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Babynahrung: Was Eltern wissen sollten

Von der Ernährung ist die Zufriedenheit und gesunde Entwicklung eines Neugeborenen abhängig. Deshalb fragen sich werdende Eltern, wie sie ihrem Kind den Start ins Leben optimal gestalten können, denn sie können direkten Einfluss darauf nehmen.

In diesem Artikel:

Die richtige Ernährung während der Schwangerschaft

Bereits vor der Geburt ernährt eine Mutter ihr ungeborenes Kind. Die Nabelschnur, welche die Plazenta mit dem Kind verbindet, filtert das Blut aus dem Blutkreislauf der Mutter und versorgt das Baby mit Nährstoffen, Vitaminen und Sauerstoff. Die Versorgung des Ungeborenen unterliegt also dem Lebensstil der Mutter. Es sollte deshalb besonders auf eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft geachtet werden. Dabei gilt:

  • Ein abwechslungsreicher Speiseplan besteht aus Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukten sowie Eiern, Fisch und Fleisch
  • Der Kalorienverbrauch steigt um 250 Kcal am Tag (das entspricht zum Beispiel drei Portionen Trockenobst)
  • Alkohol, Zigaretten und Drogen sind Tabu
  • Rohe tierische Produkte wie Mett, geräucherte Wurst und Rohmilchprodukte bergen ein hohes Infektionsrisiko und sollten deshalb vermieden werden
  • Bei einer vegetarischen Lebensweise müssen die Eisenwerte strengstens kontrolliert werden
  • Die zusätzliche Einnahme von Folsäure und Jod vervollständigt die ausgewogene Ernährung

Stillen - Für das Wohl von Kind und Mutter

Bis zum 6. Monat wird ausschließlich die Ernährung mit Muttermilch empfohlen. Diese enthält alle benötigten Nährstoffe und hilft dem Säugling, seine Darmflora zu entwickeln und sein Immunsystem zu stärken. Außerdem vertieft das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind, die Nähe vermittelt Sicherheit und Geborgenheit.

Ab wann kann Beikost gefüttert werden?

Ab dem siebten Monat kann versucht werden, den ersten Teller Beikost zu füttern. Hierfür eignen sich spezielle Babybreie, verdünnte Säfte (Beispiele finden Sie auf Europa Apotheek) sowie zerdrücktes Obst und Gemüse. Gekaufte Breie sollten möglichst wenig Konservierungs- und Aromastoffe enthalten. Als erste feste Nahrung eignen sich anschließend Brot ohne grobe Körner, Nudeln und Babykekse aus Getreide. Auch wenn das Kind die Kost problemlos verträgt, sollte zusätzlich gestillt werden. Mit Vollendung des ersten Lebensjahres darf das Kleinkind dann wie die "Großen" essen.