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Der Traum vom Eigenheim für die Familie – Einrichtungstipps und Sparmöglichkeiten

Eltern wollen ihrem Nachwuchs die bestmöglichen Bedingungen zum Heranwachsen bieten. Dazu gehört auch ein Zuhause, das den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird und ihnen in jeder Hinsicht Schutz und Geborgenheit vermittelt. Ein erfülltes Leben als Familie ist aber immer auch mit Kosten verbunden. Ein paar Maßnahmen im Haushalt reichen schon aus, um bares Geld einzusparen, das dann wiederum für die Familie investiert werden kann.

In diesem Artikel:

Das Haus kindgerecht einrichten

Sobald das Thema Familienplanung konkreter wird, gilt es, das Haus allmählich auf bevorstehenden Nachwuchs vorzubereiten. Dazu gehört die ein oder andere Maßnahme, damit daraus ein kindgerechtes Zuhause wird.

Familienfreundlich planen

Bestenfalls berücksichtigt man bereits beim Hausbau oder -kauf die spätere Familienplanung. Die Wohnräume sollten groß genug sein, damit auch genug Platz zum Spielen bleibt. Ein zweites Bad macht das Zusammenleben mit drei oder mehr Personen wesentlich einfacher, wenn die Kinder größer sind.

Kind malt in eigenem Kinderzimmer im familienfreundlichen Eigeneheim

Bild: stock.adobe.com © Sport Moments

 

Wer ein Haus baut, sollte die Raumaufteilung möglichst flexibel halten, damit die Kinderzimmer immer den Wünschen der Kinder gerecht werden: Kleine Kinder brauchen die Nähe zu den Eltern und dementsprechend ein Zimmer, das nah an dem der Eltern liegt. Jugendliche hingegen brauchen einen ungestörten Rückzugsort.

Eine flexible Raumaufteilung, bei der die Räume bedarfsgerecht getauscht werden können, heißt auch, dass jedes potenzielle Schlafzimmer mit einem Fernseheranschluss und ausreichend Steckdosen für Computer, Fernseher und andere Geräte ausgestattet ist.

Die Kinderzimmer bedarfsgerecht einrichten

Kinder haben, je nach Alter, ganz unterschiedliche Bedürfnisse, die das Kinderzimmer erfüllen muss. Bis zum zweiten Lebensjahr kommen Kinder mit einer eher spärlichen Einrichtung, bestehend aus einem Bettchen, einer Wickelkommode, einem (Still-)Sessel und einem kleinen Schrank für die Kleidung aus.

Später weichen die „Babymöbel“ einem größeren Kleiderschrank und einem Kinderbett. Dazu gibt es oft eine Spielecke im Zimmer und ein Regal für Spielsachen und Bücher. Ab dem Schulalter kommen ein Schreibtisch und ein Regal für die Schulsachen hinzu. Schreibtisch, Kleiderschrank, Regal und Bett werden mit der Zeit gegen größere Modelle ausgetauscht, die den Bedürfnissen eines Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen entsprechen.

Bitte ohne Schadstoffe!

Bei den Möbeln, zumindest denen im Kinderzimmer und in der Spielecke, und beim Spielzeug der Kinder ist es wichtig, auf schadstofffreie Materialien zu achten, die dem Nachwuchs nicht schaden. Auch die Böden und Wandfarben sollten nicht schadstoffbelastet sein, damit die Kinder ohne Bedenken stundenlang im Zimmer spielen können.

Eine Spielecke gestalten

Kleine Kinder spielen am liebsten in der Nähe der Eltern. Eine Spielecke in einem Wohnraum wie Esszimmer oder Küche ist dafür ideal. Wichtig ist, dass diese Zone optisch klar vom übrigen Raum abgegrenzt wird. So ist für die Kinder gut erkennbar, dass das ihr Bereich ist. Zum Beispiel kann der Boden durch einen Teppich oder Teppichfliesen farblich abgesetzt werden. Sie machen die Spielecke gemütlicher und schützen gleichzeitig den Boden.

Regale mit Kisten bieten Stauraum für die Spielsachen und kennzeichnen den Spielbereich. Malbegeisterte Kinder haben Spaß an einem kleinen Tisch mit Stühlen, an dem sie sich künstlerisch austoben können. Auch ein Kaufladen, ein Puppenhaus, eine Tafel oder eine kleine Werkbank können die Spielecke vervollständigen.

Die Hausapotheke für die ganze Familie

Wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, müssen Eltern die Hausapotheke neben den Standardmitteln auch mit Medikamenten und Mitteln speziell für Kinder ausstatten. Dazu gehören Mittel gegen Fieber, Durchfall und (Zahn-)Schmerzen, außerdem Hustensaft und Nasenspray für Kinder sowie medizinische Kohle als Gegenmittel bei verschluckten Giftstoffen. Gegen einen wunden Po hilft eine Zinkoxid-Salbe. Kinderpflaster trösten die Sprösslinge bei Verletzungen.

Sicherheit geht vor

Kinderfinger fassen an kindersichere Steckdose

Bild: stock.adobe.com © aynur_sh

 

Für kleine Kinder ist das Zuhause ein einziger großer Abenteuerspielplatz, auf dem es viel zu entdecken gibt. Sie lassen ihrer Neugier nur zu gern freien Lauf und erkunden jeden Winkel – und das kann für sie unter Umständen richtig gefährlich werden. Es sei denn, die Eltern haben gut vorgesorgt und das Haus für den Nachwuchs abgesichert.

Sind die Möbel stabil genug?

Sobald der Nachwuchs beginnt, sich immer selbstständiger im Haus fortzubewegen, müssen Eltern überprüfen, ob Möbel wie Stühle und Couchtisch stabil genug sind. Babys und Kleinkinder ziehen sich gerne an Möbeln hoch, um in den Stand zu kommen, außerdem rütteln oder hängen sich gerne daran. Damit das für den Nachwuchs nicht gefährlich wird, müssen Möbel dem standhalten können und dürfen nicht kippen oder nachgeben.

Schutz vor Stromschlägen

Eine der größten Gefahrenquellen für Babys und Kleinkinder ist der elektrische Strom. Damit die Kinder keinen Stromschlag bekommen, wenn sie aus Neugier in die Steckdose fasen, sollte jede Steckdose mit einem Schutzkontakt abgesichert sein. Sämtliche Steckdosen in direkter Reichweite der Kinderhände sollten zusätzlich über eine Kindersicherung verfügen. Sie verschließt mittels einer Drehmechanik den Zugang zum Strom, sobald der Stecker gezogen wird.

Eltern sollten außerdem darauf achten, dass in den Wohnräumen keine Kabel herumliegen oder –hängen. Babys entdecken ihre Welt vor allem mit den Händen und dem Mund und machen dabei auch vor Kabeln nicht Halt. Dabei können sie sich aber einen gefährlichen Stromschlag zuziehen.

Kleinkinder, die schon alleine laufen, können sich in den Kabeln verfangen und fallen oder sich verletzen, wenn sie versuchen, sich an hängenden Kabeln hochzuziehen und dabei Elektrogeräte herunterfallen. Sicherer ist es, die Kabel mit Sockelleisten oder Kabelkanälen unzugänglich zu machen.

Besteht Verletzungsgefahr?

Sobald ein Kind krabbeln kann, werden Treppenstufen zum Klettern interessant. Um das Kind vor gefährlichen Stürzen zu schützen, sind Babygitter an jedem Ende der Treppe sinnvoll. Wenn die Kinder schon so groß sind, dass sie die Türklinken erreichen können, sollten diese so montiert werden, dass die Griffe senkrecht statt waagerecht angebracht werden und damit wieder außer Reichweite sind. Dadurch besteht kein Risiko mehr, dass der Nachwuchs unbemerkt das Zimmer verlassen kann. Außentüren sollten zu diesem Zweck immer abgeschlossen sein.

Alle Schränke und Schubladen, welche die Kinder von alleine erreichen können, sollten Eltern mit kindersicheren Schließmechanismen ausstatten. Sie verhindern, dass die Kleinen eventuell wertvolle oder wichtige Dinge in die Finger bekommen, die leicht kaputtgehen und ihnen damit möglicherweise gefährlich werden können. Die nachrüstbaren Schließmechanismen machen selbst die Inhalte in nicht abschließbaren Schränken unzugänglich.

Weg mit gefährlichen Substanzen

Im Haus lauern aber noch mehr Gefahrenquellen für den Nachwuchs. Gemeint sind Substanzen, die manchmal schon bei bloßem Hautkontakt giftig oder ätzend sind und daher auf keinen Fall in Kinderhände gelangen dürfen. Dazu gehören etwa Reinigungs- und Putzmittel, die für Babys und Kleinkinder wegen ihrer bunten Farbe oft besonders interessant sind.

Damit Kinder keine Chance haben, daran zu kommen, sollten die Mittel in einem abschließbaren Schrank aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Medikamente, Kosmetika und Ähnliches, die Eltern sicherheitshalber immer außer Reichweite von Kindern aufbewahren sollen.

Den Garten kinderfreundlich gestalten

Kinder spielen im Sandkasten im kindgerechten Garten

Bild: stock.adobe.com © Africa Studio

 

Ein eigener Garten ist ein wahres Spielparadies für Kinder. Vorausgesetzt, er ist kindgerecht ausgestattet und beinhaltet keine Dinge, die den Kindern gefährlich werden können.

Spielen ohne Aufsicht

Für die Entwicklung der Kinder ist es ein großer Vorteil, wenn sie die Möglichkeit haben, auch ohne Aufsicht der Eltern sicher draußen spielen zu können. Das fördert die Kreativität, weil sich kein Elternteil dazu verleiten lässt, Spielvorschläge zu machen – die Kinder müssen selbst überlegen, was sie als nächstes machen wollen. Auch ihre sozialen Kompetenzen profitieren vom freien, unbeaufsichtigten Spielen: Sie beschäftigen sich intensiver mit ihren Spielkameraden und müssen lernen, Konfliktsituationen selbstständig zu lösen.

Achtung giftig!

Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen jeden Tag ihre Umwelt besser kennen lernen. Besonders kleine Kinder fassen alles an und stecken auch Pflanzenteile in den Mund. Damit sie ihren Entdeckerdrang ungehindert ausleben können, sollten Eltern den Garten auf giftige Pflanzen überprüfen. Es gibt einige Pflanzen und Sträucher, deren Verzehr gerade für Kinder gefährlich ist. Dazu gehören unter anderem die Tollkirsche, Goldregen, Efeu, Nachschatten und Bilsenkraut. Befinden sich nur harmlose Pflanzen im Garten, können die Kinder frei spielen und die Eltern müssen sich keine Sorgen machen.

Wenn der Verdacht besteht, dass dein Kind giftige Pflanzenteile gegessen hat, sollte es Wasser oder Tee trinken, um die Giftstoffe zu verdünnen. Zeigt dein Kind nach dem Verzehr von Pflanzenteilen Anzeichen einer Vergiftung wie Gesichtsrötung, Schwindel oder Erbrechen, ist es ratsam, schnellstmöglich das Giftinformationszentrum (GIZ) anzurufen.

Der kindersichere Teich

Kinder werden von Wasser magisch angezogen. So schön der heimische Gartenteich auch ist, so gefährlich kann er für den Nachwuchs werden. Jährlich passieren schlimme Unfälle, die sich mit wenigen Handgriffen vermeiden ließen. Für einen kindersicheren Garten ist ein Zaun rund um den Gartenteich Pflicht. Alternativ kann ein Gitter die Wasseroberfläche abdecken und damit sichern.

Spielmöglichkeiten schaffen

Für den ganz besonderen Spielspaß im Garten sorgen verschiedene Spielmöglichkeiten, die auf das Alter der Kinder abgestimmt sind. Die Kleinsten freuen sich, wenn sie im Sandkasten buddeln können. Auch ein Spielhaus mit ein wenig Zubehör kommt gut an. Ab drei Jahren ist der Nachwuchs schon wesentlich aktiver und tobt sich gerne auf einem Klettergerüst aus oder saust auf der Schaukel durch die Luft.  Weitere Klassiker unter den Spielgeräten sind Rutsche und Trampolin.

Wichtig: Die Spielgeräte sollten über ein Qualitätszertifikat verfügen und so verarbeitet sein, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Außerdem gilt für die Ausstattung des Gartens die Devise: weniger ist mehr. Gerade draußen brauchen Kinder Platz zum Laufen und Toben, ohne dass alles mit Spielsachen zugestellt ist. Ideal ist dafür eine Rasenfläche, die genug Platz bietet für Ball- und Nachlaufspiele und andere tolle Kinderspiele.

Geld sparen durch regelmäßige Instandhaltung

Ein Haus setzt sich aus vielen verschiedenen Bestandteilen zusammen, die alle unterschiedlich altern. Schäden, die durch veraltete Bauteile entstehen können, sind nicht selten eine kostspielige Angelegenheit für die Hauseigentümer. Gerade in einem Haushalt mit Kindern ist es mitunter schwierig, solche zusätzlichen großen Kostenpunkte zu stemmen. Zudem sind langwierige Renovierungsarbeiten immer auch eine Belastung für den Familienalltag.

Mann bei der Instandhaltung des Eigenheims repariert das Dach

Bild: stock.adobe.com © sharplaninac

 

Regelmäßige Wartungen und Inspektionen sind also unabdingbar, um den guten Zustand des Hauses und damit auch seinen Wert zu erhalten. Daher ist es wichtig zu wissen, wann welche Instandhaltungen anstehen und welche Intervalle eingehalten werden sollten. Die folgenden Bestandteile können besonders große Schäden verursachen, wenn sie nicht regelmäßig gewartet und kontrolliert werden:

Das Hausdach warten lassen

Vor allem bei den Bauteilen, die immerzu Umwelteinflüssen und der Witterung ausgesetzt sind, ist eine regelmäßige Wartung sehr wichtig – auch für die Sicherheit der Hausbewohner. Das betrifft in besonderem Maße das Hausdach.  Wenn das Dach nicht mehr in Ordnung ist, können sich weitere Folgeschäden ergeben: Wind, Erschütterungen und Bewegung des Gebäudes können dafür sorgen, dass der Deckwerkstoff (Dachziegel, Schiefer, Dachsteine etc.) lockern und abfallen. Temperaturwechsel greifen die Oberfläche sowie die Substanz der Materialien an. Beschädigungen begünstigen dann unter anderem das Eindringen von Wasser und Schmutz und die Metallkorrosion und beschleunigen damit den Alterungsvorgang der Materialien. Insgesamt wird auf Dauer die gesamte Bausubstanz gefährdet.

Eine regelmäßige Wartung und Reinigung des Hausdachs inklusive Ausbesserungen vermeidet größere Schäden, die ein marodes Dach verursacht.

Balkon und Terrasse inspizieren

Für diese Gebäudeteile gelten hohe Ansprüche an die Dichtigkeit, da ansonsten Feuchtigkeitsschäden drohen, die im schlimmsten Fall sogar die tragende Konstruktion in Mitleidenschaft ziehen. Daher ist zu kontrollieren, ob die Abläufe frei von Laub und anderen Verschmutzungen sind, und ob die Fliesen und Steinplattenbeläge möglicherweise Risse, schadhafte Dehnungsfugen oder sich ablösende Beläge aufweisen. Auch die Anschlussfugen sowie die Unter- und Stirnseite müssen auf Dichtigkeit und Anzeichen für Feuchtigkeit überprüft werden.

Dichtungen an Fenstern und Türen überprüfen

Einmal im Jahr sollten Hauseigentümer überprüfen, ob die Dichtungen an Fenstern und Außentüren noch weich und unbeschädigt sind. Ein Gummipflegemittel macht ältere Dichtungen wieder geschmeidig und beugt der Alterung des Materials vor. Dichtungen, die an der Unterkante durchhängen, sollten ausgetauscht werden.

Der Arbeitsaufwand ist gering, verglichen mit den denkbaren Folgeschäden. Richtig dichte Fenster und Türen schützen die Bewohner vor Lärm, Feinstaub und Pollen. Sie verhindern außerdem, dass Feuchtigkeit eindringen und zu viel Wärme entweichen kann. Dadurch halten sie Schimmel fern und senken die Heizkosten.

Fugen und Dichtungen an Armaturen kontrollieren

Auch die Armaturen im Badezimmer sollten regelmäßig kontrolliert werden. Besonders wichtig ist hier ebenfalls die Frage, ob die Dichtungen noch alle intakt sind. Bei Armaturen in Dusche und Badewanne müssen die Fugen zwischen den Fliesen und den Zuleitungsrohren versiegelt sein, weil ansonsten große Wassermengen in die Wand gelangen und dort einen erheblichen Schaden anrichten können. Veraltete Dichtungen gilt es auszutauschen.

Heizung und Heizkörper

Die Heizung im Haus sollte jedes Jahr gewartet werden, damit sie jederzeit einwandfrei funktioniert. Nach rund 20 Jahren ist zu überprüfen, ob die Heizung komplett überholt werden muss. Die Heizkörper müssen entlüftet werden, wenn sie längere Zeit nicht in Gebrauch waren. Die Wartung steht alle zehn Jahre an und nach 30 Jahren sollten sie gänzlich ausgetauscht werden.

Den Wasserverbrauch senken

Mutter mit Kind möchte beim Händewaschen Wasser sparen

Bild: stock.adobe.com © Konstantin Yuganov

 

Ein großer Punkt bei den laufenden Kosten, die in jedem Haushalt anfallen, ist der Wasserverbrauch. Jeder Deutsche verbraucht etwa 121 Liter Wasser pro Tag. Wie hoch der Verbrauch der gesamten Familie im Durchschnitt ausfällt, lässt sich mit einem Wasserverbrauch-Rechner ermitteln. Der Verbrauch von Trinkwasser geht aber nicht nur zu Lasten der wertvollen Ressource, die weltweit immer knapper wird, sondern belastet auch die Haushaltskasse, gerade bei einer Familie mit Kindern. Da ist es gut zu wissen, mit welchen Maßnahmen sich der Wasserverbrauch merklich senken lässt.

Effizient Wäsche waschen

Wenn Kinder mit im Haus leben, steht die Waschmaschine nur selten still. Für jede Wäsche werden aber einige Liter Wasser benötigt. Deswegen sollten sich gerade Familien eine Waschmaschine mit einem ausreichenden Fassungsvermögen anschaffen, um die Zahl der Waschgänge zu reduzieren.

Ab fünf Personen im Haushalt sollten mindestens acht Kilo Wäsche in die Trommel passen. Außerdem sollte es ein Gerät sein, das effizient arbeitet und den Wasserverbrauch beziehungsweise die Laufzeit dem Füllgewicht in der Trommel anpasst. Die Waschtemperatur sollte man so niedrig wie möglich halten und die Waschmaschine idealerweise immer voll beladen.

Weniger Verbrauch beim Spülen

Auch die Spülmaschine sollte möglichst erst angestellt werden, wenn sie voll beladen ist. Eine vollbeladene Spülmaschine verbraucht zudem weniger Wasser als gründliches Abwaschen von Hand, daher ist es besser, nur im Notfall von Hand zu spülen, wenn es eine Spülmaschine im Haushalt gibt.  Das Gerät sollte zudem generell möglichst energieeffizient arbeiten.

Sparsame Körperhygiene

Was die Körperhygiene angeht, verbraucht man deutlich weniger Wasser beim Duschen als bei einem Vollbad. Daher sollten die Familienmitglieder eher selten ein Bad nehmen. Beim Duschen wie auch beim Zähneputzen und Händewaschen gilt: Wird das Wasser gerade nicht benötigt, einfach den Hahn zudrehen. Dadurch lassen sich einige Liter Wasser einsparen. Ein Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer reduzieren den Wasserverbrauch beim Duschen und Händewaschen zusätzlich.

Lebensmittel mit weniger Wasser waschen

Obst und Gemüse müssen nicht unter fließendem Wasser gewaschen werden – auch, wenn das von den meisten genauso gehandhabt wird. Besser ist es, eine Schüssel zu nutzen, um die Lebensmittel zu waschen. Das verbraucht weniger Wasser. Besonders, weil sich das Wasser aus der Schüssel anschließend zum Blumengießen nutzen lässt.

Tipps zum Stromsparen

Angeschaltete Steckdose ist nicht im Strom-sparen-Modus

Bild: stock.adobe.com © Allynah0

 

Ein weiterer großer Kostenfaktor im Haushalt ist der Stromverbrauch. Wenn vier Personen im Haushalt leben, beläuft sich der Stromverbrauch im Durchschnitt auf gut 1.200 Euro pro Jahr. Diese Kosten lassen sich mit ein paar einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren.

Energieeffiziente Geräte kaufen

Ein erster Schritt, um einiges an Strom(kosten) zu sparen: Beim Kauf von Lampen und Elektro-Geräten auf eine gute Energieeffizienzklasse zu achten. Sie sollte bei A++ oder A+++ liegen. Vor allem große Geräte wie Kühlschrank und Waschmaschine bieten viel Sparpotenzial.

Außerdem entlasten energiesparende Leuchtmittel in den Lampen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. LED-Leuchtmittel haben mit gerade einmal acht Watt einen sehr geringen Stromverbrauch, gleichzeitig machen sie helles Licht und haben eine Lebensdauer von 20.000 Stunden. Daher müssen LED-Leuchtmittel viel seltener entsorgt beziehungsweise ausgetauscht werden als etwa ein Halogen-Leuchtmittel, das bei einem Verbrauch von 45 Watt nur 2.000 Stunden hält.

Bewegungsmelder für die Flure

Solange die Kinder klein sind, herrscht nachts ein reges Treiben: Mal hat das Baby Hunger, Bauchschmerzen oder eine volle Windel, mal hat der Sprössling einen Albtraum, muss auf Toilette oder möchte lieber bei Mama und Papa schlafen. Das bedeutet auch: Immer wieder wird das Licht an- und ausgeschaltet.

Eine gute und stromsparende Lösung für die Flure sind Bewegungsmelder, die automatisch die Beleuchtung anschalten, wenn jemand den Flur betritt, und sie von selbst wieder ausschalten. Da ist es in Sachen Stromverbrauch nicht so schlimm, wenn die Eltern öfter rüber ins Kinderzimmer müssen, um den Nachwuchs zu versorgen, und die Kinder brauchen nicht daran zu denken, bei ihren nächtlichen Touren das Licht im Flur wieder auszuschalten.

Den Standby-Modus vermeiden

Selbst, wenn technische Geräte ausgeschaltet sind, verbrauchen sie oft noch Strom und verursachen dadurch weiter Kosten. Zumindest die Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen und Computer, die dann in den Standby-Modus wechseln. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das verhindern. Und zwar, indem solche Geräte an Steckerleisten angeschlossen werden, denn mit dem Schalter an diesen Leisten kann man den Stromfluss kappen und damit den Standby-Modus abschalten. Für schwer zugängliche Geräte sind ferngesteuerte Funksteckdosen eine gute Lösung.

Müll im Haushalt reduzieren

Mehrwegwindeln werden benutzt, um Müll im Haushalt zu reduzieren

Bild: stock.adobe.com © suszczynski

 

Eine effektive Maßnahme, um bares Geld zu sparen, ist den Müll im Haushalt zu reduzieren. Denn: Weniger Müll im Restabfall bedeutet geringere Kosten. Seit dem 1. Januar 2020 stehen in vielen Gemeinden jedem Haushalt gegen eine Grundgebühr nur noch 13 statt 26 Leerungen im Jahr zu. Wer seine Tonne öfter rausstellt, muss jede Leerung zusätzlich bezahlen.  Das bringt Familien mit kleinen Kindern, die noch gewickelt werden, finanziell durchaus ins Schwitzen. In einigen Gemeinden gibt es allerdings verschiedene Möglichkeiten, den zusätzlichen Windel-Müll fachgerecht zu entsorgen.

Müll konsequent trennen

Eine konsequente Mülltrennung spart Gebühren und ist nachhaltig. Um das umsetzen zu können, ist es wichtig zu wissen, wo welcher Müll hingehört. In die Gelbe Tonne gehören unter anderem diese Abfälle: Joghurtbecher, Konservendosen, Kunststoff-Verpackungen, Shampoo- und Spülmittelflaschen und Zahnpastatuben. In der Papiertonne werden Papier, Karton und Verpackungen aus Pappe oder Karton entsorgt. Leere Flaschen und Gläser gehören nach Farben sortiert in den Altglascontainer.

Zusätzlich ist es sinnvoll, sich einen Bio-Mülleimer anzuschaffen, um weniger Restmüll zu produzieren. Hier werden unter anderem folgende Abfälle entsorgt: Gartenabfälle, Topfpflanzen, Reste und Abfälle von Lebensmitteln, Nussschalen, Teebeutel und Kaffeesatz. Der Müll, der nach dieser strikten Trennung noch übrig ist, gehört in den Restmüll.

Weniger Müll trotz Baby

Eines lässt sich nicht verneinen oder schönreden: Babys verursachen eine Menge Müll, sobald sie auf der Welt sind: Täglich gibt es Windeln, Feuchttücher, Babygläschen und viele andere Produkte, die im Abfall landen. Doch selbst mit einem Baby und/oder Kleinkind im Haus ist es möglich, die Müllberge zu reduzieren.

  • Stoffwindeln benutzen: Sie sind nicht jedermanns Sache, aber Stoffwindeln, die gewaschen und wiederverwendet werden können, sparen auf Dauer nicht nur Geld, sondern eben auch sehr viel Müll. Alternativ kann man Windeln kaufen, die zumindest nachhaltig und ohne chemische Zusatzstoffe produziert sind.
  • Mehrfach verwendbare Pflegeprodukte: Mehrfach verwendbare, waschbare Waschtücher und multifunktionale Mulltücher sind eindeutig die bessere Variante zu den Wegwerf-Pendants. Statt Feuchttüchern tun es auch eine Wasserschale und ein wiederverwendbarer Waschlappen.
  • Qualität statt Quantität: Auch bei Spielzeug und Kleidung lässt sich eine Menge Müll sparen, wenn man auf eine gute Qualität achtet. Billigware sorgt jedes Jahr für stapelweise Müll. Je besser die Qualität eines Spielzeugs ist, desto länger hält es und desto häufiger kann der Nachwuchs damit spielen, bis das Spielzeug weitergegeben wird. Ideal sind chemiefreie Sachen aus Holz. Hochwertige Kleidung aus Bio-Baumwolle kann selbst nach der gefühlt tausendsten Wäsche immer noch an ein anderes Kind weitergegeben werden.
  • Babybrei selbst kochen: Eine weitere gute Möglichkeit, um für mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll zu sorgen, ist es, Babynahrung nicht fertig zu kaufen, sondern sie stattdessen mit frischen Zutaten selbst zuzubereiten. So lässt sich Brei einfach einkochen und im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren und bei Bedarf in einzelne Portionen hacken.