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Selbstbestimmte Schule in Kassel

In diesem Artikel:

Selbstbestimmte Schule in Kassel KASSEL. Schule neu denken: bestimmen, was man lernt, in altersgemischten Lerngruppen ohne Noten? Der Verein Demokratische Bildung Kassel e.V. – bestehend aus Studierenden, AkademikerInnen und Familien – arbeitet an einem Konzept für eine demokratische Schule in Kassel nach dem Vorbild der US-amerikanischen Sudbury Valley School. Am 27. Februar 2018 um 17 Uhr stellt die Gründungsinitiative das Konzept und ihre Arbeit vor. Veranstaltungsort ist die Universität Kassel, Arnold-Bode-Straße 8, Raum 0113 und 0114. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.
Das Sudbury Konzept ist nicht neu, sondern seit den 1960er Jahren erprobt. Weltweit, also auch in Deutschland, gibt es immer mehr Schulen, die sich nach demokratischen Prinzipien organisieren. Sudbury Schulen werden in Form einer regelmäßig stattfindenden Schulversammlung verwaltet.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen unter Einhaltung der demokratisch bestimmten Schulregeln selbst entscheiden, wie sie ihren Alltag gestalten. Sie lernen altersübergreifend und gleichberechtigt von- und miteinander in selbst organisierten Lerngruppen. Es gibt keine Klausuren und keine Noten, solange sie nicht selbst danach verlangen.

Diese Lernfreiheit gründet auf der Annahme, dass kein Mensch zum Lernen gezwungen werden muss. „Ihre Neugier und der Wunsch, erfolgreiche Erwachsene zu werden, sind für Schüler [in der richtigen Umgebung] Motivation genug, jenen speziellen Fähigkeiten und Interessen aktiv nachzugehen, die Erfolg auf dem Arbeitsmarkt bzw. in weiterführenden mit sich bringen. (...)“, so Scott Gray, Mitarbeiter der Sudbury Valley School.

sudbury-schule-kassel.de

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