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ElterngeldPlus kommt gut an

Erste Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen: ElterngeldPlus wird von jungen Eltern gut angenommen. Das Bundesfamilienministerium sieht sich bestärkt in seinen Bemühungen um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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ElterngeldPlus viel genutzt

Am 1.7.2015 wurde ElterngeldPlus eingeführt. 14 Prozent der Eltern nahmen diese Leistung in Anspruch – in einigen Regionen Deutschlands sogar 23 Prozent – und schon nach einem halben Jahr erkennt Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium (BMFSFJ), einen „positiven Trend“: „Eltern wünschen sich heutzutage mehr Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

ElterngeldPlus dient Teilzeitarbeitenden

Die neuen Regelungen fördern Eltern, die während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten möchten: Denn ElterngeldPlus können sie auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus beziehen und somit ihr Elterngeldbudget besser ausnutzen. Auch der im ElterngeldPlus enthaltene Partnerschaftsbonus soll eine partnerschaftliche Arbeitsteilung unterstützen: Jeder Elternteil erhält für vier zusätzliche Monate ElterngeldPlus, wenn beide Eltern mindestens vier Monate lang parallel in Teilzeit arbeiten – für 25 bis 30 Wochenstunden.

ElterngeldPlus nur der Beginn einer „Familienarbeitszeit“?

Für Kleindiek trifft das ElterngeldPlus genau „die Wünsche und Bedarfe der heutigen Eltern“: Das „Interesse der Eltern an der Leistung“ sei der Beweis. Daher markiere das ElterngeldPlus nur den „Anfang auf dem Weg zu mehr Partnerschaftlichkeit und Vereinbarkeit für Mütter und Väter“. Die „Idee einer Familienarbeitszeit“, mit der Eltern Familie und Beruf gleichmäßiger untereinander aufteilen, werde das BMFSJ weiter verfolgen.