krankenkasse bzw. Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin.

Bitte rechtzeitig anmelden!



Viele gute Hebammen sind schon Wochen im Voraus ausgebucht. Daher wird empfohlen sich spätestens 4-6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eine Hebamme zu suchen, die Sie im Wochenbett betreut. In einigen Städten mit Hebammenmangel suchen Schwangere sogar schon im ersten Schwangerschaftsdrittel ihre Hebamme. Je früher Sie dran sind, desto besser. Für die kidsgo Regionen geht’s hier zur Hebammenliste aus der Sie auch entnehmen können, welche Hebamme Nachsorge anbieten.

Fragen Sie Ihrer Hebamme ruhig Löcher in den Bauch.



Alles ist neu, alles ist anders. Gerade während der ersten Tage und Wochen mit Ihrem neugeborenen Kind kommen viele Fragen auf. Wie etwa zum Stillen oder der richtigen Pflege Ihres Babys. Gut, dass Ihre Hebamme darauf jederzeit die richtigen Antworten findet. Hier eine Übersicht der wichtigsten Punkte bei der Wochenbettbetreuung:

Die Wochenbettbetreuung bei der Mutter:
  • Kontrolle der Rückbildung der Gebärmutter

  • Geburtswunden und Wochenfluss

  • Ernährungsberatung

  • Stillberatung und Hilfe bei Stillschwierigkeiten

  • Wochenbettgymnastik

  • Beratung zur Verhütung

  • Trageberatung
Die Wochenbettbetreuung bei dem Kind: 

  • Überwachung des Allgemeinbefindens Ihres Babys

  • Kontrolle von Gewicht und der Ausscheidung

  • Körper- und Nabelpflege

  • Beratung zum Trinkverhalten

  • Information zur Einführung der Beikost und Abstillen

  • Tipps zum richtigen Wickeln

  • Tipps zum Baden

  • Beratung bei Blähungen
Wichtig: Bei Komplikationen im Wochenbett wird ein Frauen- oder Kinderarzt hinzugezogen. Und bei Stillfragen und Problemen können Sie sich zusätzlich Rat und Unterstützung bei Stillberaterinnen holen. Hier finden Sie Stillgruppen und Stillberatungen in Ihrer Nähe.

Stefanie Krauter

Kommentar zu diesem Thema schreiben:

Name, Ort:
Mein Kommentar:
Bisher wurden noch keine Kommentare abgegeben.
zur Druckansicht

Mehr auf kidsgo.de

Geburt überfällig?
Ungeduld überflüssig!

Rückbildung nach der Geburt
Bringen Sie Ihren Beckenboden wieder in Form

Klinikbett oder die eigenen Kissen
Wie lange nach der Geburt im Krankenhaus bleiben?

Glück oder Trauer
Nach der Geburt spielen die Gefühle verrückt

APGAR und U1
5 Buchstaben testen die Gesundheit Ihres Babys

Spätgebärene
Kinderkriegen mit 40plus[/link

Weiterführende Links:

Mütter im Wochenbett
www.urbia.de

Haushaltshilfen
haushalts-hilfe.org/
zur Druckansicht