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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Alle drei bis vier Monate beginnt eine Schwangere auf kidsgo.de ihr Tagebuch. Jede Woche beschreibt sie ihre Schwangerschaft und was sie bewegt. Die Schwangerschafts-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Thule und Lässig.
36. Schwangerschaftswoche

Das Kind hat einen Wagen und einen Namen

Dank ein paar kurzen Auszeiten läuft die Schwangerschaft nicht komplett nebenbei auf ihr Ende zu - aber etwas mehr Ruhe wäre noch schöner...

Hallo ihr Lieben,

entschuldigt bitte vielmals, dass ich in der letzten Woche keinen Bericht geschrieben habe. Hier war so viel los und ich war so fix und fertig, dass mir erst Mittwoch aufgefallen ist, dass ich noch gar nichts hochgeladen habe. Entschuldigung! Als ich noch stille Mitleserin war, habe ich bei Funkstille in der fortgeschrittenen Schwangerschaft immer schon spekuliert und an eine Frühgeburt gedacht. Das ist bei mir aber nicht der Fall – Gott sei Dank!

Erst einmal noch vielen Dank für Ankes Ergänzung zum Qeridoo: Die Hängematte ist natürlich praktisch und auch schon für Neugeborene geeignet. Bei Glatteis im Winter werde ich kleiner Angsthase mich trotzdem noch nicht auf das Fahrrad trauen. Entschuldigen muss ich mich für die schlechte Fotoqualität: Meine Handykamera hat diverse Stürze und Taufen nicht so gut überstanden, daher sind die Bilder nicht so schön wie das Original. Ich kann euch aber versichern, ich bin begeistert! Ich habe auch Bilder mit Blitz-Funktion ausprobiert, da konnte man sehen, wie viele Reflektoren in dem Qeridoo Kidgoo 1 verbaut sind – Wahnsinn! Auch im herbstlich-winterlichen Straßenverkehr muss man definitiv keine Angst vor der Dunkelheit haben! Vielen Dank nochmal für das tolle Geschenk!

Was kann ich euch über die letzten zwei Wochen berichten? Das ist eine Zwickmühle, denn einerseits möchte ich euch sehr viel von meinem Babygirl berichten, aber tatsächlich dreht sich hier so vieles gerade um den Umbau, daher gebe ich euch erst ein kurzes Update zu letzterem:
Die Handwerker stehen hier momentan meist pünktlich um 7 Uhr auf der Matte und machen bis ca. 16/17 Uhr ordentlich Krach, wobei sie wirklich gut und fleißig vorankommen. Mein Problem ist, dass ich entweder erst gegen 2 Uhr nachts einschlafe und/ oder mehrfach nachts wach werde. Somit fehlen mir morgens einige Stunden Schlaf. Ich quäle mich durch den Tag, versuche zwischendurch ein wenig zu schlafen, aber das ist lärmbedingt gar nicht so leicht. Wenn die Handwerker weg sind, räume ich noch ein wenig auf und beseitige den gröbsten Schmutz im Haus, damit nicht noch im Anschluss das komplette Treppenhaus renoviert werden muss. Danach bin ich so k.o., dass ich erst mal ein wenig schlafe, gegen 20 Uhr wieder wach werde und nachts wieder zu spät in den Schlaf finde.

Jetzt am Wochenende war es schon mal etwas entspannter, wobei mein Papa da auch wieder fleißig die letzten Fliesen herausgestemmt hat. Einerseits bin ich für die Hilfe dankbar, andererseits wünsche ich mir gerade nur noch Ruhe. Samstagmorgen habe ich noch hochmotiviert eine To-Do-Liste für das Wochenende über großzügige 8 Stunden erstellt und musste feststellen, dass ich nach einer halben Stunde Fenster-Putzen fix und fertig war. Nach einer Pause habe ich mich noch für die anderen Fenster aufgerafft. Fenster-Putzen ist eigentlich meine liebste Tätigkeit im Haushalt, weil der Erfolg meistens länger anhält als Boden-Wischen und Co., aber ich merke einfach, dass meine Kondition futsch ist. Dementsprechend sind auch einfach so viele Dinge von der To-Do-Liste offengeblieben. Mal sehen, wann ich endlich damit fertig bin…

Immerhin sind mittlerweile alle Sachen für die Kliniktasche vorrätig/ herausgesucht/ gewaschen und müssen nur noch in die Tasche eingepackt werden. Einzig das selbstgenähte Kleid für das Krankenhaus-Fotoshooting muss noch geschneidert werden, aber auch da liegen zwei andere Outfits bereit. Eins davon ist eine selbstgenähte Pumphose mit grau-weißem Ankermotiv, das ich aber nicht so mädchenhaft finde. Allerdings habe ich gestern auch endlich die personalisierte Schnullerkette bestellt, die dem Outfit noch das gewisse Fünkchen „Rosa“ verleiht.

Somit ist auch eins der schwierigsten Themen mittlerweile gelöst: Die Namensfindung! Ich habe lange Hin und Her überlegt, in den letzten Wochen fühlte sich der norddeutsche Name aber irgendwie zunehmend falsch an und ich bin an dem Namen meiner Top 5-Liste hängengeblieben, den bereits ein dreijähriges Mädchen in der Nachbarschaft hat. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil ich mit der Familie kaum etwas zu tun habe und ich auch nicht glaube, dass da eine Spielplatz-Freundschaft entstehen wird. Der Name ist zwar bekannt, aber relativ selten vergeben, leicht auszusprechen und eher modern als altbacken. Verraten wird der Name allerdings bis zur Geburt nicht. Meine Mutter habe ich eher noch mit dem „Projektnamen Auguste“ in die Irre geführt, indem ich sie fragte, ob sie für die Schnullerkette eher den vollen Namen oder nur die Verniedlichung „Gustl“ nehmen würde. Sie war schon ein wenig geschockt, da sie doch an einen Scherz geglaubt hatte und auf was „Peppigeres“ gehofft hatte. Ist es schließlich auch, aber die Auflösung habe ich so noch ein wenig herausgezögert. Gemein, oder?! ; - )
Einzig beim Zweitnamen überlege ich noch, ob es auch bei dem C-Namen bleibt oder ob ich doch den seltenen Namen meiner Ur(ur?)großmutter nehmen soll. Der ist zwar recht ausgefallen, aber ich fände es schön, ihn trotzdem wieder aufleben zu lassen. Das kann ich aber notfalls auch noch spontan im Kreißsaal entscheiden, wichtiger ist mir der Rufname.

Auch im ersten Kindergarten steht die Kleine für Sommer 2020 auf der Warteliste, wobei das eine reine Vorsichtsmaßnahme ist. Nach jetzigem Stand wird meine Mutter die Kleine betreuen, wenn ich (zwischendurch) bis Sommer 2021 arbeiten gehe. Erst danach soll sie mit 22 Monaten in den Kindergarten. Aber falls es irgendwie anders kommt, hat man schon mal einen Fuß in der Tür. Ich werde sie noch für Sommer 2021 bei drei weiteren Kindergärten anmelden, aber die Frist ist wohl immer erst Oktober des Vorjahres, daher werde ich mir nicht so viel Stress machen.

Weiterhin hat es in den letzten zwei Wochen sogar zweimal geklappt, an handwerkerfreien Vormittagen schwimmen zu gehen, was eine wahre Wohltat war. Allerdings war ich den restlichen Tag nur noch zwischen Tief- und Halbschlaf anzutreffen. Aber die kleinen Auszeiten mit absolutem Baby-Fokus taten echt gut. Mal sehen, ob ich mich in der nächsten Woche nochmal davonschleichen kann.

Und wie so oft kommt das Beste noch zum Schluss: Ich habe ein weiteres grandioses Sponsoren-Geschenk erhalten! Mein 83-jähriger Nachbar stand ganz aufgeregt vor der Tür: „Du bekommst eine ganz große Lieferung!“ Draußen stand ein LKW und ich dachte schon an Material für die Baustelle, aber dann holte der Lieferant „nur“ einen riesigen Karton hervor und als ich Thule las, war der Groschen schnell gefallen.

Im staubigen Baustellen-Chaos habe ich mich erst gar nicht getraut, das Paket zu öffnen, aber am Sonntag war es jetzt soweit und ich bin begeistert! Der Kinderwagen war super vormontiert und mit wenigen Handgriffen fix aufgebaut – auch ohne Anleitung! Das Design ist modern und chic und auch in der Babywanne wird sich mein kleines Mädel in den ersten Monaten sicher ganz geborgen fühlen. Richtig toll!
Auch der Sportsitz gefällt mir richtig gut – sportlich wie ein Buggy-Sitz, aber durch das robuste Gestell bestens für den Park und das kleinstädtische Kopfsteinpflaster geeignet. Für mich ist ja auch die Griffhöhe sehr wichtig, da ich nicht gerade klein bin, und auch hier punktet der Thule Seek auf ganzer Linie! Der ausklappbare Ablagekorb unter dem Wagen kann mit einem Reißverschluss geschlossen werden, was ich auch besonders praktisch finde. So hat die mitgelieferte Regenabdeckung direkt ihren festen Platz und auch Wickeltasche oder Einkäufe sind nicht für jeden direkt einsehbar.

Es ist echt ein Wahnsinnsgeschenk – tausend Dank dafür an Thule und Kidsgo! Ich werde den Anblick noch bis morgen genießen und ihn dann erst nochmal zusammenbauen, bis das größte Umbau-Chaos hier erledigt ist und mir das gute Schätzchen nicht vorab vollstauben kann. So flott, wie er sich zusammenklappen lässt, wird das kein Problem! Einfach toll!
Ich hoffe, dass euch die Schnappschüsse einen guten Eindruck von dem tollen Wagen vermitteln können. Der Farbton heißt „Shadow Grey“ und entspricht einem richtig schönen Anthrazit-Farbton. DANKE, DANKE, DANKE!

Es ist echt komisch, wie fix die Zeit nun vorbeigeht. Irgendwie rückt die Geburt immer näher, aber trotzdem bin ich innerlich noch nicht soweit. Ich gehe ganz stark von einer Geburt Anfang Oktober aus – alles andere kommt mir gerade absolut unvorstellbar vor. Ich wäre nicht wirklich unvorbereitet, mit ein paar Handgriffen wäre alles startklar. Aber es fehlt noch dieses gewisse innerliche Gefühl…

Eine weitere Mama aus dem Kurs hat ihr Baby knapp vier Wochen zu früh bekommen. Da eine Schwangerschaft im Durchschnitt 40 Wochen dauert, bleibt es wohl ohnehin an mir, all die frühen Babys rein statistisch auszugleichen. Vielleicht bleibt dann doch noch Zeit bis Weihnachten… ; - )

Mal sehen, welche Überraschungen die kommende Woche bereithält!

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Alles Liebe!
Eure Caro

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Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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Bild: Privat



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In diesem Beitrag geht's um:

Müdigkeit, Namensfindung, Kinderwagen