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1. Woche

Ich bleib mal bei Woche 1

Sollen wir - oder sollen wir nicht, das ist hier die Frage.

Es sollte spannend weitergehen.

Nachdem ich dann am Mittwoch mit der Sachbearbeiterin in unserem Jugendamt gesprochen hatte, war klar, dass ein gemeinsamer Termin bei uns zu Hause erst gestern stattfinden konnte. Für uns sollte also noch eine anstrengende, ungewisse Woche folgen.

Donnerstag-Nachmittag rief dann völlig überraschend die Mitarbeiterin des Jugendamtes der Großstadt an und wollte sich zumindest vorab noch mal bei uns telefonisch kurz vorstellen. Sie teilte uns auch mit, dass der Junge zwischenzeitlich in einer Bereitschaftspflege sei, da er in der Kinderwohngruppe nicht zurecht gekommen wäre. Sie erzählte, dass es ein wirklich pfiffiges und aufgewecktes Kerlchen sei, der aber auch einfach Ruhe und Rückzugsorte brauche. Sie stellte sich kurz vor und erzählte eben auch, dass es ihr erster Fall sei, aber sie von einer erfahrenen Sachbearbeiterin begleitet werde. Wir waren also sehr gespannt und malten uns alles Mögliche aus.

Für mich war das Wochenende weiter von schlaflosen Nächten durchzogen. Jetzt sind 13 Tage seit dem ersten Anruf vergangen und ich habe keine Nacht mehr durchgeschlafen. Ich fühle mich so fertig, das könnt ihr Euch gar nicht vorstellen.

Gestern Mittag ging es dann los. Wir hatten das Haus und den Hof auf Hochglanz poliert. Der Hund war ja sowieso in der Hundetagesstätte. Also tranken wir noch in Ruhe einen Kaffee und versuchten uns etwas auf das Gespräch einzustellen. Zuerst war die Dame aus unserem Jugendamt (Frau B.) da, dann kamen die beiden anderen. Nach allgemeinem Geplänkel, ging das Gespräch dann los. Ich war ehrlich froh, dass Frau B dabei war. Ich hatte sehr das Gefühl, dass die beiden anderen keinen strukturierten Plan hatten. Mir hat der rote Faden im Gesprächsablauf gefehlt. Ich bin ein sehr strukturierter Mensch, sodass ich es anstrengend fand, mich darauf einzustellen.

Im Verlauf des Gespräches erzählten die beiden halt, dass es ein sehr aufgeweckter Junge sei, der allerdings einen sehr ausgeprägten Willen habe und am liebsten in alle Entscheidungen mit einbezogen wird. Er will immer alles erklärt haben und auch immer alles verstehen, sonst würde er es nicht tun. Hiervor hätte ich keine Angst - mein kleiner Bruder war bzw. ist genauso und ich bin es eigentlich auch.

Es wird jetzt so weiter gehen, dass wir zunächst die Mutter kennen lernen, damit die entscheiden kann, ob sie Ihren Jungen zu uns geben „kann“. Irgendwie schon komisch, da ist jemand schwer Suchtkrank, hat keine Sorgeberechtigung, muss aber ihrem Sohn die Erlaubnis erteilen, dass er bei uns leben kann. Mutter und Sohn haben wohl eine sehr enge Bindung, sodass aus Sicht der beiden Damen ein anderes Vorgehen nicht möglich ist.

Eine enge Bindung heißt im Umkehrschluss aber auch, dass der Junge bindungsfähig ist und sich eben auch an uns binden kann. Allerdings wird es mehrere Besuchskontakte im Jahr mit der Mutter geben, die werden zwar vom Jugendamt begleitet, aber es heißt auch dass die Mutter immer präsent sein wird. Es wird für mich wohl schwer sein diese Rolle einzunehmen.

Wir haben uns entschieden, dass wir zunächst die Mutter kennenlernen wollen und uns selbst ein Bild machen wollen, ob sie ihre Sucht in den Griff bekommen kann und langfristig wieder selbst für ihren Sohn sorgen kann oder ob die Chancen wirklich groß sind, dass er dauerhaft bei uns bleiben könnte. Danach möchten wir entscheiden, ob wir den Jungen kennenlernen möchten.

Dass es keine Gewissheit gibt ist uns bewusst, allerdings sollten die Chancen aus unserer Sicht doch ganz gut stehen, dass es um eine dauerhafte Unterbringung (was für ein schreckliches Wort in dem Zusammenhang) geht. Wir hatten uns ja bewusst gegen eine Bereitschaftspflege entschieden.

Also Ihr seht, es bleibt weiter sehr spannend. Ich bin gespannt, wann wir das Treffen mit der Mutter haben, danach werde ich Euch weiter berichten.

Am Wochenende habe ich ja noch meinen Stand auf unserem Vorweihnachtsmarkt. Vielleicht lenkt mich das etwas ab, da es ja doch mit viel Arbeit verbunden ist.

Wir werden sehen wie es weiter geht.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Iris

Bild: Privat

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So einfach lässt sich der voraussichtliche Geburtstermin ausrechnen

Wenn du deinen voraussichtlichen Entbindungstermin berechnen lässt, legt unser Geburtsterminrechner eine durchschnittliche Dauer der Schwangerschaft von 266 Tagen (oder 38 Wochen) zu Grunde. Solange dauert es nämlich, bis sich dein Kind nach der Befruchtung der Eizelle vollständig entwickelt. Auf die bekannten 40 Schwangerschaftswochen kommst du hingegen, wenn du vom ersten Tag der letzten Periode ausgehend rechnest. Da du aber erst frühestens 14 Tage nach diesem Datum schwanger werden kannst, basiert unser Tool auf einer 38-Wochen-Rechnung.

Wenn du im Kopf den Geburtstermin ausrechnen willst, addierst du zum ersten Tag deiner letzten Periode 7 Tage und ziehst dann drei Monate ab. Weiter unten findest du ein Beispiel für die Berechnung des Entbindungstermins. Du kannst aber auch die Arbeit unseren Geburtsterminrechner erledigen lassen. Das geht einfach und unkompliziert!


Wichtig: Bei dem errechneten Entbindungstermin handelt es sich um einen Durchschnittswert, der im Einzelfall stark vom tatsächlichen Termin abweichen kann. Die Zeitspannen, sowohl der Zyklus als auch die Befruchtung der Eizelle, sind individuell verschieden. Dein Frauenarzt kann während der Schwangerschaft den Tag der Entbindung konkretisieren.

Die Zeit der Befruchtung kannst du ganz leicht mit dem Geburtstag oder dem Geburtstermin berechnen. Dabei solltest du beachten, dass nur ca. 5% aller Babys zu dem vom Zeugungsrechner errechneten Zeugungsdatum gezeugt wurden. 90% aller Kinder wurden innerhalb von zwei Wochen vor und nach diesem Termin gezeugt: Das heißt innerhalb des vom Zeugungsrechner berechneten Zeitraums. Ein früherer Zeugungstermin ist sehr unwahrscheinlich. Bei Frühgeburten liegt die Zeugung mehr als zwei Wochen nach dem errechneten Zeugungsdatum.

Der Zeugungsrechner kann die Empfängnis anhand des Geburtstermins oder anhand des Geburtstages berechnen. Ein exaktes Berechnen des Zeugungsdatums ist nicht möglich. Dafür gibt der Zeugungsrechner mit hoher Wahrscheinlichkeit den Zeitraum der Befruchtung an.

Die Berechnung des möglichen Zeugungszeitraums erfolgt online in 2 schnellen Schritten:

  1. Gib den Geburtstag oder den Geburtstermin ein.
  2. Lass dir den möglichen Zeitraum der Zeugung anzeigen.

 

Der Zeugungsrechner – ein erster Schritt für mehr Gewissheit

Schwangerschaft, Geburt, Kinder: Nicht immer ist die Vaterschaft für beide Elternteile eindeutig. Manchmal kommen Zweifel auf: Wer ist wirklich der Vater? Diese Ungewissheit kann sich auch sehr belastend auf das Verhältnis zwischen der Mutter und dem potentiellen Vater auswirken. Was zweifelnde Eltern wissen sollten, kannst du hier lesen:

Tipps und Infos für zweifelnde Eltern 

 

Der Vaterschaftstest

Ist die Frage nach der Vaterschaft unklar, kann dies für die Beziehung zwischen dem möglichen Vater, der Mutter und auch dem möglichen „Kuckuckskind“ sehr bedrückend sein. Den Zeitraum der Befruchtung zu kennen ist ein erster Schritt zu mehr Klarheit. Mit vollkommener Sicherheit lässt sich die Frage nach der Vaterschaft nur durch einen DNA-Test beantworten. Mehr zum Thema DNA-Test erfährst du hier:

DNA-Tests bringen Gewissheit



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Kommentare von Lesern:

Katja , Coesfeld08.11.2013 13:31

Hallo
Sehr schwierig zu kommentieren.
Einerseits finde ich sollte man aus nächstenliebe ein Pflegekind aufnehmen,und nicht hoffen das die leibliche Mutter suchtkrank bleibt!
Andererseits kann ich Dich ein wenig verstehen.
Aber nur ein wenig!
Auf das Leid anderer Menschen kann man kein Glück aufbauen.

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Gast07.11.2013 11:55

Hallo,

natürlich ist es Eure Entscheidung mit dem sich zutrauen,
aber ich würde sagen, wenn Ihr Euch doch so sehr ein Kind gewünscht habt nehmt es vielleicht kommt noch andere dazu und Probleme gibt es in jeder Familie mit Kindern in den verschiedenen Entwicklungsstufen. Es wär ein Anfang undnimmt Euch den Druck der beim Warten entsteht wenn es wieder mal nicht geklappt habt und klein passendes Kind für Euch da ist.

Lieben Gruß bin sehr gespannt auf den nächsten Bericht ob so oder so.

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