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Angst vor der Geburt

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Angst vor der GeburtFRANKFURT. Viele Frauen machen sich schon während ihrer Frühschwangerschaft Gedanken über die Geburt. Das sei selbstverständlich, sagt Betül Berthold, Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie, denn es werde ja ein Ereignis sein, das in jedem Fall auf die werdende Mutter zukommen wird.
In jedem Fall sollten die Ängste der Schwangeren ernst genommen werden. Die Beachtung und eine ganzheitliche Vorbereitung, die alle Bedürfnisse und Aspekte einer jeden werdenden Mutter berücksichtigt, seien wichtig. Dazu zählen die mentale Vorbereitung und das Erlernen guter Bewältigungstechniken ebenso, wie die Informationsvermittlung über den körperlichen Ablauf einer Geburt.

Der Anregung zur individuellen Absprache der Bedürfnisse und Wünsche für die Geburt mit dem Klinikpersonal und die richtige Auswahl des Geburtsortes sollte Vorrang eingeräumt werden und von einem zu starken Eingehen auf Komplikationen und Prozedere Abstand genommen werden, betont die Fachfrau. Der Sinn darin sei, die Frau und ihre körperlichen Funktionen, besonders ihre optimale Hormonausschüttung während der Geburt, zu schützen, damit sie nicht aus Angst und Stress ihre eigenen Geburtsfunktionen hemmt und Gefahr läuft, genau die Empfindungen und Komplikationen herbeizuführen, die sie befürchtet. Denn es könnten, so Berthold, im vegetativen Nervensystem bestimmte Abläufe aktiviert werden, die eine natürliche Geburt schwierig bis unmöglich machen. Dieser Abwärtskreislauf sei in der Medizin und Psychotherapie ein bekanntes Modell. Daher könne eine kompetente psychologische Beratung sinnvoll sein.
Allerdings, betont Betül Berthold, könne die Angst vor der Geburt auch Teil eines anderen psychischen Beschwerdebildes sein. Dies sollte durch einen zugelassenen Therapeuten (z. B. Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie, Psychotherapeuten, Arzt) abgeklärt werden.

praxis-berthold.de
hypnobirthing-babys.de