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Ökumenischer Gedenkgottesdienst

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SCHNELSEN. Die Initiative „still geboren“ des Albertinen-Krankenhauses lädt gemeinsam mit den Kirchen in Schnelsen und Niendorf auch in diesem Jahr wieder zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst für „still geborene“ Kinder ein. Der Gottesdienst findet statt am 23. April 2017, 16 Uhr in die „Kirche am Krankenhaus“, Hogenfelder Straße 28, in Hamburg-Schnelsen.

Betroffene, Angehörige und Mitfühlende können dort der Kinder gedenken, die totgeboren oder kurz nach der Entbindung verstorben sind. Hier ist Raum, die Trauer und den Schmerz auszudrücken und vor Gott zu bringen, sowie Trost und Hoffnung zu gewinnen. Für jedes Kind wird namentlich eine Gedenkkerze entzündet.
Viele Frauen und Männer wurden in der Vergangenheit in dieser Situation allein gelassen. Wer selbst betroffen war oder sein Mitgefühl ausdrücken möchte, ist ebenso herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch im Kirchencafé.

Seit November 1996 gibt es die Initiative „still geboren“, die einen Gesprächskreis für betroffene Mütter und Väter im Albertinen-Krankenhaus anbietet. Hebammen, betroffene Mütter und ein Krankenhausseelsorger begleiten diese Gruppe. Seit 2003 gibt es auf dem Neuen Friedhof in Niendorf eine eigene Grabstelle für still geborene Kinder, die bei der Geburt unter 1000 Gramm gewogen haben und daher lt. Gesetz nicht beerdigungspflichtig sind.

Wer die Initiative unterstützen möchte kann sich an die Krankenhausseelsorgerin im Albertinen-Krankenhaus, Pastorin Karin Pusch, wenden unter Tel. 040 55 88-2409.

www.albertinen.de

Quelle: izzzy71_Fotolia

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