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Dunstan-Babysprache

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Dunstan-BabyspracheWEILHEIM. Den Zusammenhang von spezifischen Babylauten und biologischen Grundbedürfnissen von Neugeborenen entdeckte die Australierin Priscilla Dunstan. Ein Jahrzehnt an Forschung und Studien mit über 1000 Babys aus über 30 Nationen bestätigten ihre Entdeckung: Es gibt tatsächlich eine universelle Babysprache (nach Priscilla „Dunstan-Babysprache“ genannt). Eltern auf der ganzen Welt berichten darüber, wie das Erlernen der Dunstan-Babysprache ihr Leben und das Erleben ihres Babys verändert, weil es den Druck und Stress aus dem Babyalltag nimmt. Auch Papas fühlen sich damit vom ersten Tag an aktiv in die Babypflege einbezogen. Beide Eltern verstehen auf diese Weise die Laute ihres Neugeborenen und somit seine Bedürfnisse gleich gut und können es, wenn man vom Stillen absieht, beide gleichberechtigt versorgen. Die Dunstan-Babysprache stärkt damit junge Familien, gibt Selbstsicherheit und Eltern berichten von einem tieferen Gefühl der Nähe zum Kind.
Es ist ganz einfach und logisch, wenn man erst einmal gelernt hat, worauf man hören und achten soll, bei dem, was das Baby mitteilen möchte. Tatsächlich nutzt jedes Neugeborene auf dieser Welt die gleichen fünf Laute für seine allerersten Grundbedürfnisse. Es äußert damit, ob es Hunger hat, müde ist, aufstoßen muss, Bauchweh und Kolik hat oder sich unwohl fühlt, weil es z.B. zu warm oder kalt ist, es eine neue Windel braucht oder es woanders drückt. Diese eindeutig zuordenbaren Baby-Laute basieren auf seinen angeborenen körperlichen Reflexen. Diese Reflexlaute werden dadurch gebildet, dass das Baby ein spezielles Bedürfnis hat, auf das sein Körper reagiert. So entsteht beispielsweise der Laut für „Bäuerchen machen“ durch den Druck der Luftblase im Brustkorb nach oben. Hingegen wird der Laut für „Hunger“ mit der Zunge am Gaumen gebildet, eben durch den Saug-Reflex.

Fotonachweis: Dunstan PTY Ltd

babyzeichen.net

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