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Geburtshilfe soll bleiben

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DUDERSTADT. Spendenaktion soll Schließung der geburtshilflichen Abteilung im Krankenhaus St. Martini verhindern.
Schlechte Nachrichten für alle werdenden Mütter verkündete Ende 2016 die Krankenhausleitung St. Martini in Duderstadt: Die in der Geburtshilfe anfallenden Verluste in jährlich sechsstelliger Höhe können nicht länger verantwortet werden. Für einen kostendeckenden Betrieb würde das Krankenhaus 550 bis 600 Geburten pro Jahr benötigen. Eine Schließung schien unvermeidlich. Doch jetzt gibt es Licht am Horizont.
Ab sofort stellt die Förderinitiative St. Martini ihr Spendenkonto für zweckgebundene Spenden zum Erhalt der Geburtshilfe zur Verfügung. Stichtag ist der 10. März 2017 – bis dahin sind, um die Geburtshilfe bis Ende 2017 zu erhalten, 125.000 Euro an Spenden nötig. Das Defizit des ersten Halbjahres in gleicher Höhe werde der Träger übernehmen, erklärt Geschäftsführer Markus Kohlstedde. Er hofft: „Mich würde es riesig freuen, wenn uns dies hier im Eichsfeld gelingen könnte.“ Wird das Spendenziel nicht erreicht, wird die Förderinitiative alle zweckgebundenen Spenden zurück überweisen.

Förderinitiative St. Martini – Spendenkonto
Sparkasse Duderstadt Konto 343 343; BLZ 260 512 60 IBAN DE82 2605 1260 0000 3433 43; BIC NOLADE21DUD
Zweck: Erhalt der Geburtshilfe 2017

www.krankenhaus-duderstadt.de

Geburt als Wirtschaftsfaktor? So viel ist der Politik der sichere Start ins Leben wert?
Immer mehr Geburtsstationen werden geschlossen. Das bedeutet weitere Wege für Schwangere in der sensiblen Eröffnungsphase der Geburt und damit Stress und Risiko für Mutter und Kind. Sieht so die Geburtshilfe der Zukunft aus?
Weitere Informationen zur Situation der Geburtshilfe gibt es unter:

www.kidsgo.de/geburtsstationen-schliessen

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