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Unterschriften für Geburtshilfereform

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Unterschriften für GeburtshilfereformWEILHEIM. Rund 400 Menschen haben im März 2018 in Weilheim gegen die Schließung des Kreißsaals demonstriert. Die Geburtshilfestation war bereits im Oktober 2017 auf unbestimmte Zeit geschlossen worden, da die Klinik keinen Gynäkologen für die Leitung der Station finden konnte. Mit diesem Problem steht Weilheim bei weitem nicht allein da. Überall in Deutschland müssen Kreißsäle aufgrund von Personalmangel geschlossen werden - so auch in Bad Tölz im März 2017. Deshalb ist auch Jana Kießling, Regionalleiterin für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen vom bundesweiten Elternverein Mother Hood e.V., extra für die Demonstration nach Weilheim gefahren. An ihrem Infostand, an dem sie auch Unterschriftenlisten für eine Bundestagspetition für eine umfassende Geburtshilfereform ausgelegt hatte, bildete sich eine lange Schlange.
Ob für die Petition noch Unterschriftenlisten an den Bundestag eingereicht werden können, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Mother Hood e.V. und die Petentin Mascha Grieschat aus Hamburg, fordern dazu auf, weiter Unterschriften einzusenden. Ebenso können Briefe die Forderung nach einer Geburtshilfereform unterstützen. Barbara Unucka, Landeskoordinatorin Bayern für Mother Hood e.V.: „Wir wünschen uns, dass möglichst viele mitmachen. Wenn jeder nur zehn Unterschriften sammelt und ein bis drei Freunde auch dazu motiviert, dann zeigen wir dem Bundestag, dass er jetzt endlich handeln muss.“
Die Adresse für Unterschriften und Briefe lautet:
Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.

Fotonachweis: Melanie Höld, meho-photodesign


mother-hood.de