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Mobiler Service bei Kinderbetreuung

In diesem Artikel:

BERLIN. Viele Eltern und vor allem Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten haben Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil sie für diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder finden. Denn frühmorgens, spätabends und am Wochenende haben Kitas und Horte in der Regel nicht geöffnet.

Mit dem Angebot eines neuen, Mobilen Kinderbetreuungsservices (MoKiS) will der Senat Eltern und Alleinerziehenden mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten ermöglichen, ihren Jobs nachgehen zu können.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Wenn die Eltern früh morgens arbeiten gehen, kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer zu ihnen nach Hause, weckt die Kinder, macht ihnen Frühstück und bringt sie danach in die Kita. Müssen die Eltern spät abends arbeiten, holt die Betreuerin oder der Betreuer die Kinder von der Kita ab und versorgt sie, bis die Eltern nach Hause kommen. Am Wochenende kommen die Betreuungspersonen in den Haushalt und kümmern sich, während die Eltern arbeiten, um die Kinder.

Für diese Aufgabe werden kinderfreundliche Menschen ab 18 Jahren gesucht, beispielsweise Studierende, Seniorinnen, Hausfrauen und Minijobber, die Zeit und Spaß daran haben, Kinder außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kita und Hort zu betreuen. Die Vergütung der Betreuerinnen und Betreuer erfolgt über die Jugendämter des Bezirks, in dem die Kinder leben. Interessierte Personen können sich gern an die Mitarbeiterinnen der proFam gGmbH wenden. Diese sind zuständig für die Anmeldung, Koordination und Vermittlung von Betreuungspersonen.

www.mokis.berlin