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Glückliche Zeit vor und nach der Geburt

In diesem Artikel:

Glückliche Zeit vor und nach der GeburtKREUZBERG. Die Geburt eines Kindes ist eine der elementarsten Erfahrungen, die eine Frau machen kann. Viele Frauen haben – durch die Medien noch verstärkt – Angst davor. „Diese Angst ist aber kein Schicksal“, sagt Hebamme, NLP-Trainerin und Geburtscoach Jutta Wohlrab. „Wir können etwas dagegen tun.“ Mit „Positiver Geburtspsychologie“ bereitet sie Schwangere und ihre Partner in der Praxis Vivre, Solmsstraße 12, auf die Geburt vor. Viele ihrer Kursteilnehmerinnen erleben so eine glückliche und erfüllte Schwangerschaft und Geburt. Trotzdem lässt sich nicht abstreiten, dass die Geburt mit vielen negativen Gefühlen in Verbindung gebracht wird. Aktuell erleben wir die Geburtshilfe in einer ihrer größten Krisen. Weltweit sind die Kaiserschnittraten auf 30 bis 80 Prozent gestiegen, die höchste jemals gemessene Interventionsrate bei Geburten. Auch die postnatalen Depressionen haben bei Frauen und Männern stark zugenommen. Ereignisse und Vorteile rund um die Geburt führen zu Ängsten, die sich mit dem neuen Begriff TOKOPHOBIA beschreiben lassen. Die Positive Geburtspychologie, angelehnt an die von M. Seligman begründetet Positive Psychologie, umfasst ein breites Spektrum an Eigenschaften und Verhaltensweisen rund um das Verständnis von Gesundheit. Sie ist weitaus mehr als positives Denken: Es geht um Optimismus beim Thema Gesundheit, und zwar auf allen Ebenen. Weil die Psyche erheblichen Einfluss auf den Geburtsverlauf hat, ergeben sich dadurch völlig neue Wege der Geburtsvorbereitung. Wichtig wäre es, die Positive Psychologie hinsichtlich der Geburt schon zu Beginn der Schwangerschaft zu nutzen, damit seinen Optimismus zu stärken und ihn sinnvoll für sich und das Baby einzusetzen.

Das Unterbewusstsein ist Meister darin, uns immer wieder negative Glaubenssätze, Ängste und Vorstellungen zu präsentieren. Diese alten Erfahrungen müssen mit positiven Gefühlen und Selbstvertrauen überschrieben werden. Wenn wir vergangene Ereignisse in einem neuen Licht betrachten können, fällt es uns leichter, Ziele zu erkennen um aus Krisen gestärkt hervorzugehen. Je mehr positive Gedanken und Erlebnisse im Unterbewusstsein abgespeichert werden, desto günstiger wirkt sich das auf die Zuversicht aus. Die Schwangere bleibt entspannt und optimistisch. Diesen Zustand erreicht man sehr gut mit visuellen Informationen. Bilder erzeugen starke Gefühle, die zur Unterstützung einer positiven Geburt eingesetzt werden können. Wie stark die Kraft der Bilder ist, wissen wir aus der Werbung.

Ein guter Einstieg sind Dankbarkeitsübungen. Wer sich eine positive, neugierige Haltung zu den Veränderungen in der Schwangerschaft aneignet, hat es leichter. Die Geburt als Kern des menschlichen Lebens anzuerkennen, kann ein Motivator für Veränderungen in Krisen sein. Auch der Partner beeinflusst unsere Zufriedenheit. Deshalb trägt eine gelungene Partnerschaft erheblich dazu bei, die Geburt angenehm erleben zu können. Positive Geburtspsychologie ist ein Schlüssel zu Glück und Flow und hilft, Schwangerschaft und Geburt glücklich und erfüllt wahrzunehmen.

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