MENU

Lernschwäche: Was tun, wenn sich die schulischen Leistungen verschlechtern

Die meisten Eltern verfolgen die Schullaufbahn ihrer Kinder ausschließlich über die Zeugnisse und Noten. So setzen sich nur die wenigsten Eltern mit ihren Kindern zusammen, wenn es um das Lernen vor wichtigen Prüfungen und die Hausaufgaben geht. Viele Eltern verzweifeln dann recht schnell, wenn sich die Noten der Sprösslinge schlagartig verschlechtern. Allerdings bedrückt es nicht nur die Eltern, wenn die Kinder plötzlich mit schlechteren Noten und abfallenden schulischen Leistungen nach Hause kommen. Auch die Kinder werden von dem Misserfolg in der Schule hart getroffen. So gilt es für Eltern die richtigen Maßnahmen einzuleiten, um das Kind für bessere Schulnoten zu motivieren und eine Veränderung bei den Lernmethoden herbeizuführen. Doch ist dies in den meisten Fällen einfacher als gesagt. Durch die Pubertät und das Austesten von Grenzen nimmt für die meisten Kinder der Stellenwert der Schule deutlich ab. Eltern müssen hier eine Lösung finden, um den schulischen Erfolg der Sprösslinge nicht zu gefährden. Von Nachhilfe über Verbote bis hin zu speziellen Anreizen zum Lernen können Eltern auf ein großes Portfolio aus Möglichkeiten zur Verbesserung der Noten zurückgreifen. Doch gibt es kein Patentrezept, was sowohl Eltern als auch Kindern aus der schwierigen Situation befreit. So haben wir dir im Folgenden eine Reihe von Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen sich die schulischen Leistungen der Kinder deutlich anheben lassen.

In diesem Artikel:

Motivation und Anreiz für gute Schulnoten schaffen

Eine sehr einfach Methode, um Kinder zum Lernen zu bewegen und die schulischen Noten zu verbessern gelingt durch verschiedene Anreize und Motivationen. Eltern sollten ihre Kinder für gute Noten auch belohnen. Dabei müssen es nicht zwangsläufig teure Geschenke sein, um dafür sorgen, dass die Sprösslinge gut durch das Schuljahr kommen. Auch Kleidung für bestandene Prüfungen oder eine hohe Lernbereitschaft können Kindern eine Freude machen. Besonders Jungs freuen sich immer über neue und stylische Pullover und Sweatshirts. Hier kann sich für Eltern ein Blick ins Internet lohnen, um neue Kleidung schnell und einfach einkaufen zu können.

Ebenso gelingt es durch die Belohnung mit neuen Kleidungsstücken auch für eine unterbewusste Förderung zu sorgen. Trägt das Kind ein Pullover, welches er nach einem guten Test oder einer Klassenarbeit bekommen hat, bringt er dieses Kleidungsstück unterbewusst in Verbindung mit den guten Noten. Auch Ausflüge und ein Urlaub können gute Mittel sein, um einen lohnenswerten Anreiz für weitere positive Erfolge in der Schule zu schaffen.

Einen Sportverein als Ausgleich zur Schule finden

Wenn der Schulstress zu viel wird, sollten Eltern darüber nachdenken für einen Ausgleich in Form eines Engagements in einem Sportverein nachzudenken. Allerdings ist nicht jedes Kind gleichermaßen gut mit sportlichen Talenten gesegnet, so dass sich zunächst ein passender Sportverein für ein Kind finden lassen muss. Hier gilt: Probieren geht über studieren!

Das Kind sollte zunächst selbst einen Wunsch für einen geeigneten Sportverein äußern dürfen. Neben dem sportlichen Ausgleich, ergibt sich in einem Sportverein zudem noch der Vorteil auf soziale Interaktionen, wodurch sich auch die soziale Intelligenz weiterentwickeln lässt.

Nachhilfe in Anspruch nehmen

Viele Schulen bieten mittlerweile für ihre Schüler auch ein schulinternes Nachhilfe-Programm an, so dass teure Nachhilfe-Kurse nicht zwangsläufig nötig sind. Dennoch sollten Eltern ihr Kind nicht in der erstbesten Nachhilfe in der Nähe anmelden. Vielmehr lohnt sich ein Vergleich verschiedener Nachhilfe-Angebote, um eine vielversprechende Lernhilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei gibt es sowohl den klassischen Einzelunterricht als auch Gruppen-Nachhilfe, die den schulischen Erfolg der Kinder fördern kann. In jedem Fall sollten sich Eltern bei schlechter werdenden Noten aktiv um eine Nachhilfe bemühen.

Regelmäßiges Gespräch mit dem Kind suchen

Eltern sollten sich nicht nur zweimal im Jahr anhand der Zeugnisse ein Bild von den Noten ihrer Sprösslinge machen. So empfiehlt es sich wöchentlich das Gespräch mit den Kindern zu suchen. Was gibt es neues in der Schule? Wann steht die nächste Klausur an? Gibt es Probleme bei verschiedenen Themenfeldern in der Schule? Lernt das Kind ausreichend für die Schule?

Diese und andere Fragen sollten bei einem regelmäßigen Gespräch mit den Kindern abgefragt werden. Denn oftmals ist es nicht die Faulheit der Kinder, die für schlechtere Noten sorgen, sondern ein anderes Problem. Demnach empfiehlt es sich Kindern nicht nur nach den schlechten Noten zu bewerten, sonders das Gesamtpaket zu sehen. Ein regelmäßiges Gespräch mit den Kindern kann Abhilfe leisten, um Probleme schon frühzeitig zu erkennen.

Verbote helfen oftmals nicht

Verbote und Einschränkungen nach einem schlechten Zeugnis oder schlechten Noten sind selten das Allheilmittel, um die Noten wieder zu verbessern. Denn die Lernbereitschaft nimmt bei Kindern noch weiter ab, wenn schlechte Noten auch ein Verbot seitens der Eltern bedeuten. Eher sollten Eltern Anreize schaffen, die gute Noten belohnen, als schlechte Noten zu bestrafen. Die Motivation zum Lernen sinkt rapide, wenn Kinder zusätzlichen Druck durch Verbote der Eltern im Nacken spüren. Denn Prüfungen sind auch immer Stresssituationen, die für Kinder durch zusätzliche Verbote seitens der Eltern noch einmal an Schärfe gewinnen.