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Klinik Charlottenhaus ohne Geburtshilfe

In diesem Artikel:

Klinik Charlottenhaus ohne Geburtshilfe STUTTGART. Ab dem Jahreswechsel 2018/2019 bietet die Klinik Charlottenhaus keine Geburtshilfe mehr an.
Der Grund: Wegen Personalmangels kann eine permanente Dienstbereitschaft nicht mehr gewährleistet werden. Bis Ende des Jahres 2018 können sich werdende Eltern aber noch an die Klinik Charlottenhaus wenden. Liegt der Geburtstermin Ende Dezember oder später, bietet das RBK an seinem Stuttgarter Hauptstandort am Burgholzhof weiterhin in drei Kreißsälen seine Geburtshilfe an.
Seit 2006 gehört die Klinik Charlottenhaus zum Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) und betreut rund 1.000 Geburten jährlich. Im Belegarztmodell bietet sie aktuell neben Geburtshilfe und Gynäkologie auch plastische und ästhetische Chirurgie.
Warum die Klinik schließt: Der langjährige Sprecher der Belegärzte der Geburtshilfe wird Ende des Jahres seine klinische Tätigkeit aus Altersgründen beenden. Die intensiven Bemühungen des RBK einen Nachfolger zu finden waren nicht erfolgreich. Da somit nicht mehr genügend Belegärzte für die Aufrechterhaltung der permanenten Dienstbereitschaft zur Verfügung stehen, kann das Angebot der Geburtshilfe nicht weiter aufrecht erhalten werden.
Das RBK möchte den Standort Klinik Charlottenhaus erhalten und seine Mitarbeiter dort weiter beschäftigen. Es wird daher an einer Anpassung des Leistungsangebots der Klinik Charlottenhaus gearbeitet. Beispielsweise wird eine Hinzunahme anderer Fachbereiche oder auch eine Ausweitung der Gynäkologie und der plastischen Chirurgie geprüft.

rbk.de