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Neues Weiterbildungsprogramm

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Neues WeiterbildungsprogrammGÖTTINGEN. Die Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“ der Stadt Göttingen legt ein neues Weiterbildungsprogramm vor. „Wir bieten pünktlich zum Ende der Sommerferien wieder zahlreiche und bewährte Bildungsangebote für Berufsrückkehrerinnen und Elternzeitler, aber auch für Existenzgründerinnen und Frauen in der Beschäftigung“, sagt Natalia Hefele, die im Juli 2019 die Leitung der Koordinierungsstelle übernommen hat. „Wer während der Familienpause beruflich am Ball bleiben oder die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will, findet im Programm vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten.“

Das Programm bietet Bewerbungstraining für Wiedereinsteigerinnen, Crashtrainings in der Büroorganisation oder beispielsweise die Auffrischung eigener PC-Kenntnisse. Branchenspezifische Qualifizierungsangebote für Wiedereinsteigende sind ebenso ein Teil des Programms. Die Weiterbildungen finden in Kooperation mit der Volkshochschule Göttingen Osterode statt.

Mehr Themen für Gründerinnen

Neben dem gemeinsam mit der Gründungsberatung Mobil initiierten Gründerinnenfrühstück und dem Chefinnenabend beinhaltet das Programm neue Angebote: Im Rahmen von „WomActivity“ und „Networking-women only“ werden kostenfreie Veranstaltungen für gründungsinteressierte Frauen organisiert und ein informativer Austausch untereinander von erfahrenen Mentorinnen moderiert und begleitet.

Zur Unterstützung des Wiedereinstiegs und der beruflichen Neuorientierung bietet die Koordinierungsstelle Frauen und Elternzeitlern nach wie vor eine persönliche Beratung. „Die individuelle und vertrauensvolle Beratung von Berufsrückkehrerinnen, aber auch von Vätern und Müttern in Elternzeit oder Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit liegen mir am Herzen“, so Hefele.

Männer und Frauen in der Elternzeit und Frauen, die seit einem Jahr nicht versicherungspflichtig beschäftigt sind und kein Arbeitslosengeld beziehen, können zu ermäßigten Preisen an den im Programm angebotenen Kursen teilnehmen. Zusätzlich kann eine Förderung in Form eines Weiterbildungsschecks genutzt werden. Der Weiterbildungsscheck kann auch für Angebote außerhalb des Programms bei der Koordinierungsstelle beantragt werden. Mit ihm werden die Kosten der individuellen Fortbildung bis zu 50 Prozent (aber maximal 100 Euro) aus Projektmitteln bezuschusst. Frauen und Männer in Elternzeit, Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer, erwerbslose Frauen ohne Leistungsbezug und Frauen mit geringfügigem Einkommen können den Weiterbildungsscheck nutzen. „Auch beschäftigte Frauen können den Scheck beantragen, wenn die Fortbildung ihre Führungskompetenz erhöht“, ergänzt Hefele und betont: „Das mit Mitteln der Stadt, des Landkreises, des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union ausgestattete Budget ist begrenzt, aber ich empfehle, diese besondere Förderung für die berufliche Weiterbildung zu nutzen und sich bei der Koordinierungsstelle über die Zuschussberechtigung zu informieren.“

Der Weiterbildungsscheck und das Programm „Zurück in den Beruf“ sind bei der Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“, Stadt Göttingen, Neues Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, erhältlich und stehen online unter www.frauen-wirtschaft.de als Download bereit.


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