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Tapferkeitsurkunde für kleine Patienten

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Tapferkeitsurkunde für kleine PatientenBULT. Wer lässt sich schon gern eine Spritze geben? Und gerade kleine Patienten verstehen häufig den Sinn einer bestimmten Behandlung nicht. Sie merken nur den Pikser, schmecken den Holzspachtel im Mund oder müssen das Thermometer im Ohr erdulden. Der natürliche Bewegungsdrang wird ihnen beim Röntgen oder im Computertomografen genommen, weil sie ganz still liegen müssen. Auch ein Gips am Bein oder Arm ist nicht sehr beliebt. In einem Krankenhaus gibt es viele Untersuchungen, Behandlungen und Therapien, die für die Patienten unangenehm sind. Natürlich erklären Ärzte und Pflegekräfte warum sie etwas machen müssen, aber gerade bei den kleineren Patienten stößt das häufig auf Unverständnis.

Eine Kinderkrankenschwester des Kinder- und Jugendkrankenhaus „Auf der Bult“ hatte die Idee, mit einer Tapferkeitsurkunde zu arbeiten, die von der Krankenhausleitung einstimmig angenommen wurde. Ambulanzen, Stationen und Funktionseinrichtungen wie Radiologie, EEG/EKG und Pädiatrischer Audiologie können nun den Patienten eine personalisierte Urkunde übergeben, wenn sie zum Beispiel eine Blutentnahme, einen Verbandswechsel oder eine Operation tapfer überstanden haben. Dr. Tanno Trompete (HNO), Dr. Gino Greifer (Kinderchirurgie), Dr. Ina Insulina (Diabetes-Zentrum), Dino Durchblick (Radiologie) und Carla Clever (Tagesklinik) von der Kunterbult gratulieren auf der Urkunde stellvertretend für die Ärzte und Pflegekräfte.

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