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Sport in der Schwangerschaft - Die besten Sportarten mit Babybauch

Schließlich hilft Bewegung dabei, gesund und fit zu bleiben und die unschönen Wassereinlagerungen in Armen und Beinen zu vermeiden. Selbstverständlich sollten Frauen, die auch schon vor der Schwangerschaft eher zur "Couch-Liga" zählten, nicht plötzlich mit schweißtreibenden Übungen beginnen. Gleichzeitig dürfen die Sportlichen ihrem Hobby durchaus weiter nachgehen, soweit es sich nicht um Hochleistungssport handelt. Natürlich darf die gewählte Sportart nicht gefährlich sein und auch die Gelenke nicht zu sehr belasten.

In diesem Artikel:

Sport in der Schwangerschaft? Aber sicher.

Bild: Suprijono Suharjoto - Fotolia.de

An der Spitze steht das Schwimmen. Eine Verletzungsgefahr ist so gut wie ausgeschlossen, die Bewegung im Wasser ist optimal für Herz, Kreislauf und Gelenke. Aerobic eignet sich auch sehr gut, allerdings möglichst in der Low-Impact-Variante. Jogging sollte in den ersten drei Monaten vorsichtig dosiert werden und kann in der Spätschwangerschaft die Gelenke belasten. Hier ist unbedingt auf gute Laufschuhe zu achten.

Wandern und spazieren gehen ist natürlich ideal, nicht zuletzt aufgrund der Entspannung und der frischen Luft. Beim Radfahren und Reiten ist die Sturzgefahr zu groß. Eine Ausnahme gilt allenfalls für geübte Sportlerinnen. Skifahren scheidet dagegen völlig aus. Selbst routinierte Läuferinnen müssen mit rücksichtlosen Pistenrowdys oder ungeübten Anfängern rechnen. Yoga und Tai Chi sind durchgehend möglich, allerdings sollte auf Dehnübungen verzichtet werden. Tauchen scheidet ebenfalls völlig aus. Das Risiko ist für Mutter und Kind gleichermaßen hoch.

Grundsätzlich gilt: Neben richtiger Ernährung ist vernünftige Bewegung in der Schwangerschaft das Beste, womit sich die Schwangere auf die Geburt vorbereiten kann. Ein sportlicher Körper ist viel besser auf die Anstrengungen vorbereitet als ein untrainierter.

Fest steht auch: Trainierte Frauen haben bei der Entbindung weniger Schmerzen und benötigen weniger Schmerzmittel. Davon abgesehen soll die sportliche Betätigung natürlich auch Spaß machen. Denn Ausgeglichenheit ist mindestens genau so wichtig wie körperliche Fitness.