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Psychische Erkrankungen um die Geburt

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Psychische Erkrankungen um die GeburtMITTE. Mindestens zehn bis zwanzig Prozent aller Mütter leiden an psychischen Erkrankungen rund um die Geburt. Für viele ein Tabuthema. Gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression lädt das Netzwerk „Krisen rund um die Geburt“ am 22. Oktober 2018 von 10.30 bis 12 Uhr zum Vortrag „... dabei hatte ich mich so gefreut! – Krisen rund um die Geburt“ ein. Der Veranstaltungsort ist das Familienhebammenzentrum in der Kurt-Schuhmacher-Straße 34. Referentin ist Dr. Sophia Holthausen-Markou, Gynäkologin und Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie an der MHH. Nach einer Pause findet eine Gesprächsrunde für betroffene Frauen statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Das Thema findet bislang wenig Eingang in die Beratung von werdenden Eltern. Krisen rund um die Geburt sind nach wie vor ein Tabuthema in der Öffentlichkeit und dieses Verschweigen belastet zusätzlich die betroffenen Frauen in Form von Schuldgefühlen und Versagensgedanken. Aus Krisen können sich Depressionen entwickeln, die im Allgemeinen aber gut zu behandeln sind. Oft ist diese Entwicklung ein schleichender Prozess, der schon in der Schwangerschaft beginnen kann oder in den ersten Wochen, Monaten oder auch Jahren nach der Geburt des Kindes.

krise-geburt.de

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