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Flecken, Chaos und Co. – So meisterst du den Alltag mit Kind

Im Alltag mit Kindern geht es oft drunter und drüber. Dabei wird nicht nur regelmäßig der Geduldsfaden der Eltern strapaziert, auch Kleidungsstücke, Spielsachen und Möbel werden in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende des Tages stehen die Eltern vor der Mammutaufgabe, das entstandene Chaos wieder zu beseitigen. Mit unseren Tipps wird das ein Kinderspiel!

In diesem Artikel:

Stress im Familienalltag vermeiden

Bei Kindern kann immer etwas dazwischenkommen: Eine volle Windel, obwohl man sie gerade erst gewechselt hat oder Klamotten, die kurz vor der geplanten Abfahrt Brei abbekommen. Kinder, die beim Anziehen trödeln, ein plötzlich unauffindbares Lieblingsspielzeug, das unbedingt mitkommen muss, oder die große Frage, wo Autoschlüssel und Geldbeutel schon wieder abgeblieben sind. Solche Situationen gehören zum Familienalltag dazu. Aber besonders, wenn ein wichtiger Termin ansteht, werden sie schnell zum Stressfaktor.

Genug Zeit einplanen

Damit das nicht passiert und du es wieder pünktlich zu Verabredungen schaffst, ist das richtige Zeitmanagement entscheidend. Wenn Eltern ausreichend Pufferzeit für solche Zwischenfälle einplanen, geraten sie nicht so schnell in Stress – und das wirkt sich auch auf die Kinder aus. Anders gesagt: Wenn die Eltern hektisch werden, werden es die Kinder auch und die Stimmung wird zusehends angespannter.

Besser ist es, frühzeitig damit zu beginnen, dich und deine Kinder ausgehfertig zu machen und alles Nötige zusammenzusuchen. Kindern, die sich schon selbst anziehen können, solltest du dafür genug Zeit einräumen. Denn sie kennen keinen Termindruck und wissen mit der Hektik ihrer Eltern nichts anzufangen. Deshalb lassen sie sich auch dann gerne alle Zeit der Welt, wenn du es vielleicht eilig hast.

  • Tipp: Um dem entgegenzuwirken, falls es doch mal schnell gehen muss, kannst du mit deinen Kindern kleine Wettbewerbe veranstalten: Wer kann sich schneller die Schuhe anziehen? Wer ist als erster fertig angezogen an der Haustür?

Die Tasche schon am Abend packen

Um eine Menge Stress am Morgen zu vermeiden, ist es ratsam, die Tasche für den Kindergarten, die Schule, den Sportunterricht oder welchen Anlass auch immer schon am Abend vorher zu packen.

So bleibt genug Zeit, um die Sachen zusammenzusuchen und unter Umständen noch ein neues Schulheft rauszusuchen oder ein Shirt zu bügeln. Außerdem können Eltern und Kinder in aller Ruhe überprüfen, ob alles Wichtige eingepackt ist. Das bedeutet für alle einen stressfreien Start in den Tag, weil nicht erst alles auf die letzte Minute passieren muss.

Flecken in der Kleidung loswerden

Baby hat Flecken in der Kleidung nach dem Babybrei-essen

Bild: © nataliaderiabina – stock.adobe.com

Ob beim Essen, Spielen oder Toben – jeden Tag landen Flecken auf der Kleidung deiner Kinder. Aber auch deine Klamotten und die Textilien im Haus bekommen oft was ab. Da ist es gut zu wissen, wie du die Flecken mit einfachen Hausmitteln wieder loswirst.

Flecken aus Kleidung und Schuhen entfernen

Gegen viele Arten von Flecken auf Kleidung und Textilien hilft Backpulver. Einfach ein Päckchen Backpulver mit etwas Wasser zu einer sämigen Paste verrühren, diese auf den Fleck auftragen und einwirken lassen. Anschließend mit einem feuchten Tuch darüberwischen und der Fleck ist weg.

Frische Milchflecken verschwinden gleich, wenn du sie mit kaltem Wasser und ein wenig Waschpulver auswäschst. Bei Tomaten- oder Ketchupflecken direkt Babypuder auftragen und trocknen lassen. Danach das Kleidungsstück ausbürsten und waschen. Was auch hilft, ist Spülmittel. Direkt auf den Fleck geben, einreiben und in der Maschine waschen.

Manche Eltern verzichten auf schicke Kleidung oder fleckempfindliche Schuhe, wenn sie Nachwuchs bekommen. Doch selbst hartnäckige Verschmutzungen lassen sich oft mit einfachen Hausmitteln entfernen. Mit ein paar Tipps zur richtigen Pflege kannst du sogar weiße Sneakers ohne großen Aufwand immer wieder strahlend sauber bekommen. Mische etwas Backpulver mit ein wenig Spülmittel und bearbeite die schmutzigen Stellen mit einer Zahnbürste. Dann musst du nur noch den Schaum mit einem feuchten Tuch abwischen und die Schuhe trocknen lassen.

Das gleiche funktioniert auch mit einer Mischung aus Babypuder und Wasser. Mit Feucht- oder Babytüchern bekommst du Gummisohlen wieder sauber.

Gegen besonders hartnäckige Flecken vorgehen

Nach dem Spielen und Toben im Garten oder auf dem Spielplatz sind die eigentlichen Farben der Kinderkleidung vor Dreck oft kaum wiederzuerkennen.

Matschflecken gehen gut mit Spülmittel raus. Dazu die betroffene Stelle mit Wasser anfeuchten, ein bisschen Spülmittel darauf geben und den Stoff des Kleidungsstücks aneinanderreiben. Dann die Stelle mit klarem Wasser auswaschen und das Kleidungsstück in die Waschmaschine geben.

Helle Textilien mit frischen Grasflecken können über Nacht in Milch oder Buttermilch eingeweicht werden. Am nächsten Morgen mit klarem Wasser ausspülen und wie gewohnt in die Waschmaschine geben. Was auch hilft, ist mentholhaltige Zahnpasta. Die wird direkt auf den Fleck aufgetragen, sanft einmassiert und das Kleidungsstück dann wie gewohnt gewaschen. Hast du die Grasflecke erst nach dem Waschen entdeckt, kannst du sie mit Gallseife behandeln. Lass sie zwei Stunden einwirken und wasche sie anschließend gründlich aus.

Ein echter Geheimtipp gegen Matsch- und Grasflecken sind Feuchttücher. Einfach die Flecken damit bearbeiten und das Kleidungsstück ist wieder vorzeigbar. Gerade, wenn es mal schnell gehen muss, sind Feuchttücher eine gute Lösung.

Zitronensäure oder -saft ist effektiv gegen viele hartnäckige Flecken, etwa von Kaffee, Tomaten, Obst und Fruchtsäften sowie Schweiß- und Gilbflecken. Gib ein wenig Zitronensäure direkt auf den Fleck. Nach einer kurzen Einwirkzeit ist die Wäsche wieder sauber. Trotzdem solltest du die Kleidung danach waschen, um etwaige Säurereste zu entfernen.

Möbel und Wände wieder sauber bekommen

Kind malt an angemalte Wand

Bild: © shangarey – stock.adobe.com

Kinder toben sich nicht immer nur in ihrem Zimmer aus. Nicht selten wird das gesamte Haus zur Spielwiese erklärt. Dementsprechend sehen dann die Möbel und Wände aus.

Was tun gegen angemalte Wände?

Viele Kinder malen gerne – manche allerdings lieber auf den Wänden als auf Papier. Eltern reagieren ganz unterschiedlich auf die Kunstwerke ihrer Sprösslinge: Für die einen ist das kein Grund, sich aufzuregen, andere wollen ihrem Kind beibringen, dass es nicht einfach alles anmalen darf.

Für den Fall, dass das kreative Schaffen deines Kindes wieder von der Wand verschwinden soll, gibt es mehrere Möglichkeiten – abgesehen von einem neuen Anstrich:

  • ein feuchtes Tuch in eine kleine Menge Backpulver tauchen und damit vorsichtig die Farbe entfernen,
  • Zahnpasta auf die bemalte Stelle geben und sie mit einer alten Zahnbürste kreisförmig verteilen,
  • die Wand mit Stahlwolle abbürsten, wobei die Stahlwolle vorsichtig und nur in eine Richtung über die Wand bewegt wird,
  • wenig Spülmittel in einen Eimer Wasser geben, einen Schwamm eintauchen, ihn anschließen gut auswringen und damit die Wand abwaschen oder
  • die Kritzeleien mit einem Schmutzradierer entfernen.

Achtung: Diese Tipps lassen sich nicht auf jeder Wand anwenden. Wenn die Wände mit wasserlöslicher Farbe gestrichen wurden, ist die Behandlung mit Wasser keine Option. Viele Tapeten lassen sich abwaschen und sogar vorsichtig mit einer weichen Bürste bearbeiten. Problematisch ist allerdings Raufasertapete, weil das Material recht empfindlich ist.

Flecken aus Möbeln entfernen

Gegen Flecken auf Holzmöbeln kannst du mit Neutralseife auf einem weichen Schwamm und wenig Wasser vorgehen. Nach dem Einreiben wischst du die Seife ab und reibst das Holz trocken.

Umgefallene Getränke oder Soßen können unschöne Flecken im Holz hinterlassen. Dagegen hilft steifer Seifenschaum. Dafür Spülmittel ins Wasser geben und mit einem Schneebesen zu einem steifen Schaum schlagen. Diesen trägst du auf den Fleck auf und lässt ihn einige Zeit einziehen. Anschließend mit einem Tuch abtupfen.

Wasser- und Brandflecken kannst du auch mit einem Föhn zu Leibe rücken, sofern das Möbelstück gewachst oder lasiert ist. Halte den Föhn in kurzer Entfernung einige Minuten auf den Brandfleck. Bei Wasserflecken zunächst Bienenwachs auf die Stelle auftragen und nach dem Föhnen nachpolieren.

Um Flecken in Polstermöbeln wieder loszuwerden, reicht meistens schon etwas warmes Wasser und fettlösliches Spülmittel. Tupfe den Fleck mit einem Lappen oder Schwamm ab und streiche dann von außen nach innen, damit sich der Fleck nicht ausbreiten kann.

Bei hartnäckigen Flecken streust du Backpulver auf die betroffene Stelle und lässt es über Nacht einwirken. Anschließend das Pulver absaugen. Alternativ kannst du das Backpulver mit Wasser mischen und die Paste auf den Fleck auftragen. Verreibe das Ganze mit einem feuchten Schwamm, lasse es eintrocknen und sauge es anschließend ab.

Kratzer in Möbeln wieder loswerden

Kleinere Kratzer im Holz lassen sich beispielsweise mit Nüssen behandeln. Reibe die betroffene Stelle einfach mit einer halben Nuss ein. Für Kratzer in dunklen Hölzern ist eine Walnuss gut, für helle Hölzer eine Haselnuss.

Dellen wirst du mit einem feuchten Leinentuch und einem wollwarmen Bügeleisen wieder los. Leg das Tuch auf die beschädigte Stelle und geh mit dem Bügeleisen darüber. Durch die Kombination aus Hitze und Wasser quellen die Holzfasern wieder etwas auf und die Oberfläche wird angeglichen.

Flecken effektiv vermeiden

Wenn du nicht möchtest, dass dein Kind seine künstlerische Ader auf der Tapete auslebt, kannst du folgende Tricks anwenden:

  • abwaschbare Tapete anbringen,
  • selbstklebendes Papier an die Wand kleben, das abgenommen und ersetzt werden kann,
  • einen bestimmten Bereich mit Tafeltapete oder Tafelfolie auskleiden oder
  • abwaschbare Stifte, die hautverträglich sind und selbst von Möbeln wieder abgewaschen werden können.

Schütze dein Sofa und andere Polstermöbel mit großen Decken oder einem Überwurf vor Schokolade und allem anderen, was dein Kind darauf verteilt. Die Überzüge kannst du einfach waschen und brauchst dich nicht über Flecken auf den Möbeln zu ärgern.

Für den Esstisch solltest du eine Tischdecke besorgen, die sich leicht mit einem Lappen abwischen lässt. So musst du nicht nach jedem Essen eine frische Tischdecke auflegen, weil schon wieder Flecken darauf gelandet sind.

Chaos im Haus beseitigen

Kind vor Spielzeugkiste hat seine Holzklötze aufgeräumt

Bild: © # – stock.adobe.com

Unordnung stellt sich mit Kindern schneller ein als einem lieb ist: Nach nur einem Tag herrscht im Kinderzimmer und in der Spielecke im Wohnzimmer das pure Chaos, das manchmal auch vor den anderen Wohnräumen nicht Halt macht.

Aufräum-Rituale schaffen

Damit dein Zuhause trotzdem nicht tagtäglich im kompletten Chaos versinkt, solltest du Routinen entwickeln. Besonders hilfreich ist es, feste Aufräumzeiten einzuplanen. Morgens und abends fünf bis zehn Minuten reichen oft schon aus, um eine gewisse Grundordnung wiederherzustellen.

Außerdem sollte für alle Familienmitglieder folgende Regel gelten: Alles, was nicht mehr gebraucht wird, kommt sofort zurück an seinen Platz. Für Kinder gilt das besonders für Spiel- und Bastelsachen. Genauso sollten es sich alle angewöhnen, Jacken, Schuhe, Taschen und Co. beim Betreten des Hauses gleich an ihren Platz zu räumen.

Dieses einfache Prinzip verhindert, dass größeres Chaos überhaupt erst entstehen kann. Kinder sollten das von Anfang an mitmachen, damit sie lernen Ordnung zu halten. Zugegeben, das gelingt im Familienalltag nicht immer. Schon gar nicht, wenn kleine Kinder im Spiel sind.

Zusammen mit den Kindern aufräumen

Deine Kinder dürfen dabei mithelfen, das Chaos zu beseitigen. Sei es, dass sie allein oder zusammen mit dir ihre Spielsachen aufräumen, in einem Korb Sachen zusammensammeln, die in einen anderen Raum gehören, oder die Kissen auf dem Sofa wieder ordentlich drapieren.

Generell musst du die Hausarbeit nicht alleine erledigen, sondern kannst deine Kinder miteinbinden. So lernen sie frühzeitig, dass jeder in der Familie seinen Beitrag leisten muss. Kinder können zum Beispiel beim Wäscheaufhängen, kochen, backen und Staubwischen helfen, die Blumen gießen oder den Tisch decken.

Den Perfektionismus ablegen

Trotz aller Bemühungen geht es im Alltag mit einem (Klein-)Kind oft drunter und drüber. Den Spagat zwischen Kinderbespaßung und Hausarbeit zu schaffen, ist schon an normalen Tagen schwer, an manchen Tagen nahezu unmöglich.
Leichte Arbeiten, die unaufschiebbar sind, kannst du mit dem Baby im Tragetuch erledigen. Ansonsten ist es kein Drama, wenn das ein oder andere liegen bleibt und es nicht perfekt sauber im Haus ist. Denn: Die Hausarbeit läuft nicht weg, die Zeit mit deinem Kind dagegen vergeht.

Kaputtes Spielzeug reparieren

Frau repariert Stoffspielzeug

Bild: © hakase420 – stock.adobe.com

Beim Spielen geht es manchmal rabiat zu – da bleibt es nicht aus, dass Spielsachen kaputtgehen. Manche Reparaturen sind sehr knifflig oder sogar für einen Laien unmöglich, etwa bei elektronischen Zubehörteilen. Aber in vielen Fällen reichen schon Nadel und Faden oder ein bisschen Kleber aus, um das Spielzeug wieder gangbar zu machen.

Abgerissene Teile und offene Nähte bei Kuscheltieren kurieren

Ein loses Auge, ein abgerissenes Bein und ein fehlender Knopf lassen sich mit ein paar Nadelstichen schnell reparieren. Genauso lassen sich damit offene Nähte oder kleinere Löcher im Fell beseitigen. Manche Teile kannst du auch mit einem speziellen Reparaturkleber wieder anbringen.

Wenn du besonders geschickt mit Nadel und Faden bist oder mit der Nähmaschine umgehen kannst, traust du dir bestimmt auch größere „Eingriffe“ zu – etwa die Füllung auszutauschen oder nachzubessern.

Holzspielsachen mit Leim oder Kleber reparieren

Um Holzspielzeug zu reparieren, ist Holzleim am besten geeignet, wahlweise ein Alleskleber, Sekundenkleber oder Zwei-Komponenten-Kleber. Wichtig: Achte auf die Unbedenklichkeit von Klebern, Leimen und Farben! Vor allem, wenn die Kinder noch klein sind und ihr Spielzeug ab und zu in den Mund nehmen, sollten Kleber lösungsmittelfrei sein beziehungsweise Wasser als Lösungsmittel nutzen.

Die gebrochenen Stellen werden mit Leim oder Kleber bestrichen und dann aufeinandergepresst. Da es mehrere Stunden dauert, bis der Klebstoff richtig ausgehärtet ist, solltest du das Ganze mit Schraubzwingen fixieren. Am nächsten Tag kannst du die Bruchstelle mit Schleifpapier glätten und übrig gebliebene Spalten mit Sägespänen und Holzleim auffüllen.

Abgebrochene Plastikteile wieder anbringen

Bei Plastikspielzeug kommt es oft vor, dass durch das viele Bespielen kleine Teile abbrechen. Mit etwas Kleber kannst du solche Bruchstellen meist schnell reparieren. Je nach Zusammensetzung des Kunststoffs brauchst du möglicherweise einen speziellen Kleber. Oft tut es aber auch ein einfacher Sekunden- oder Bastelkleber.

Vor dem Bekleben müssen die Bruchstellen gereinigt werden, damit der Kleber gut haftet. Sobald du sie mit dem Kleber bestrichen hast, kannst du sie in der richtigen Position aneinanderdrücken. Anschließend muss der Kleber aushärten, was in der Regel ein bis zwei Stunden dauert.

Spielzeug zusammen mit dem Kind reparieren

Kleinere beziehungsweise einfache Reparaturen am Spielzeug kannst du auch gemeinsam mit deinen Kindern vornehmen. Sie können Teile festhalten und vielleicht schon selbst den Klebstoff auftragen. Gerade bei kleinen Kindern sollten es aber Reparaturen mit sehr guten Aussichten auf Erfolg sein, damit später die Freude und nicht die Frustration groß ist.

Generell bietet eine gemeinsame Reparatur der Spielsachen aber ein enormes Lernpotenzial: Kinder lernen, dass sich viele Sachen reparieren oder ausbessern lassen und nicht gleich alles weggeworfen werden muss. Noch dazu lernen sie beim Zuschauen und Mithelfen, mit welchen Techniken sie welche Materialien reparieren können. Das sind Vorgänge, die auch Kinder schnell begreifen. So sammeln sie wichtige Erfahrungen für ihr späteres Leben.

Hochwertiges Spielzeug hält länger

Spielzeug von hoher Qualität ist um einiges robuster und hält dementsprechend länger als schlecht verarbeitete Billigware. Vor dem Kauf solltest du immer auf folgende Kriterien achten:

  • Riecht das Spielzeug ungewöhnlich oder chemisch?
  • Sind die Farben und Lacke wasserbasierend sowie speichel- und schweißbeständig?
  • Enthält das Spielzeug Schad- und Giftstoffe?
  • Hat das Spielzeug spitze Kanten und Ecken, an denen sich das Kind verletzen kann?
  • Gibt es Kleinteile, die sich leicht ablösen und damit zur Erstickungsgefahr werden können?
  • Verkraftet das Kuscheltier oder die Puppe ein Zerren an Kopf, Armen und Beinen?
  • Lösen sich Haare und Fell, wenn du mit den Fingern durchstreichst?

Diese Eigenschaften erfüllt Holzspielzeug eher als Plastikspielzeug. Allerdings ist Holzspielzeug nur dann wirklich die bessere Wahl, wenn die Oberflächen glatt sind, nicht splittern und keine Schrauben oder Ähnliches hervorstehen. Einen guten Hinweis auf die Qualität des Spielzeugs liefern die unabhängigen Qualitätssiegel.

Abgesehen von den Qualitätskriterien, zeichnet sich gutes Spielzeug dadurch aus, dass es beliebig erweiterbar und vielseitig einsetzbar ist und den Kindern die Möglichkeit bietet, selber aktiv zu werden und das Spielzeug immer wieder neu zu entdecken. Es gibt viele Spielsachen, die sinnvoll ergänzt werden können und die Spielfreude der Kinder fördern.