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Frühchenstation umgezogen

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Frühchenstation umgezogenMÜNCHEN-HARLACHING. In der Frühchenstation (Neonatologie) und Kinderintensivstation der München Klinik Harlaching werden jedes Jahr rund 300 Frühgeborene stationär betreut, die Kleinsten mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm und mehr als 15 Wochen zu früh geboren. Jetzt sind die Station und ihre kleinsten Patienten umgezogen. Bis der Klinikneubau im Jahr 2024 fertig ist, sind sie im Haupthaus untergebracht. Die neue Frühchenstation wurde in einer langen Planungsphase aufwändig umgebaut und modernisiert, um hier für die kleinsten Patienten ein hochmodernes Umfeld mit ruhiger Atmosphäre zu schaffen. Durch die direkte Anbindung zur Geburtsstation finden zwei eng vernetzte Schwesterabteilungen damit auch räumlich zusammen.

Frühchen finden ruhigen neuen Platz in direkter Nähe zum Kreißsaal:
Die neuen Räumlichkeiten der Frühgeborenenstation bieten viele Vorteile sowie mehr Platz und Komfort für die kleinsten Patienten, ihre Eltern und das Klinikpersonal. Sie verfügen über einen zentral gelegenen Pflegestützpunkt mit einer zentralen Monitorüberwachung aller kleinen Patientinnen und Patienten, sowie über geräumige Patientenzimmer, in denen auch die Eltern mit direktem Blick auf den Perlacher Forst Raum und Entspannung finden. Die räumliche Distanz zur späteren Baustelle schafft zudem eine verlässlich ruhige Atmosphäre, die für die zarten Frühgeborenen besonders wichtig ist. Deswegen ist die Frühchenstation in Harlaching auch mit einer „Ruheampel“ ausgestattet, die den Lärmpegel in Dezibel misst und Personal sowie Besuchern anzeigt, wann es zu unruhig wird. So ist auf der Station, auf der Elternbesuch rund um die Uhr erlaubt ist und im Sinne der Eltern-Kind-Bindung gefördert wird, immer eine optimale Atmosphäre gewährleistet. Die Frühchenstation ist im Haupthaus in unmittelbarer Nähe zur Geburtsstation und zur Wöchnerinnenstation untergebracht. Das vereinfacht viele Personalabläufe, außerdem profitieren die Mütter vom kürzeren Weg nach der Entbindung – auch im Klinikneubau ist diese enge Anbindung vorgesehen. „Wir betreuen unsere kleinsten Patienten gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreißsaal und stehen vor, nach und während der Geburt in engem Austausch. Dass wir dafür nicht mehr von Haus zu Haus, sondern nur noch eine Tür weitermüssen, erleichtert uns die Zusammenarbeit enorm. Wir konnten den Umzug in unsere neue Umgebung kaum erwarten und haben uns in kürzester Zeit gut eingelebt“, freut sich Sabrina Weigel, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Andrea Killiches die Neonatologie und Kinderintensivstation pflegerisch leitet.

muenchen-klinik.de


Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Andrea Killiches und Sabrina Weigel, Stationsleiterinnen der Neonatologie und Kinderintensivstation