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"Stück zum Glück"-Studie zeigt: Zu wenige Spielplätze in Deutschland sind inklusiv gestaltet

In Deutschland gibt es zu wenige inklusive Spielplätze, auf denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Spaß haben können. Das ist das zentrale Ergebnis einer INNOFACT Studie im Auftrag von „Stück zum Glück“, einer Spendeninitiative von Procter & Gamble (P&G) und REWE gemeinsam mit der Aktion Mensch. Dabei ist frühe Inklusion wichtig, damit Barrieren im Alltag gar nicht erst entstehen. „Stück zum Glück“ setzt sich daher für mehr inklusiven Spielraum in Deutschland ein.

In diesem Artikel:

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Inklusive Spielplätze sind wichtig für die Entwicklung von Kindern. Dank innovativer Spielgeräte, die alle nutzen können, fördern sie die individuellen Fähigkeiten und Kreativität. Alle Kinder können voneinander lernen und sich unterstützen, wenn andere Hilfe benötigen. Bislang wurden im Rahmen von „Stück zum Glück“ schon sechszehn Spielplätze um- oder neu gebaut und noch weitere Projekte sind in Planung. Dass die Projektpartner damit an der richtigen Stelle ansetzen, zeigen die Ergebnisse der gemeinsam durchgeführten Studie:

65 Prozent der Teilnehmer wünschen sich, dass ein Spielplatz auch von Kindern mit einer körperlichen Behinderung genutzt werden kann. In der Wahrnehmung der befragten Eltern wird jedoch nicht genug getan, um Inklusion zu fördern. 63 Prozent der Studienteilnehmer haben keine Veränderung des Angebots an inklusiven Spielplätzen in ihrer Gegend wahrgenommen oder sagen, es sei sogar schlechter geworden. Die Studie zeigt, dass nur 35 Prozent der Familien mit Kindern mit Behinderung einen Spielplatz besuchen, der inklusiv gestaltet ist.

Die Studie wurde in sechs Metropolregionen Deutschlands durchgeführt: Berlin/Brandenburg, Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Dresden, Hamburg und München. Die meisten Studienteilnehmer kennen keinen inklusiven Spielplatz, finden dies aber wichtig. In Dresden sagen 63 Prozent der Befragten, es sei wichtig, dass der Spielplatz von Kindern mit und ohne Behinderung genutzt werden kann. In Köln/Bonn sind sogar 75 Prozent dieser Meinung.

Insbesondere in Berlin/Brandenburg (30 Prozent) und Dresden (26 Prozent) kennen die wenigsten Befragten einen inklusiven Spielplatz, während es in Frankfurt am Main mit 47 Prozent die meisten sind. In allen Regionen geben weniger als die Hälfte der Befragten an, einen Spielplatz zu kennen, der inklusiv gestaltet ist (Mittelwert: 36 Prozent). „Stück zum Glück“ setzt genau an diesem Punkt an und baut bundesweit inklusive Spielplätze auf und um. Das Ziel der Projektpartner ist es, in allen Regionen dafür zu sorgen, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen und sich weiterentwickeln können. Alle Studienergebnisse und Informationen zu „Stück zum Glück“ finden Sie hier.

„Ziemlich unzertrennlich“

Wie wichtig inklusive Spielplätze für die kindliche Entwicklung sind, zeigt auch der Kurzfilm „Ziemlich unzertrennlich“, der im Rahmen von „Stück zum Glück“ entstand. Er handelt von inklusiven Kinderpaaren, für die gemeinsames Spielen oft nicht möglich ist. In ihrer Fantasie konstruieren sie inklusive Spielgeräte, die nach und nach für sie entwickelt werden. Wie die perfekten Spielgeräte zum gemeinsamen Spielen der Freundespaare aussehen, können Sie hier anschauen:

Jeder kann ein Stück zum Glück beitragen

Mit jedem Kauf eines Produkts aus dem Sortiment von P&G, zu dem Marken wie Pampers, Ariel, Always, Oral-B und Gillette gehören, können REWE-Kunden in ganz Deutschland das Projekt unterstützen.¹ So werden über einen Zeitraum von drei Jahren eine Million Euro gesammelt, um deutschlandweit neue inklusive Spielplätze zu schaffen und bestehende Spielplätze für alle Kinder aus- oder umzubauen.


¹ Mit jedem Kauf eines P&G Produkts seit Aktionsstart am 30. April 2018 unterstützen Procter & Gamble und REWE die Aktion Mensch bei der Errichtung von inklusiven Spielplätzen in Deutschland mit 0,01 Euro bis zum Erreichen der Spendensumme von einer Million Euro. Die Aktion Mensch bevorzugt keine Marken oder Produkte.