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Stillen - Die Milchpumpe

In diesem Artikel:

Muttermilch auf Pump

Im Idealfall ist die Stillzeit für Mutter und Baby eine wunderbare Erfahrung. Inniger kann die Bindung zwischen zwei Menschen wohl kaum sein. Die meisten Mütter möchten oder müssen aber auch in dieser Phase mobil und flexibel bleiben. Dabei können Milchpumpen ausgesprochen hilfreich sein. Mit ihnen lässt sich ein Vorrat an Muttermilch im Kühl- oder Gefrierschrank anlegen und so kann auch mal jemand anders das Baby mit Nahrung versorgen, wenn die Mutter unterwegs ist. Neben dem praktischen Nutzen bieten moderne Milchpumpen zusätzlichen Komfort.

Um das Abpumpen für Mütter so angenehm und sanft wie möglich zu machen, wurde die Absaughaube, die die Brust direkt berührt, bei vielen Modellen mit einem weichen, fein genoppten Silikonkissen ausgestattet. So wird die Brust beim Pumpen leicht massiert und gleichzeitig der Milchspendereflex angeregt. Die Saugleistung kann dabei ganz individuell mit einem kleinen Regler eingestellt werden - je nachdem, was als angenehm empfunden wird. Beim Abpumpen sollten Mütter übrigens den natürlichen Stillrhythmus beibehalten.

Die Gesamtpumpzeit entspricht der wirklichen Anlegezeit von etwa 30 Minuten. Der Pumpvorgang an einer Brust soll auch hier sieben Minuten nicht überschreiten. Falls der Milchfluss früher versiegt, kann natürlich gewechselt werden. Zu beachten ist auch, dass der Saugdruck nicht zu hoch eingestellt werden darf, damit die Brustwarzen nicht übermäßig belastet werden. Ein höherer Saugdruck erzeugt keine höhere Milchmenge. Die natürliche Milchproduktion kann jedoch oftmals schon durch ausreichendes Trinken der Mutter angeregt werden.

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